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Fünf Tipps für eine erfolgreiche (vegane) Dukandiät!

Ganz oft werde ich gefragt, wie man die Dukandiät als Veganer möglichst effizient und gleichzeitig genussvoll beginnt, durchführt und sein Zielgewicht anschließend auch erfolgreich hält.
Nachfolgend habe ich also fünf wichtige Punkte zusammengestellt, die aus meiner Sicht essentiell sind, um als vegan lebender Mensch erfolgreich mit der Dukandiät abzunehmen. Natürlich könnte man diese Liste noch um zahlreiche Punkte ergänzen – aber damit seid ihr schonmal bestens gerüstet, um den Start gut zu meistern.

1. Leidensdruck vorhanden?

Jeder Wunsch nach einer Veränderung rührt daher, dass man mit dem aktuellen Status unzufrieden ist. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so sein.. Damit will ich sagen: Ohne „Not“ kein Antrieb, etwas zu verändern. Das kann ein richtig fieses Urlaubsfoto sein (wie in meinem Fall), ein schnippischer Kommentar eines geliebten Menschen (und vor allem die eigene emotionale Reaktion darauf!) oder einfach die Erkenntnis, dass die Person, die einem morgens im Spiegel entgegenblickt nur noch grob etwas mit der Person zu tun hat, die man gerne wäre. Und das sind nur einige wenige Möglichkeiten..

Was für euch der entscheidende Motiviationsgrund ist, das Vorhaben „Endlich normalgewichtig!“ letztendlich umzusetzen, ist im Grunde egal. Die Hauptsache ist, dass der Leidensdruck hoch genug ist – also dass ihr mit der Situation nicht nur „ein bisschen unzufrieden“ seid, sondern wirklich, WIRKLICH etwas ändern wollt.
Das kann einem übrigens niemand abnehmen – ein aus meiner Sicht sehr wichtiger Punkt! Wenn man es nicht tief in seinem Inneren wirklich will, ist jeder Vorsatz, eine Diät zu beginnen, von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

2. Gesundheit in Ordnung?

Jede Diät – egal, für welche Diätform man sich entscheidet – ist ein einschneidendes Erlebnis für den Körper. Ob es eine „sanfte“ Methode oder eine recht radikale Form ist, spielt aber aus meiner Sicht eine untergeordnete Rolle. Gewichtsreduktion verlangt dem Körper IMMER viel ab und finde ich es wichtig, dass man zu Beginn einer Diät gesund ist.
Was genau heißt gesund?
Viele Menschen leiden unter chronischen Erkrankungen und würde man streng nach diesem Punkt handeln, dürften diese Menschen keine Diät machen. Allerdings ist es natürlich so, dass sich Übergewicht bekanntermaßen nicht gerade positiv auf die Gesundheit auswirkt.. soll also heißen: Es ist und bleibt immer eine individuelle Sache und Pauschalisierungen finde ich persönlich (!) nicht nur unverantwortlich, sondern auch schlichtweg sinnlos. Denn nicht jede Diät ist für jeden Menschen gleichermaßen geeignet und deshalb empfehle ich euch, euch vor dem Beginn einer Diät IMMER ärztlich „durchchecken“ zu lassen. Ob euer Arzt eure geplante Diät grundsätzlich für gut befindet, sei dahingestellt.. wichtig ist aus meiner Sicht, dass eure Organe einwandfrei funktionieren. Bei mir lief es so ab, dass mein Arzt mir geraten hat, „einfach ein bisschen mehr Sport zu machen“ – aber „eigentlich müsste ich ja gar nichts abnehmen, ich wäre ja schlank“. Allerdings war mir das de-fi-nitiv zu schwammig und ich wollte wirklich, richtig und vor allem langfristig abnehmen. Also habe ich mich informiert und bin durch eine positive Erfahrung zur Dukandiät gekommen.

3. Informationen sammeln!

Als ich begonnen habe, mich über die Dukandiät zu informieren, war ich ehrlich gesagt ziemlich gefrustet, da in Verbindung mit veganer Lebensweise kaum Informationen vorhanden waren – so entstand im Übrigen auch die Idee zum Blog 😉
Eine gute Basis für jede Diät ist aber aus meiner Sicht eine intensive Auseinandersetzung mit der geplanten Methode. Wie funktioniert sie, was ist wichtig, was muss man beachten,..? Ich habe mir also meine Informationen „zusammengeschustert“ – soll heißen: Hier etwas, da etwas, und daraus habe ich mir dann meinen Plan für „Dukan und vegan – das Experiment ab 15.01.14“ gebastelt.
Wie schon oft erwähnt, hat mir das Victu-Forum diesbezüglich sehr geholfen!
Ihr habt es da schon etwas leichter, da ihr meine Erfahrungen nachlesen könnt – die Guten wie die Schlechten, versteht sich!

4. Planung ist alles!

Habt ihr euch entschieden, etwas gegen die überflüssigen Pfunde zu tun, hat euch euer Arzt das OK dazu gegeben und habt ihr euch eingehend informiert? Dann folgt die genaue Planung.
Mir war es eine große Hilfe, mir mein Zielgewicht auf der offiziellen deutschen Dukanseite kostenlos berechnen zu lassen.
Dieser Rechner spuckt dann einen genauen Überblick über die einzelnen Phasen aus – inklusive genauer Daten! Mir hat der Rechner beispielweise errechnet, dass – wenn ich am 15.01.14 starte – ich fünf Tage Angriffsphase einplanen muss, anschließend mich durch 105 Tage Aufbauphase kämpfen soll und am 06.05.14 mein Zielgewicht von 60,0kg erreichen kann.
Außerdem soll ich 150 Tage lang in der Stabilisierungsphase bleiben, um mein Gewicht dauerhaft zu halten.
Ihr seht also: Man bekommt einen genauen „Fahrplan“ in die Hand – für mich persönlich absolut goldwert!

