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Chiapudding – das ultimative Rezept!

Gääääääääähn – ich weiß, in den Weiten des Internets tummeln sich hunderte, tausende, zehntausende.. Chiapuddingrezepte. Die kleinen Samen sind nach wie vor schwer angesagt und deshalb sind Rezepte aus und mit ihnen auf fast jedem Foodblog zu finden. Die tollen Inhaltsstoffe hat bestimmt jeder von euch schon auf zig Seiten gelesen, deshalb erspare ich sie euch hier 😉

Warum also noch eins? Beziehungsweise warum schon das zweite Rezept für Chiapudding bei DukanVegan? Schließlich gibt es hier schon dieses Rezept zu finden. Nun, ich bin ja seit mittlerweile fast vier Monaten Dukanerin und im Laufe der Zeit kriegt man den Dreh immer mehr raus – soll heißen: Die Rezepte entwickeln sich stetig weiter und werden, na klar, BESSER! Ich lasse das alte Rezept trotzdem so stehen (und auch das scheußliche Bild), weil es mich an die Anfänge hier erinnert und natürlich immer noch ein gutes Rezept ist 🙂
Meine Chiasamen bestelle ich übrigens im Internet – ca. 16€/kg finde ich absolut okay (bei Interesse an der Bezugsquelle einfach Mail an mich). Haltet auf jeden Fall die Augen offen; ich habe auch schon Chiasamen für 14€/250g (!) gesehen. Da gibt es wirklich enorme Preisunterschiede.

Chiapudding hat jedenfalls mittlerweile einen festen Platz in meinem täglichen Speiseplan bekommen und sowohl an PP- als auch an PG-Tagen möchte ich mir einen Tag ohne ihn nicht mehr vorstellen. Warum? Er schmeckt natürlich unglaublich gut, macht lange satt und kann ganz vielfältig abgewandelt werden, damit es nie langweilig wird.

Hier also für euch das neue, verbesserte Chiapuddigrezept:

Chiapudding (für ein 250ml-Schraubglas – perfekt für Arbeit, Schule, Freizeit..)

– 2 gehäufte EL Chiasamen (ca. 25g)

– Ca. 200ml Sojamilch (ich nehme von Hofgut Storzeln die „natur“)

– Süße eurer Wahl (ich nehme Nunaturals Stevia Pulver, falls ihr Flüssigsüße verwendet, bitte die Sojamilch enstprechend reduzieren)

– Aromen/Sirups eurer Wahl (ich nutze beispielsweise gerne ca. 1Tl Monin Light „Haselnuss“, „Vanille“ oder „Caramel“, gemahlene Vanille, Espresso, ein Spritzer Kokosmilch, Minzöl.. – auch hier bei flüssigen Komponenten die Sojamilchmenge anpassen).
Bitte die Menge der Toleranzprodukte im Auge behalten! Einige von euch fragen sich beim Thema „Toleranzprodukte“ spätestens jetzt übrigens zu Recht: Chiasamen? Davon schreibt unser Herr Doktor doch überhaupt nichts? Im o.g. Rezept habe ich es schon kurz thematisiert. Eins vorweg: Ja, Chiasamen enthalten Fett (woher sie evtl. auch ihren Namen haben – genau weiß man’s nicht!), in o.g. Menge sind das ca. 8g. Der Eiweißgehalt liegt bei ca. 5,5g und der Gehalt an Kohlenhydraten beläuft sich auf ca. 1,5g. Für mich (!) sind das absolut vertretbare Mengen, da v.a. in Kombination mit der o.g. Sojamilch der Eiweißgehalt des Chiapuddings auf ca. 15g steigt.
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie er das alles handhabt und ich möchte auch definitiv niemanden dazu verleiten, die Grundsätze der Dukandiät in Frage zu stellen bzw. von den Vorgaben abzuweichen. Für MICH haben die positiven Eigenschaften (Geschmack, Sättigung, positive Inhaltsstoffe..) definitiv gegenüber den negativen Eigenschaften (Fett..) die Nase vorn – aber entscheidet selbst! 🙂

Wenn ihr einen Schoko-Chiapudding erhalten möchtet, einfach noch 1El start entöltes Kakaopulver hinzufügen.
Und wie immer: Seid kreativ, experimentiert mit den Mengen – Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Der Eine mag den Pudding vielleicht etwas fester, der Andere bevorzugt eine etwas flüssigere Konsistenz – lasst euch nicht abschrecken, wenn der erster Versuch noch kein Oberknaller wird. Dranbleiben! Ich habe auch einige Zeit gebraucht, um mit Chiasamen so richtig warm zu werden. Und jetzt liebe ich sie!