Außerdem gehört zur genauen Planung auch noch das Bereithalten dukantauglicher Lebensmittel. Ich habe relativ spontan begonnen und hatte deshalb an Tag Eins nur sehr wenige dukantaugliche Produkte im Haus. Das würde ich euch definitiv nicht empfehlen! Denn die Angriffsphase ist ohne Zweifel eine Phase, in der viele Entbehrungen von einem verlangt werden (als Veganer nochmal deutlich mehr als für Fleischesser!) und man sollte perfekt vorbereitet sein, um nicht gleich zu Beginn in eine Diätfalle zu tappen.

Soll heißen: Am Besten, mal deckt sich mit reichlich Sojajoghurt (ohne Zucker), Trockensoja, Seitan, Sojabohnen etc. ein. Außerdem Süße, z.B. in Form von Stevia etc. So schafft man die Angriffsphase ohne größere Pannen und kann dann ohne Sünden in die zweite Phase, die Aufbauphase, starten.
Es empfiehlt sich, sich schon vorher Gedanken zu machen, wie man die Aufbauphase gliedern möchte. Ich habe jeden Tag von PP-Tag zu PG-Tag gewechselt – manche machen auch fünf Tage PP, fünf Tage PG und so weiter.. das hängt sicherlich von den eigenen Vorlieben ab.
Egal, für welche Variante man sich entscheidet: Clever planen ist die Devise! Also clever einkaufen, clever kochen. Wie bei jeder dauerhaften Ernährungsumstellung steht man auch bei der Dukandiät viel in der Küche – allerdings finde ich, dass das genau der Schlüssel dazu ist, sein Gewicht dauerthaft zu halten. Denn oftmals ist es ja das auf die Schnelle heruntergeschlungene Junkfood, dass uns die überflüssigen Pfunde beschert hat – selbst als Veganer gibt es davon ja mittlerweile reichlich.

5. Durchhalten – aber richtig!

Der wichtigste Punkt – wie bei jeder anderen Diät auch – ist auch bei einer veganen Dukandiät das Durchhaltevermögen. Jeden Tag aufs Neue lauern nämlich zahlreiche Herausforderungen.. das beginnt bei einem Geschäftsessen, bei dem man nicht negativ auffallen will, geht weiter bei einer Einladung zum Geburtstag (an das Veganertum haben sich eure Freunde und Familie langsam gewöhnt, okay, aber DUKANVEGAN? Gehts noch?) und endet noch lange nicht beim Gang durch den Supermarkt, wo euch zahlreiche Möglichkeiten zu Sündigen förmlich ANSPRINGEN.

Wie hält man also durch? Mir hat enorm geholfen, immer dukantaugliche Leckereien bereit zu halten. Seien es meine Dukanpralinen, ein Chiapudding, meine Dukancookies oder ein Seidentofuschokopudding – JEDEN Mittag habe ich einen Nachtisch gegessen 🙂 Und auch jeden Abend habe ich mir meinen Sojajoghurt, mit etwas Stevia gesüßt, schmecken lassen. Das hat viele Vorteile: Zum Einen kommt man gar nicht in sog. „Heißhungersituationen“, weil man konstant süße Leckerein zu sich nimmt. Zum Anderen – zumindest war es bei mir so – ist es auch eine Art „Belohnung“ für einen selbst, dass man super durchhält. Doppelt gut also!

Hier kann ich nur sagen: Seid kreativ, belohnt euch (dukantauglich)! Und zwar regelmäßig! Der Eine ist vielleicht schon glücklich, wenn er etwas Caramel-Light-Sirup in seinen Kaffee kippen kann, der andere motzt seinen Joghurt mit etwas Kakaopulver auf, der Dritte.. ihr versteht, worauf ich hinaus will: Macht die Dukandiät zu einer schönen Zeit! Verknüpft sie mit vielen kulinarischen Leckereien, traut euch, zu experimentieren – viele dukantaugliche Rezepte kann man veganisieren, viele vegane Rezepte kann man dukanisieren. Einen Versuch ist es allemal wert!

Und jetzt viel Spaß beim Start in ein leichteres Leben – falls ihr noch Fragen habt, bitte immer her damit! Ich freue mich über Feedback jeglicher Art, über eure besten Rezepte, Kritik, Lob, Anregungen oder einfach ein paar nette Worte.

Nun noch ein paar Worte zum aktuellen Stand:

Gestern Morgen hat mir meine Waage einen kleinen Denkzettel verpasst – 60,0kg! Am Montag hatte ich bekanntermaßen morgens ein Stück Kuchen (=KH-Tag) und am Dienstag war dann ganz ungeplant statt PG-Tag Kartoffeltag. Seit Ewigkeiten hat sich also die Fünf verabschiedet.. allerdings habe ich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auch sehr schlecht geschlafen und einen Liter Mineralwasser vernichtet.
Heute Morgen war dann alles wieder in bester Ordnung – 59,0kg zeigte mein Messinstrument an, optimal! Heute ist Donnerstag, also mein Eiweißtag (PP-Tag). Deshalb bin ich frohen Mutes, dass auch morgen früh meine Waage wieder lieb zu mir ist 🙂

Das kommende Pfingstwochende werde ich in Zürich verbringen – war noch nie dort und bin gespannt auf die Stadt.
Ich blöde Kuh hätte allerdings auch einfach mal frühzeitig planen können.. dann hätte ich nämlich morgen einen KH-Tag und sowohl am Samstag als auch am Sonntag je einen Schlemmertag machen können. Weil ich aber unbedingt am Montag morgen das Stück Kuchen essen musste.. nunja.
Macht aber nix! Morgen ist dann also PG-Tag, und ich habe ja die Möglichkeit, mir was mitzunehmen. Ich werde also morgen früh ganz normal Glutenbrot frühstücken, mir für unterwegs Edamame und einen Chiapudding mitnehmen und abends dann einen Salat essen; da sind wir nämlich in einem „Fleischtempel“ zum Essen und da wird es für mich sowieso nichts anderes geben, fürchte ich. Außerdem nehme ich mir nen Sojajoghurt und Eiweiß-Pulver für abends mit.

Am Samstagabend werden wir vorraussichtlich ein veganes Restaurant besuchen. Bin gespannt! Tagsüber werde ich nochmal Chiapudding und Edamame essen (die halten sich glücklichweise im Kühlschrank einen Tag, perfekt!). Am Sonntag lasse ich es dann einfach mal auf mich zukommen, aber da an diesem Tag ja sowieso Schlemmermahlzeit-Tag ist, werde ich schon was finden.
Am Montag fahren wir dann zurück, da entscheide ich einfach spontan, ob ich einen KH- oder SM-Tag mache, je nachdem, was es für mich zu Beißen gibt 🙂

Habt also einen schönen Donnerstag – ich werde mich jetzt raus ins Grüne begeben, mein täglicher Spaziergang wartet!

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Verfasst von - 5. Juni 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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Weltbester Erdbeerkuchen!

Wie ihr wisst, verbindet die kleine rote Frucht und mich eine langjährige, intensive Liebe.. Noch mehr als Erdbeeren pur liebe ich eigentlich nur eins: Erdbeerkuchen!

Seitdem ich im Mai 2011 vegan wurde, habe ich viel herumexperimentiert. Ich habe leckere Kuchen gebacken und absolut ungenießbares Backwerk produziert – wie das eben so ist beim Experimentieren. Meine Nussmuffins sind mittlerweile echte Klassiker, genau wie meine Vanilla Cupcakes oder der unfassbar leckere Karottenkuchen von totallyveg. Überall, wohin mich diese süßen Köstlichkeiten bisher begleitet haben, waren sie die großen Stars und haben sogar die Alteingesessenen namens Linzertorte, Mamorkuchen und Schwarzwälderkirsch auf die Plätze verwiesen.

Eins ist mir bisher allerdings noch nicht so wirklich, richtig gut gelungen, seit ich tierleidfrei lebe: Mein geliebter Erdbeerkuchen. Das fing schonmal damit an, dass der Boden nie auch nur in der Nähe von einem „echten“ Bisquit kam.. ganz zu schweigen vom Pudding, der meist zu dünn wurde und der Tatsache, dass das Ganze dann meist in einer durchgeweichten Masse geendet hat – inklusive „glibberigem“ Guss.

Also was tun? Rettung kam von einer Seite, von der ich es gar nicht erwartet habe.. Einer lieben Patientin von mir habe ich nämlich von den vielen misslungen Versuchen erzählt, leckeren veganen Erdbeerkuchen zu machen. Sie hat netterweise ihr „perfektes“ Rezept für mich veganisiert, selbst getestet und für gut befunden und deshalb kann ich euch heute ein wirklich tolles Rezept präsentieren, das nicht nur gelingsicher ist, sondern auch vegankritische Menschen zu überzeugen weiß.

Ich hatte gestern morgen zum Frühstück ein Stück und kann nur sagen: Super lecker!

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Weltbester Erdbeerkuchen

– 225g Weizenmehl
– 175g Zucker
– 150ml Wasser
– 100ml Mineralwasser mit Kohlensäure
– 6 El geschmacksneutrales Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl)
– 1 Pck. Backpulver
– 1 Pck. Vanillezucker
– 1 Msp Kurkuma
– 1/2 Pck. Puddingpulver + 200ml Pflanzenmilch (z.B. Sojamilch)
– Ca. 500g frische Erdbeeren
– „Saftstopp“
– Vegane Sahne, z.B. von LeHa Schlagfix oder Soyatoo

Zuerst die trockenen Zutaten vermischen. Dann die feuchten Zutaten nach und nach dazugeben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht (am besten in einer Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät).
Eine Obstkuchenboden-Backform mit veganer Margarine einfetten und mehlen und den Teig gleichmäßig darin verteilen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen (Zahnstocher) testen, ob der Kuchen gar ist.
Vollständig auskühlen lassen und vorsichtig stürzen.

Aus 1/2 Pck. Puddingpulver und 200ml Pflanzenmilch einen Pudding kochen (wird etwas dicker als gewohnt), sofort in ein kalt ausgespültes Gefäß füllen und mit Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine „Haut“ bildet. Vollständig erkalten lassen.

Nun den Obstboden großzügig mit „Saftstopp“ bestreuen – optional funktioniert auch eine 50/50-Mischung aus Mehl und Speisestärke – damit der Boden nicht durchweicht. Jetzt den Pudding mit einem Messer auf dem Boden verstreichen und die Erdbeeren nach Wunsch verteilen. Ich nehme gerne ganz kleine Erdbeeren und „stelle“ sie auf den Boden, man kann die Erdbeeren aber natürlich auch halbieren, schichten etc.

Wer mag, kann noch einen Tortenguss aus Agar-Agar herstellen – ich mochte allerdings noch nie Guss auf Obstkuchen und habe ihn deshalb weggelassen. Das funktioniert durch den Pudding auch wunderbar, da die Erdbeeren dadurch schön fixiert werden.

Und nun: Genießen!