Also: Zuerst die flüssigen, dann die trockenen Zutaten in ein Schraubglas geben und seeeeeeehr gut verrühren. Also mindestens eine Minute lang. Kurz stehen lassen, nochmals rühren. Kurz stehen lassen, nochmals rühren.. und so weiter. Man kann währenddessen prima andere Dinge in der Küche erledigen wie Kochen, Spülmaschine ausräumen etc. – Multitasking also 😀

So lange wiederholen, bis sich alle Zutaten gut miteinander vermischt haben und bis die Chiasamen beginnen zu quellen. Dann den Deckel aufschrauben und gut schütteln. Den Chiapudding kalt stellen und vor Verzehr nochmals umrühren. Falls ihr keine Möglichkeit habt, ihn kalt zu stellen, geht das auch – er braucht nur etwas länger und schmeckt gekühlt einfach etwas besser.
Wenn ihr in P3 seid, könnt ihr außer am PP-Tag den Chiapudding auch mit frischem oder gefrorenem Obst garnieren (z.B. TK-Beeren, Apfel, Birne..). Auch hier: Bitte die Mengenangabe pro Tag beachten!

Hier seht ihr einen Schoko-Chiapudding, verfeinert mit etwas Minzöl, 1Tl Kokosmilch, 1Tl Monin Light „Haselnuss“ und etwas gemahlener Vanille.

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Viel Spaß beim Nachmachen, aber Achtung: SUCHTGEFAHR! 🙂

 
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Verfasst von - 8. Mai 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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Oat bran Chocolate Cookies – Naschen ohne Reue!

Hallo ihr Lieben,

heute kommt wieder ein neues, leckeres Rezept für euch – vegane Dukan-Cookies.

Die Idee mit den Cookies kam mir ganz spontan, denn: Ich wollte mir gerade wieder leckeren Pralinennachschub machen (und hatte sie vor meinem geistigen Auge natürlich auch schon verspeist!) und siehe da – mir ist das „The Vegg“, also mein Eigelb-Ersatz, ausgegangen. In leichter Panik habe ich die Speisekammer durchsucht, alle Schränke durchwühlt – nichts. Aber da Not bekanntlich erfinderisch macht und zumindest mir die besten Sachen meist unter enormem Zeit- oder Leistungsdruck gelingen, kommt hier ein wirklich einfaches und gleichzeitig super schmackhaftes Rezept für Schokokekse, die vegan und dukantauglich sind.

Ich liiiiiiebe typisch amerikanische Cookies (außen knusprig, innen saftig) und da die meisten, die man so kaufen kann, nicht vegan sind, habe ich vor meinem Dukanstart seeeeehr oft welche gebacken. Seit Mitte Januar war ich also auf Cookieentzug und bin wirklich froh, dass ich mich jetzt endlich an das Experiment gewagt habe.
Schön an dem Rezept ist auf jeden Fall die Tatsache, dass Haferkleie enthalten ist. Denn da als man Dukaner Haferkleie sowieso zu sich nehmen muss (und ich zugegebenermaßen bisher kein riesiger Fan davon war..), kann man sie ja auch einfach zu Süßigkeiten verarbeiten – los geht’s! 😀

Oat bran Chocolate Cookies (ergibt ca. vier bis sechs Kekse)
– 6 El Haferkleie

– 2 El stark entöltes Kakaopulver
– 3 El Sojamilch
– 3 El Sojajoghurt Natur
– Süße (falls ihr Flüssigsüße verwendet, bei der Sojamilch die Menge einfach abziehen, da die Masse sonst zu flüssig wird – glaubt mir, ich habe es ausprobiert ;))
– Optional: 1El Sojamilch durch 1El Espresso oder 1 El Sirup ersetzen, Aromen hinzufügen (z.B. Vanillearoma) – wie immer: Kreativ sein! Werde beim nächsten Mal ein paar Xucker-Schokodrops in den Teig einarbeiten – dann sind es Chocolate Chip Cookies!
Und ebenfalls wie immer: Die Menge der Toleranzprodukte im Auge behalten!

Zuerst die trocknen Zutaten mischen, dann die anderen Zutaten nach und nach hinzugeben und gut verrühren.
Einen Gitterrost mit Backpapier auslegen und mit zwei Löffeln aus dem Teig Kekse formen und etwas platt drücken. Je nachdem, wie groß ihr die Kekse macht, erhaltet ihr ca. vier bis sechs Kekse – bei mir wurden es vier. Wer es ganz akkurat mag, kann entweder mit einem runden Gefäß die Kekse in Form bringen oder ihr stecht einfach mit Plätzchenausstechern schöne Motive aus?!

Bei 170°C Umluft (falls nicht vorhanden Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten backen. Hier kommt es auf den Backofen an – ich habe immer mal wieder mit einer Gabel getestet, ob die Kekse schon schön knusprig sind.

Etwas abkühlen lassen und genießen 🙂

Und so sieht das Ganze dann aus:

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Und was ist mit euch? Seid ihr insgeheim, tief in euch drinnen, auch Krümelmonster? Ich bin es in jedem Fall und kann nun trotz Dukan endlich wieder meiner Sucht frönen – herrlich. Der erste Keks ist natürlich schon verschwunden – Vorkosten muss sein 😀 Ich bin gespannt auf eure Kreationen!

Habt einen schönen Abend!

 
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Verfasst von - 7. Mai 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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Endlich wieder Erdbeerzeit!

Schon wieder ein Lobhudelei-Beitrag über Essen. Schlimm, ich weiß! 😀 Aber Erdbeeren und ich haben eine wirklich laaaaange Geschichte.. schon seit ich ein kleines Kind war, bin ich ein großer Fan der roten Früchtchen. Als ich noch nicht mal wusste, wie man das Wort ERDBEERE überhaupt schreibt, wusste ich dennoch, wann ERDBEERZEIT war – kein Scherz!

Meinen Konsum habe ich dann allmählich Jahr für Jahr gesteigert – je mehr Geld ich zur Verfügung hatte, desto mehr davon habe ich für Erdbeeren ausgegeben. Als man mir dann auch noch das Autofahren erlaubt hat und ich ganz allein zu unserem örtlichen Erdbeer- und Spargelhof fahren konnte, war ich dort quasi Dauergast. Wie ihr euch schon denken könnt, war natürlich das kleine Wörtchen „Maß“ auch beim Thema Erdbeeren nicht unbedingt meine große Stärke. 1kg Erdbeeren (ja, auf einmal!)? Für mich absolut kein Problem!

Als ich mit der Dukandiät begonnen habe, war es Januar, also tiefster Winter. Aus heutiger Sicht weiß ich: Perfekt! Zumindest für meine geplante Abnahme von 15kg. Denn rechtzeitig zur Erdbeerzeit bin ich wieder unter die Obstesser gegangen – und ich LIEBE es! Heute war es dann soweit und der erste Auslfug zum Erdbeerhof stand an. Vorher habe ich mir genau überlegt, wie viele Schälchen ich kaufe. Auch so etwas, das ich gelernt habe: Einkauf planen. Klingt lapidar und simpel, war es für mich aber mitnichten. Ungeplante Spontankäufe in höchster Hungersnot waren geradezu meine Spezialität! Also habe ich vorher brav gegessen (Edamame und Chiapudding) und mich dann für drei Schälchen á 500g entschieden – eins für heute, eins für morgen und eins für die Eltern meines Freundes. Auch noch eine neue Fähigkeit: TEILEN! Ich war was Essen angeht leider ein typisches Einzelkind.. alles MEINS und teilen kam gar nicht in die Tüte. Heute fällt es mir zwar immer noch nicht superleicht, aber ich kann es schon deutlich besser als früher und darauf bin ich ziemlich stolz 🙂

Habe also gerade ein Schälchen Erdbeeren vom Grün befreit und es mir mit meinem Freund geteilt – also 250g Erdbeeren für mich! Herrlich!