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Eigentlich ist Kuchen ja ein Nachtisch an einem KH- oder SM-Tag, aber ich wollte ihn gerne zum Frühstück essen. Deshalb habe ich den gestrigen Tag zum KH-Tag erklärt, obwohl es abgesehen vom Kuchen ein PG-Tag war (hatte zum Mittagessen Spargelsalat und zum Abendessen Shirataki mit Bolognesesauce) – aber ich möchte ungern „schummeln“ und deshalb ist es so für mich in Ordnung.
Leider ist mir gestern mein geliebter Sojade-Sojajoghurt ausgegangen, weshalb ich mir dann gestern Abend in der Not ersatzweise einen Vitality-Soja-Eiweiß-Shake gemacht habe. Meine Waage war davon nicht sonderlich begeistert (oder ob es doch der Kuchen war..?) und hat mir heute morgen gezeigt, was sie davon hält: 59,9kg! Haarscharf an der Sechs vorbei gerauscht und nochmal Glück gehabt.
Heute ist deshalb also PG und im Zuge dessen werde ich heute Mittag Shirataki mit Tuna-Tomatensauce essen, dazu einen Chiapudding. Heute Abend gibt es nochmal Spargelsalat mit Tomaten, Avocado und Radieschen. Morgen ist dann vorraussichtlich KH, also Kartoffeltag.

Habt einen schönen Dienstag – hier scheint die Sonne, die ich auf der Terrasse sitzend genieße 🙂

 
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Verfasst von - 3. Juni 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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Kulinarische Highlights der letzten Wochen

Diesen Beitrag widme ich all den leckeren Phase-drei-(P3)-Gerichten, die in den letzten Wochen den Weg auf meinen Teller gefunden haben. 🙂
Bei manchen Gerichten handelt es sich um „normale“ PG-Gerichte (also Mahlzeiten, die hauptsächlich aus Eiweiß und Gemüse bestehen), bei anderen um KH-Gerichte (stärkehaltige Mahlzeiten) und andere sind sog. SM-Gerichte (Schlemmermahlzeitgerichte).

Den Anfang macht eine Pizza Vegetariana ohne Käse von unserem Stammitaliener – unglaublich lecker und für mich ein stärkehaltiges Gericht.

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Weiter geht’s mit einer leckeren Karottensuppe in unserem Lieblingscafé – vegan durch den Einsatz von einem Schuss Sojasahne 🙂 Und absolut dukantauglich!

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Auch ein absolutes Hightlight: Chili sin carne / con tofu (je nachdem, wie rum man es betrachten möchte..)! Durch den Mais, die Kidneybohnen und das Baguette ist es entweder ein KH- oder ein SM-Gericht. Das ist sicher Ansichtssache.. das Rezept folgt jedenfalls!

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„Asiachappi“ von unserem Stammasiaten 😀 – gebratenes Gemüse mit Tofu in etwas Kokosmilch, extra ohne Reis. Mmmmmh! Für mich ein PG-Gericht, da ich Kokosmilch als Toleranzprodukt betrachte. Wenn man ganz genau ist, ist es aber wohl ein SM-Gericht.

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(Noch) ohne Bild, aber dafür trotzdem lecker: Vegetarischer Yufka (Dürum.. gerollter Döner.. da gibt es wohl regionale Unterschiede in der Bezeichnung) ohne Sauce und ohne Käse. Klingt fad, aber schmeckt wirklich gut und da ich Bulgur liebe, passt das perfekt. Für mich ist das ein stärkehaltiges Gericht durch den gerollten Fladen und den Bulgur.

Außerdem natürlich noch Burger – immer wieder gut und mittlerweile ca. 1x Wöchentlich auf dem Speiseplan. Ich betrachte es als SM-Mahlzeit, da ich meistens Pommes dazu esse.

Nachtisch gab es natürlich auch! Was darf nicht fehlen? Richtig: EIS! 🙂 Meine Standardkombination „Erdbeer und Zitrone“ ist bei unserer Lieblingseisdiele vegan, da alle Fruchteissorten ohne Milchbestandteile auskommen (abgesehen von Bananeneis, aber da ich sowieso eine ausgeprägte Antipathie gegenüber Bananen hege, macht mir das rein gar nichts aus!).
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Abgesehen davon esse ich weiterhin gerne meine dukanveganen Klassiker – Chiapudding, Cookies, Pralinen in verschiedenen Variationen und und und..

Ihr seht also: Die dritte Phase ist unglaublich vielseitig und man kann sogar wieder problemlos auswärts essen gehen.. sehr zur Freude meiner Lieben 🙂

Zum Schluss auf vielfachen Wunsch noch ein aktuelles Nachher-Bild von mir – aufgenommen am letzten Sonntag in einem nahelegenen Schlosspark. Mittlerweile bin ich nämlich nicht mehr fotoscheu – ganz im Gegensatz zu früher 😀

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Was sind eure kulinarischen Highlights? Worauf freut ihr euch besonders, wenn ihr euch aktuell noch in Phase eins oder zwei der Dukandiät befindet?

Habt einen schönen Sonntag!

 
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Verfasst von - 1. Juni 2014 in Allgemein

 

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Der Preis der Freiheit

Die Zeit rast!

Denn seit dem 12.05. befinde ich mich nun in Phase 3.2 meiner Dukandiät. Was bedeutet das genau? Auf vielfache Empfehlung hin habe ich die dritte Phase (P3) in zwei Teile geteilt. Da P3 bei mir vom 22.03. – 08.07.14 dauert, habe ich die Phase P.3.1 bis zum 12.05. durchgeführt, also dieses Datum als P3.2-Startdatum gewählt.
Nochmals zur Erinnerung: In P3.1. war jeder Tag bis auf einen PP-Tag (Eiweißtag) pro Woche ein PG-Tag (Eiweiß + Gemüse). Zusätzlich war täglich eine Portion Obst und 1x pro Woche eine stärkehaltige Mahlzeit erlaubt (ich habe mich – natürlich – für Kartoffeln entschieden :D); 1x pro Woche durfte eine Mahlzeit lang geschlemmt werden, also alles was das Herz begehrt inkl. Vor- und Nachspeise! In meinem Fall waren die Objekte der Begierde – treue Leser ahnen es bereits – in erster Linie Sushi, Dampfnudeln, Burger, Donauwellen und einiges mehr 😀
In P3.2 ändert sich an o.g. Plan fast nichts – außer der Tatsache, dass der Genuss verdoppelt wird! Soll heißen: 2x pro Woche Kartoffeln und 2x pro Woche schlemmen – bleiben zwei normale PG-Tage und der Proteiendonnerstag.