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Einen schönen Sonntag wünsche ich euch – und berichtet mir doch von euren kulinarischen Leidenschaften. Seid ihr auch große Erdbeerfans? 🙂

 

 
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Verfasst von - 4. Mai 2014 in Allgemein

 

Avocado trifft Reis – Sushi, ich liebe Dich!

Ich gebe es offen zu: Mein Name ist R. und ich bin süchtig. Nach Sushi.

Es wäre eine Lüge, diese Tatsache zu leugnen, denn sie ist die Wahrheit. Seitdem ich das erste Mal in meinem Leben Sushi gekostet habe (es war lustigerweise sogar ein Avocado-Maki!), war es um mich geschehen. Das war vor etwas mehr als zehn Jahren und die Liebe zu Sushi hat sich bis heute kein einziges bisschen verändert. In der Zwischenzeit wurde ich vegan, doch Sushi blieb. Gurke, Avocado, Karotte, Paprika ersetzten Lachs, Surimi und Thunfisch, aber Sushi und ich haben diese Zeit ohne weitere Blessuren überstanden.

Doch dann kam Dukan und Sushi musste das erste Mal in meinem Leben radikal vom Speiseplan weichen. Komplett gestrichen. KEIN Sushi mehr, für mehrere MONATE. Diese Tatsache war aus der Retrospektive definiitiv die härteste Prüfung, die Herr Doktor mir auferlegt hat. Direkt dahinter auf Platz zwei haben sich natürlich die Kartoffeln eingefunden, aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass Sushi der gebührende Sieger meines ewigen Essensrankings ist. Verdient.

Nun bin ich ja zum Glück trotz teilweise ganz schön fieser Entzugserscheinungen ohne größere Blessuren in Phase drei gelandet und seitdem ich in dieser Phase bin, habe ich schon zwei Mal meiner Sucht frönen können. Doch ich sage es euch ganz ehrlich, auch wenn das jetzt vielleicht eitel klingt: Am Besten schmeckt mir definitiv mein selbstgemachtes Sushi. Das hat verschiedene Gründe: Zum Einen kann ich den Reis so würzen, wie er mir am Besten schmeckt (nämlich einen Tick säuerlicher als er in den meisten Sushirestaurants ist) und zum Anderen schaut mich niemand komisch an, wenn ich NUR Avocadomakis esse. 😉

Heute war jedenfalls wieder die sehnsüchtig erwartete „Schlemmermahlzeit“ angesagt und ich habe mich für selbstgemachtes Sushi entschieden. Das ist das Ergebnis – 18 Avocadomakis 🙂

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Es war unfassbar gut und ich habe es gaaaaaanz langsam gegessen und jedes einzelne Maki genossen. Das hat mir unser Herr Doktor definitiv beigebracht: Langsam und genussvoll zu essen, nicht zu schlingen! Das macht wirklich viel aus und man kann sein Essen definitiv viel mehr genießen. Als positiver Nebeneffekt vermeidet man auch, dass man zu viel isst – zumindest mir geht es so.

Heute Abend wird es Pilzpfanne (aus Kräuterseitlingen, Austernpilzen und Champignons) mit Sojaschnetzeln und Shiratakinudeln geben – ich freue mich! Dazu gibt es meinen derzeitigen Lieblingssalat aus grünem Spargel und Radieschen und als Nachtisch die letzten zwei Pralinen.

Ich wünsche euch einen schönen Tag mit vielen kulinarischen Leckereien 🙂

 
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Verfasst von - 3. Mai 2014 in Allgemein

 

Alles neu macht der Mai!

Zumindest in meinem Fall trifft das absolut zu 😉

Der aufmerksame Leser vermutet es bestimmt schon: Bald ist nämlich der 07. Mai. Und was genau war jetzt nochmal so wichtig an diesem speziellen Datum?, fragen sich vielleicht die neueren Leser unter euch völlig zurecht. Ich verrate es euch: Als ich am 15. Januar 2014 mein Start- und Zielgewicht in den Dukanrechner der offiziellen deutschen Dukanseite gekloppt habe, hat mir dieses wie ich finde wirklich nützliche Tool den 07. Mai als den Tag ausgespuckt, an dem ich mein Ziel „60kg“ erreichen werde.

Nun ist die ganze Sache bei mir ja bekanntlich etwas anders gelaufen.. zum Einen, weil ich früher als geplant in P3 gewechselt bin (nämlich am 21. März mit 63kg) und zum Anderen, weil dann trotz P3 die verbliebenen 3kg noch gepurzelt sind. 🙂 Darüber bin ich natürlich mehr als froh, auch wenn ich wirklicht nicht damit gerechnet habe.

Trotzdem ist und bleibt dieser 07. Mai ein wichtiges Datum für mich – denn in den ersten paar Wochen war es ein regelrechter „Anker“ für mich. Es hat mir definitiv enorm geholfen, zu wissen, dass ich noch bis zu diesem Datum stark sein und durchhalten muss. Also mal wieder mein Rat an alle, die sich überlegen, die Dukandiät zu machen: Lasst euch euer Idealgewicht ausrechnen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man eine zeitliche Einteilung der Diät bekommt, sondern auch sein optimales, persönliches Gewicht erfährt. Natürlich ist das auch nur ein mehr oder weniger simpler Algorithmus, der anhand der Werte, mit denen man ihn füttert, einen theoretischen Zahlenwert errechnet – aber bei mir zumindest hat es gestimmt und ich habe auch schon von vielen anderen Dukanern gehört, dass die Berechnung ziemlich genau hingehauen hat. Ansonsten hat man zumindest mal eine grobe Vorstellung – auch nicht schlecht.

Zum Thema: Im letzten Beitrag habe ich euch die tollen Dukanpralinen vorgestellt. Ich bin immer noch heilfroh, dass ich sie ausprobiert habe. Weil ich aber gerne experimentiere und immer bestrebt bin, bestehende Rezepte NOCH besser zu machen, kommt hier für euch eine Abwandlung des Pralinenrezepts – mindestens genau so lecker wie das „Original“ und der Kreativität sind auch hier keine Grenzen gesetzt 😉 Teilt mir doch eure Pralinenvariationen mit, ich freue mich immer über Feedback!

Schokopralinen – Variation (ergibt ca. acht Stück)

– 1 EL Sojamilch + 1EL frisch gebrühter Espresso oder Kaffee

– Streusüße nach Geschmack (ich habe zwei Päckchen „Nunaturals Stevia“-Pulver verwendet)

– 5 Tropfen Vanillearoma

– Ersatz für zwei Eigelb, ich habe 3 EL “The Vegg” verwendet (ein Eigelbersatz auf Hefeflockenbasis, Näheres unter http://thevegg.com)

– 5 EL Sojaeiweißpulver (z.B. Vitality Soja Eiweiß “Vanille”, “Neutral” geht sicher auch)

– 1 EL Sojajoghurt natur (z.B. von Sojade)

– 4 EL stark entöltes Kakaopulver (z.B. von Rapunzel)

Optional kann man in die Masse jetzt noch ein paar Kokosraspeln einarbeiten – das überlasse ich natürlich jedem selbst. Wenn man ganz „straight“ dukan leben will, ist es verboten. Für alle Low-Carber etc. allerdings kann ich mir das gut vorstellen.

Alle Zutaten miteinander vermischen und die Masse im Kühlschrank mindestens sechs Stunden erkalten lassen. Anschließend ca. acht gleich große Kugeln formen und in Kakaopulver oder Kokosraspeln (siehe oben) wälzen, bis die Pralinen vollständig bedeckt sind.