Ansich klingt das erstmal nach einem Grund zur Freude – ist es natürlich eigentlich auch. Aber ich sage es euch ganz ehrlich: Ich hatte am Anfang wirklich kein gutes Gefühl dabei. Kein gutes Gefühl?, fragt ihr euch jetzt bestimmt. P3.2 bedeutet doch viel weniger Einschränkungen? Ich will euch erklären warum.
Die Dukandiät fußt ja in erster Linie darauf, dass strikt vorgegeben ist, wie man sich zu verhalten hat. Das mag manchen Menschen direkt abschrecken; mir hat es in den ersten Wochen ENORM geholfen. Man bekommt quasi einen Plan in die Hand und Herr Doktor verspricht Erfolge, wenn man sich daran hält. Für mich war das wirklich perfekt! Natürlich gab es Tage, die ich als sehr einschränkend empfunden habe; ich würde definitiv lügen, würde ich das bestreiten. Aber im Großen und Ganzen war – im Nachhinein betrachtet – die Dukandiät in P1 und P2 absolut perfekt für mich. Durch die klaren Regeln kam ich gar nicht in Versuchung, da ich ein Mensch bin, dem Totalverzicht viel leichter fällt als Genuß im richtigen Maß.

In P3 kamen dann viele Freiheiten dazu – mit denen ich erst einmal umzugehen lernen musste. Alte Gewohnheiten (Kartoffelmenge..) wollten aufgebrochen und durch neue, bessere ersetzt werden. Am Anfang hatte ich wirklich Angst, wieder zuzunehmen; wenn alles umsonst gewesen wäre.. ohje, nicht auszudenken. Die Angst vor P3.1 war im Nachhinein natürlich unbegründet, denn auch hier gilt: Wenn man sich an die Spielregeln hält, darf man sich auch weiterhin an seinem neuen Ich erfreuen 🙂 Ich habe wie ihr wisst in P3.1 sogar nochmals 3kg verloren und bin somit beim Ziel von 60kg angelangt – also wirklich kein Grund, dem Frieden nicht zu trauen.

Trotzdem ging es mir am Sonntag Abend, dem Tag vor P3.2-Start, ähnlich wie damals kurz vor P3.1 – mir war ehrlich gesagt ziemlich mulmig zu mute. Ich habe mir erneut die Fragen gestellt: Werde ich mit den neuen Freiheiten umzugehen wissen? Wie verhalte ich mich, wenn die Waage in die falsche Richtung marschiert? Mit 60,1kg bin ich also mitten rein gesprungen in das Abenteuer „Dritte Phase, zweiter Teil“ und habe den Montag erstmal – safety first! – zu einem PG-Tag erklärt.

Einige von euch wünschen sich, dass ich etwas genauer aufschreibe, was ich so esse – bitteschön: Am Starttag gab es Frühstück wie immer, zum Mittag nochmal wie am Sonntag Thunfischpasta und abends waren wir beim lokalen Asiamann. Am Dienstag kam also, was kommen musste – 60,8kg! Ich weiß, dass ich durch salziges Essen Wasser einlagere und war dementsprechend darauf vorbereitet.. trotzdem doof. Habe mich davon aber zum Glück nicht allzu sehr beunruhigen lassen. Am Dienstag gab es dann zum Mittag Spargel-Radieschen-Salat und als Schlemmerkomponente habe ich mir eine Avocado reingeschnibbelt. Leider habe ich kein Bild gemacht, aber es war wirklich SEHR lecker. Das Abendessen fiel deshalb dann auch eher sparsam aus – Joghurt und Smoothie. Gestern morgen war wieder alles im Lot – 60,2kg zeigte mir mein Messinstrument. Den Mittwoch als Kartoffeltag habe ich in P.3.2 beibehalten – deshalb gab es gestern Mittag Shirataki mit Pilzen und abends dann Kartoffeln mit Radieschensalat. Lecker wie immer – natürlich 😀
Heute Morgen hat mich dann total überraschend mal wieder die fünf besucht – 59,7kg um genau zu sein. Habe nach einem Kartoffeltag mit diesem Ergebnis absolut nicht gerechnet – umso mehr habe ich mich allerdings darüber gefreut.
Ebenfalls gleich geblieben ist der Donnerstag als PP-Tag. Ganz standardmäßig durften heute also mal wieder Edamame mit zur Arbeit, außerdem Schoko-Chiapudding und zwei Pralinen. Wirklich gut! Als PP-Tag-Ausklang gibt es heute ebenfalls traditionsgemäßig Sojageschnetzeltes mit Shirataki und als Nachtisch einen Joghurt mit Xucker-Schokodrops.

Ihr seht also: Ich schlage mich bisher recht tapfer. Aber so ganz wohl ist mir immer noch nicht; zu groß ist die Angst meinen „Schatz“ , also mein Traumgewicht, wieder zu verlieren. Natürlich ist es toll, dass ich jetzt deutlich flexibler bin. Ich muss allerdings auch um einiges mehr aufpassen, dass ich nicht vom Weg abkomme. Aber das ist er eben – der Preis der Freiheit.