Die Schokopralinen halten sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank einige Tage lang – wenn sie so lange “überleben” sollten 😀

Und hier das obligatorische Bild:

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Ansonsten ist der 01. Mai hier total grau und verregnet. Ich habe mich deshalb heute bei dem fiesen Wetter in der Küche verbarrikadiert.. Zwei Glutenbrote backen im Ofen und als nächstes ist eine veganisierte Schokorolle dran. Dukantauglich Backen ging bisher IMMER schief, aber ich gebe nicht auf! Wenn sie gelingt, poste ich hier natürlich demnächst das Rezept.
Außerdem will noch ein grüner Smoothie aus Feldsalat, Rucola, Apfel, Birne und Zitronensaft hergestellt werden, Radieschen und Spargel für einen Salat geschibbelt werden.. Und dann wird es zum Mittag Shiratakinudeln mit Sojabolognese geben. So kann man sich den Feiertag also auch vertreiben. 😀

In diesem Sinne: Genießt den ersten Mai entweder bei schönem Wetter oder macht aus schlechtem Wetter das Beste! 🙂

 
 

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Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel..

..denn man weiß nie, was man bekommt!

Dieser zugegebenermaßen ziemlich abgedroschene Spruch enthält aus meiner Sicht dennoch sehr viel Wahrheit. Denn egal wie gut man plant, egal wie detailliert und genau man sich die Zukunft vorstellt – eine Garantie gibt es nicht. Jeden Tag muss man sich den Herausforderungen des Lebens stellen, ins kalte Wasser springen, wieder und wieder. Doch macht nicht genau das, das Ungewisse, den Reiz des Lebens aus?

Doch genug der tiefschürfenden Existenzgedanken, ich möchte heute gerne etwas anderes mit euch teilen, das mit dem heutigen Titel zu tun hat: Pralinen!

Ihr denkt euch jetzt bestimmt: Dukan? Diät? Pralinen? NEIN?!? Genau so habe ich auch gedacht. Als mir aber eine liebe Userin des Victu-Forums davon erzählte, dass sie dukantaugliche Pralinen selbst hergestellt hat, hüpfte mein Herz direkt mal einen Schlag schneller. Ich LIEBE Pralinen! Dann der harte Schlag, der mich auf dem Boden der Realität aufklatschen ließ: Natürlich sind diese Pralinen nicht vegan. Klar! *disch* Ich ertappe mich zugegebenermaßen immer wieder dabei, wie ich einfach davon ausgehe, dass automatisch alles vegan ist und der omnivore Lebensstil der außergewöhnliche ist, nicht meiner.

Aber ein dukaner Veganer lässt sich von sowas ja bekanntlich nicht unterkriegen. Also habe ich das Rezept (nochmals vielen Dank dafür, Prinzessin!) einfach veganisiert und mich gleich ans Werk gemacht. Was dabei heraus gekommen ist, ist BESSER als alles, was ich mir vorgestellt habe. Ganz ehrlich! Selbst meinen bekanntermaßen nicht veganen Freund haben die Schokopralinen zumindest in puncto Aussehen und Konsistenz überzeugt. Geschmacklich sind sie ihm einen kleinen Tick zu süß, aber das kann man ja prima anpassen.

Mir schmecken sie jedenfalls ganz wunderbar und das Beste daran ist: Ihr könnt sie an PP-Tagen, also reinen Eiweißtagen, genießen, wenn ihr die Menge der Toleranzprodukte bedenkt. Ist das nicht traumhaft?!

Hier kommt also für euch das herrlich einfache und definitiv gelingsichere Rezept!

Schokopralinen (ergibt ca. acht Stück)

– 2-3 EL Flüssigsüße (ich habe Flüssigstevia verwendet)

– 5 Tropfen Vanillearoma

– Ersatz für zwei Eigelb, ich habe 3 EL „The Vegg“ verwendet (ein Eigelbersatz auf Hefeflockenbasis, Näheres unter http://thevegg.com)

– 5 EL Sojaeiweißpulver (z.B. Vitality Soja Eiweiß „Vanille“, „Neutral“ geht sicher auch)

– 1 EL Sojajoghurt natur (z.B. von Sojade)

– 4 EL stark entöltes Kakaopulver (z.B. von Rapunzel)

 Alle Zutaten miteinander vermischen und die Masse im Kühlschrank mindestens sechs Stunden erkalten lassen. Anschließend ca. acht gleich große Kugeln formen und in etwas Kakaopulver wälzen, bis die Pralinen vollständig bedeckt sind.