Zum Schluss noch eine wirklich schöne Sache: Auf unserem Klinikgelände wird aktuell gebaut.. als ich also heute ohne groß darüber nachzudenken um 12:40 zu meinem 20-minütigen Mittagspausenspaziergang aufgebrochen bin, hätte ich nicht erwartet, dass ich durch diese Umstände heute einen wirklich hübschen Ort entdecken würde.
Ihr kennt das bestimmt: Routinehandlungen. Man spult sie ab, Tag für Tag. Anziehen, Zähne putzen, zur Arbeit fahren. Meinen Spaziergang habe ich ebenfalls schon so verinnerlicht, dass ich ihn als Routine bezeichnen würde. Ich bin also losmarschiert und plötzlich fast gegen ein „BAUSTELLE! BETRETEN VERBOTEN“-Schild geknallt. Im ersten Moment war ich total perplex.. und in leichter Panik: Hilfe, wo laufe ich jetzt lang? Kurzerhand bin ich umgedreht und wollte ein kurzes Stück durch den nahegelegenen Wald laufen, in der Hoffnung, nach einigen Metern wieder auf meinen angestammten Weg zu gelangen.
Es ist wie so oft mit Routinehandlungen: Man hinterfragt sie nicht. Niemals. Warum eigentlich nicht? Ohne diese Baustelle wäre ich also niemals auf die Idee gekommen, mal einen anderen Weg zu nehmen.
Schaut mal, was ich bisher verpasst habe und auch weiterhin verpassen würde 🙂 Vogelgezwitscher inklusive!

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In Zukunft werde ich das Waldstück also auf jeden Fall mit in meine Strecke einbauen.

Das war heute ganz viel Text, aber das muss ab und zu auch mal sein – außerdem war es ja gewünscht 😉

Wünsche euch noch einen schönen Donnerstag!

 
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Verfasst von - 15. Mai 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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Chiapudding – das ultimative Rezept!

Gääääääääähn – ich weiß, in den Weiten des Internets tummeln sich hunderte, tausende, zehntausende.. Chiapuddingrezepte. Die kleinen Samen sind nach wie vor schwer angesagt und deshalb sind Rezepte aus und mit ihnen auf fast jedem Foodblog zu finden. Die tollen Inhaltsstoffe hat bestimmt jeder von euch schon auf zig Seiten gelesen, deshalb erspare ich sie euch hier 😉

Warum also noch eins? Beziehungsweise warum schon das zweite Rezept für Chiapudding bei DukanVegan? Schließlich gibt es hier schon dieses Rezept zu finden. Nun, ich bin ja seit mittlerweile fast vier Monaten Dukanerin und im Laufe der Zeit kriegt man den Dreh immer mehr raus – soll heißen: Die Rezepte entwickeln sich stetig weiter und werden, na klar, BESSER! Ich lasse das alte Rezept trotzdem so stehen (und auch das scheußliche Bild), weil es mich an die Anfänge hier erinnert und natürlich immer noch ein gutes Rezept ist 🙂
Meine Chiasamen bestelle ich übrigens im Internet – ca. 16€/kg finde ich absolut okay (bei Interesse an der Bezugsquelle einfach Mail an mich). Haltet auf jeden Fall die Augen offen; ich habe auch schon Chiasamen für 14€/250g (!) gesehen. Da gibt es wirklich enorme Preisunterschiede.

Chiapudding hat jedenfalls mittlerweile einen festen Platz in meinem täglichen Speiseplan bekommen und sowohl an PP- als auch an PG-Tagen möchte ich mir einen Tag ohne ihn nicht mehr vorstellen. Warum? Er schmeckt natürlich unglaublich gut, macht lange satt und kann ganz vielfältig abgewandelt werden, damit es nie langweilig wird.

Hier also für euch das neue, verbesserte Chiapuddigrezept:

Chiapudding (für ein 250ml-Schraubglas – perfekt für Arbeit, Schule, Freizeit..)

– 2 gehäufte EL Chiasamen (ca. 25g)

– Ca. 200ml Sojamilch (ich nehme von Hofgut Storzeln die „natur“)

– Süße eurer Wahl (ich nehme Nunaturals Stevia Pulver, falls ihr Flüssigsüße verwendet, bitte die Sojamilch enstprechend reduzieren)

– Aromen/Sirups eurer Wahl (ich nutze beispielsweise gerne ca. 1Tl Monin Light „Haselnuss“, „Vanille“ oder „Caramel“, gemahlene Vanille, Espresso, ein Spritzer Kokosmilch, Minzöl.. – auch hier bei flüssigen Komponenten die Sojamilchmenge anpassen).
Bitte die Menge der Toleranzprodukte im Auge behalten! Einige von euch fragen sich beim Thema „Toleranzprodukte“ spätestens jetzt übrigens zu Recht: Chiasamen? Davon schreibt unser Herr Doktor doch überhaupt nichts? Im o.g. Rezept habe ich es schon kurz thematisiert. Eins vorweg: Ja, Chiasamen enthalten Fett (woher sie evtl. auch ihren Namen haben – genau weiß man’s nicht!), in o.g. Menge sind das ca. 8g. Der Eiweißgehalt liegt bei ca. 5,5g und der Gehalt an Kohlenhydraten beläuft sich auf ca. 1,5g. Für mich (!) sind das absolut vertretbare Mengen, da v.a. in Kombination mit der o.g. Sojamilch der Eiweißgehalt des Chiapuddings auf ca. 15g steigt.
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie er das alles handhabt und ich möchte auch definitiv niemanden dazu verleiten, die Grundsätze der Dukandiät in Frage zu stellen bzw. von den Vorgaben abzuweichen. Für MICH haben die positiven Eigenschaften (Geschmack, Sättigung, positive Inhaltsstoffe..) definitiv gegenüber den negativen Eigenschaften (Fett..) die Nase vorn – aber entscheidet selbst! 🙂

Wenn ihr einen Schoko-Chiapudding erhalten möchtet, einfach noch 1El start entöltes Kakaopulver hinzufügen.
Und wie immer: Seid kreativ, experimentiert mit den Mengen – Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Der Eine mag den Pudding vielleicht etwas fester, der Andere bevorzugt eine etwas flüssigere Konsistenz – lasst euch nicht abschrecken, wenn der erster Versuch noch kein Oberknaller wird. Dranbleiben! Ich habe auch einige Zeit gebraucht, um mit Chiasamen so richtig warm zu werden. Und jetzt liebe ich sie!

Also: Zuerst die flüssigen, dann die trockenen Zutaten in ein Schraubglas geben und seeeeeeehr gut verrühren. Also mindestens eine Minute lang. Kurz stehen lassen, nochmals rühren. Kurz stehen lassen, nochmals rühren.. und so weiter. Man kann währenddessen prima andere Dinge in der Küche erledigen wie Kochen, Spülmaschine ausräumen etc. – Multitasking also 😀

So lange wiederholen, bis sich alle Zutaten gut miteinander vermischt haben und bis die Chiasamen beginnen zu quellen. Dann den Deckel aufschrauben und gut schütteln. Den Chiapudding kalt stellen und vor Verzehr nochmals umrühren. Falls ihr keine Möglichkeit habt, ihn kalt zu stellen, geht das auch – er braucht nur etwas länger und schmeckt gekühlt einfach etwas besser.
Wenn ihr in P3 seid, könnt ihr außer am PP-Tag den Chiapudding auch mit frischem oder gefrorenem Obst garnieren (z.B. TK-Beeren, Apfel, Birne..). Auch hier: Bitte die Mengenangabe pro Tag beachten!

Hier seht ihr einen Schoko-Chiapudding, verfeinert mit etwas Minzöl, 1Tl Kokosmilch, 1Tl Monin Light „Haselnuss“ und etwas gemahlener Vanille.

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Viel Spaß beim Nachmachen, aber Achtung: SUCHTGEFAHR! 🙂

 
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Verfasst von - 8. Mai 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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Oat bran Chocolate Cookies – Naschen ohne Reue!

Hallo ihr Lieben,

heute kommt wieder ein neues, leckeres Rezept für euch – vegane Dukan-Cookies.

Die Idee mit den Cookies kam mir ganz spontan, denn: Ich wollte mir gerade wieder leckeren Pralinennachschub machen (und hatte sie vor meinem geistigen Auge natürlich auch schon verspeist!) und siehe da – mir ist das „The Vegg“, also mein Eigelb-Ersatz, ausgegangen. In leichter Panik habe ich die Speisekammer durchsucht, alle Schränke durchwühlt – nichts. Aber da Not bekanntlich erfinderisch macht und zumindest mir die besten Sachen meist unter enormem Zeit- oder Leistungsdruck gelingen, kommt hier ein wirklich einfaches und gleichzeitig super schmackhaftes Rezept für Schokokekse, die vegan und dukantauglich sind.

Ich liiiiiiebe typisch amerikanische Cookies (außen knusprig, innen saftig) und da die meisten, die man so kaufen kann, nicht vegan sind, habe ich vor meinem Dukanstart seeeeehr oft welche gebacken. Seit Mitte Januar war ich also auf Cookieentzug und bin wirklich froh, dass ich mich jetzt endlich an das Experiment gewagt habe.
Schön an dem Rezept ist auf jeden Fall die Tatsache, dass Haferkleie enthalten ist. Denn da als man Dukaner Haferkleie sowieso zu sich nehmen muss (und ich zugegebenermaßen bisher kein riesiger Fan davon war..), kann man sie ja auch einfach zu Süßigkeiten verarbeiten – los geht’s! 😀

Oat bran Chocolate Cookies (ergibt ca. vier bis sechs Kekse)
– 6 El Haferkleie

– 2 El stark entöltes Kakaopulver
– 3 El Sojamilch
– 3 El Sojajoghurt Natur
– Süße (falls ihr Flüssigsüße verwendet, bei der Sojamilch die Menge einfach abziehen, da die Masse sonst zu flüssig wird – glaubt mir, ich habe es ausprobiert ;))
– Optional: 1El Sojamilch durch 1El Espresso oder 1 El Sirup ersetzen, Aromen hinzufügen (z.B. Vanillearoma) – wie immer: Kreativ sein! Werde beim nächsten Mal ein paar Xucker-Schokodrops in den Teig einarbeiten – dann sind es Chocolate Chip Cookies!
Und ebenfalls wie immer: Die Menge der Toleranzprodukte im Auge behalten!

Zuerst die trocknen Zutaten mischen, dann die anderen Zutaten nach und nach hinzugeben und gut verrühren.
Einen Gitterrost mit Backpapier auslegen und mit zwei Löffeln aus dem Teig Kekse formen und etwas platt drücken. Je nachdem, wie groß ihr die Kekse macht, erhaltet ihr ca. vier bis sechs Kekse – bei mir wurden es vier. Wer es ganz akkurat mag, kann entweder mit einem runden Gefäß die Kekse in Form bringen oder ihr stecht einfach mit Plätzchenausstechern schöne Motive aus?!

Bei 170°C Umluft (falls nicht vorhanden Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten backen. Hier kommt es auf den Backofen an – ich habe immer mal wieder mit einer Gabel getestet, ob die Kekse schon schön knusprig sind.