Die Schokopralinen halten sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank einige Tage lang – wenn sie so lange „überleben“ sollten 😉

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Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen schönen Sonntagabend! 🙂

 
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Verfasst von - 27. April 2014 in Allgemein, Gedanken, Rezepte

 

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Burger? Burger!

Zwei Beiträge an einem Tag – was ist denn mit R. los, fragt ihr euch? 😀

Ich verrate es euch: Ich hatte heute den leckersten Burger, den ich JEMALS gegessen habe. Als Ort für die dieswöchige Schlemmermahlzeit hat mein Freund das „Hans im Glück“ vorgeschlagen – eine Burgerrestaurantkette, die ich aus München kenne und die es seit einigen Monaten auch in Heilbronn gibt. Hier gibt es weitere Infos: http://hansimglueck-burgergrill.de

Im Vorfeld habe ich mich auf der Internetseite über die Optionen, die ich als Veganer dort habe, informiert und bin sogar auf einen komplett veganen Burger gestoßen – das hat natürlich mein Veganerherz direkt mal höher schlagen lassen! Für mich ist das mal wieder ein Signal, dass der vegane Lebensstil langsam aber sicher in der Mitte der Gesellschaft anzukommen scheint – Glück für alle vegan lebenden Menschen und die, die es noch werden möchten. Im Vergleich zu meinen Anfängen vor fast genau drei Jahren ist heute veganes Essen wesentlich besser verfügbar. Sehr schön!

Das Restaurant hat auf mich direkt einen positiven Eindruck gemacht – schön eingerichtet mit einer Stil-Mischung aus modern und gemütlich, freundliche Bedienung – und dann der Burger! Man muss vielleicht wissen, dass ich mich was „klassische“ Fleischburger angeht ab-so-lut nicht auskenne. Ich habe seit ich acht Jahre alt bin kein Fleisch mehr gegessen (das ist jetzt also schlappe 17 Jahre her..) und vorher definitiv noch nie einen Burger. Mit vegetarischen und veganen Burgern hingegen kenne ich mich bestens aus – und da habe ich wirklich schon die volle Bandbreite erlebt. Von einem ungenießbaren, pappmachéartigen Bratling-Klumpen über einen ganz annehmbaren Fleischersatz aus Soja bis hin zu einem unfassbar guten Seitanburger aus Weizeneiweiß im „Cafe Blossom“ in New York City. Auch was die Burgerbrötchenqualität angeht war schon alles dabei.

Was diesen veganen Burger angeht muss ich allerdings sagen: Fünf Sterne! Sowohl das wirklich leckere Brötchen (ich habe mich für die Weizenbrötchenvariante entschieden, man kann auch noch eine Vollkornvariante wählen) als auch der Weizenbratling waren richtig gut. Die „Grünzeugkomponente“ (also Rucola, Tomate, Zwiebeln und co.) war absolut frisch und die Sauce hat auch sehr gut geschmeckt. Zu meinem Burger habe ich einen Salat bestellt, man kann auch Pommes dazu wählen; die hatte mein Freund mit einem Käse-Speck-Burger – war seinen Angaben zufolge ebenfalls absolut lecker.

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Dieser Burger kann es also allemal mit den leckeren veganen Burgern aufnehmen, die ich in den USA gegessen habe – und das will wirklich was heißen, denn zumindest die New Yorker sind wirklich voll auf Pflanzenfresser eingestellt und halten eine große Auswahl für uns bereit. Es war also eine durchweg tolle Schlemmermahlzeit – und das „Hans im Glück“ wird auf jeden Fall noch das ein oder andere Mal eine Rolle spielen bei der Genießermahlzeit der Woche.

Als Nachtisch habe ich mir ein Stückchen Mini-Donauwelle mitgenommen und somit war das kulinarische Glück dann wirklich perfekt!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Samstag – und bin gespannt, was die Waage morgen spricht! 😀

 
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Verfasst von - 26. April 2014 in Allgemein