Etwas abkühlen lassen und genießen 🙂

Und so sieht das Ganze dann aus:

2014-05-07 17.38.17

Und was ist mit euch? Seid ihr insgeheim, tief in euch drinnen, auch Krümelmonster? Ich bin es in jedem Fall und kann nun trotz Dukan endlich wieder meiner Sucht frönen – herrlich. Der erste Keks ist natürlich schon verschwunden – Vorkosten muss sein 😀 Ich bin gespannt auf eure Kreationen!

Habt einen schönen Abend!

 
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Verfasst von - 7. Mai 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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Alles neu macht der Mai!

Zumindest in meinem Fall trifft das absolut zu 😉

Der aufmerksame Leser vermutet es bestimmt schon: Bald ist nämlich der 07. Mai. Und was genau war jetzt nochmal so wichtig an diesem speziellen Datum?, fragen sich vielleicht die neueren Leser unter euch völlig zurecht. Ich verrate es euch: Als ich am 15. Januar 2014 mein Start- und Zielgewicht in den Dukanrechner der offiziellen deutschen Dukanseite gekloppt habe, hat mir dieses wie ich finde wirklich nützliche Tool den 07. Mai als den Tag ausgespuckt, an dem ich mein Ziel „60kg“ erreichen werde.

Nun ist die ganze Sache bei mir ja bekanntlich etwas anders gelaufen.. zum Einen, weil ich früher als geplant in P3 gewechselt bin (nämlich am 21. März mit 63kg) und zum Anderen, weil dann trotz P3 die verbliebenen 3kg noch gepurzelt sind. 🙂 Darüber bin ich natürlich mehr als froh, auch wenn ich wirklicht nicht damit gerechnet habe.

Trotzdem ist und bleibt dieser 07. Mai ein wichtiges Datum für mich – denn in den ersten paar Wochen war es ein regelrechter „Anker“ für mich. Es hat mir definitiv enorm geholfen, zu wissen, dass ich noch bis zu diesem Datum stark sein und durchhalten muss. Also mal wieder mein Rat an alle, die sich überlegen, die Dukandiät zu machen: Lasst euch euer Idealgewicht ausrechnen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man eine zeitliche Einteilung der Diät bekommt, sondern auch sein optimales, persönliches Gewicht erfährt. Natürlich ist das auch nur ein mehr oder weniger simpler Algorithmus, der anhand der Werte, mit denen man ihn füttert, einen theoretischen Zahlenwert errechnet – aber bei mir zumindest hat es gestimmt und ich habe auch schon von vielen anderen Dukanern gehört, dass die Berechnung ziemlich genau hingehauen hat. Ansonsten hat man zumindest mal eine grobe Vorstellung – auch nicht schlecht.

Zum Thema: Im letzten Beitrag habe ich euch die tollen Dukanpralinen vorgestellt. Ich bin immer noch heilfroh, dass ich sie ausprobiert habe. Weil ich aber gerne experimentiere und immer bestrebt bin, bestehende Rezepte NOCH besser zu machen, kommt hier für euch eine Abwandlung des Pralinenrezepts – mindestens genau so lecker wie das „Original“ und der Kreativität sind auch hier keine Grenzen gesetzt 😉 Teilt mir doch eure Pralinenvariationen mit, ich freue mich immer über Feedback!

Schokopralinen – Variation (ergibt ca. acht Stück)

– 1 EL Sojamilch + 1EL frisch gebrühter Espresso oder Kaffee

– Streusüße nach Geschmack (ich habe zwei Päckchen „Nunaturals Stevia“-Pulver verwendet)

– 5 Tropfen Vanillearoma

– Ersatz für zwei Eigelb, ich habe 3 EL “The Vegg” verwendet (ein Eigelbersatz auf Hefeflockenbasis, Näheres unter http://thevegg.com)

– 5 EL Sojaeiweißpulver (z.B. Vitality Soja Eiweiß “Vanille”, “Neutral” geht sicher auch)

– 1 EL Sojajoghurt natur (z.B. von Sojade)

– 4 EL stark entöltes Kakaopulver (z.B. von Rapunzel)

Optional kann man in die Masse jetzt noch ein paar Kokosraspeln einarbeiten – das überlasse ich natürlich jedem selbst. Wenn man ganz „straight“ dukan leben will, ist es verboten. Für alle Low-Carber etc. allerdings kann ich mir das gut vorstellen.

Alle Zutaten miteinander vermischen und die Masse im Kühlschrank mindestens sechs Stunden erkalten lassen. Anschließend ca. acht gleich große Kugeln formen und in Kakaopulver oder Kokosraspeln (siehe oben) wälzen, bis die Pralinen vollständig bedeckt sind.

Die Schokopralinen halten sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank einige Tage lang – wenn sie so lange “überleben” sollten 😀

Und hier das obligatorische Bild:

2014-04-30 22.48.05

 

Ansonsten ist der 01. Mai hier total grau und verregnet. Ich habe mich deshalb heute bei dem fiesen Wetter in der Küche verbarrikadiert.. Zwei Glutenbrote backen im Ofen und als nächstes ist eine veganisierte Schokorolle dran. Dukantauglich Backen ging bisher IMMER schief, aber ich gebe nicht auf! Wenn sie gelingt, poste ich hier natürlich demnächst das Rezept.
Außerdem will noch ein grüner Smoothie aus Feldsalat, Rucola, Apfel, Birne und Zitronensaft hergestellt werden, Radieschen und Spargel für einen Salat geschibbelt werden.. Und dann wird es zum Mittag Shiratakinudeln mit Sojabolognese geben. So kann man sich den Feiertag also auch vertreiben. 😀

In diesem Sinne: Genießt den ersten Mai entweder bei schönem Wetter oder macht aus schlechtem Wetter das Beste! 🙂

 
 

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