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Archiv des Autors: DukanVegan

Vegan in Zürich!

Kann man in Zürich als Veganer überleben? Und wenn ja, wie dukantauglich ist das Ganze? Wir waren über das lange Pfingstwochenende dort und ich berichte euch heute von meinen (vor allem kulinarischen) Erfahrungen. Gleich vorweg: Die Stadt ist einfach wunderbar und wir hatten wirklich unvergessliche Tage dort!

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Ich hatte mich im Vorfeld mit dukantauglichen Lebensmitteln eingedeckt und so ist der Urlaub weitestgehend sündenfrei über die Bühne gegangen. Im Gepäck mitreisen durften Sojajoghurt, ein Schoko-Chiapudding und Zutaten für Chiapudding, 2x Edamame (gekocht) und „NuNaturals Stevia“.

Am Freitag sind wir früh losgefahren und es gab dann Edamame und Chiapudding zum Mittagessen, als Nachmittagssnack hatte ich dann ein Schälchen Erdbeeren. Abends waren wir im Zunfthaus zur Haue. Auswahltechnisch nicht so toll für mich als Veganerin, aber ich hatte einen Spinatsalat mit Essig und Öl, der war sehr lecker.

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Nachtisch gab es für mich keinen, da nichts vegan war – war aber nicht schlimm. Abends habe ich dann noch eine Avocado und einen Sojajoghurt im Hotel gegessen und schon ging der erste Tag zu Ende. Obwohl es ein geplanter KH-Tag war, habe ich eigentlich gar nicht wirklich gesündigt und somit war’s quasi ein PG-Tag – auch gut!

Am Samstagmorgen haben wir in unserem tollen Hotel gefrühstückt. Der Barkeeper hatte glücklicherweise Mitleid mit mir (war selbst Veganer :D) und hat mir ein Schälchen Hummus gemacht (Kichererbsenpüree – sehr lecker!). Normalerweise schreibe ich ein Hotel immer im Vorfeld an und beschreibe kurz, was man als Veganer isst und was nicht, aber das hatte ich zum ersten Mal völlig vergessen. Trotzdem Glück gehabt!
Hatte dann außerdem noch in Ermangelung meines geliebten Glutenbrotes (hihi) dunkles Baguette mit zuckerfreier (!) Marmelade und einen Salat aus Gurken und Tomaten.
Es gab sogar Sojamilch, aber ich habe mich in einen total leckeren Früchtetee (Maybe Baby!) verliebt und deshalb auf Kaffee verzichtet. Alles in allem also einigermaßen vertretbar, wenn auch nicht 100%ig dukantauglich wegen des Brotes.
Habe dann wieder Chiapudding vorbereitet, da ich alle Zutaten schon fertig gemixt dabei hatte – eine gute Idee, wie sich herausgestellt hat. Wir sind dann losgezogen in die Stadt und ich war die Einzige, die mittags Hunger hatte.. also habe ich meine Edamame ausgepackt und meinen Chiapudding, mir noch ein Schälchen Himbeeren gekauft und hatte somit ein perfektes Mittagessen 🙂
Waren dann auf dem Uetliberg, dem „Hausberg“ Zürichs, und hatten von dort aus einen tollen Blick:

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Abends waren wir dann beim Italiener und da habe ich als Vorspeise Bruscetta und als Hauptgericht Pizza mit Pilzen ohne Käse gegessen – eine perfekte SM-Mahlzeit.

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Auch dieses Mal habe ich keinen Nachtisch gegessen, da nichts Veganes für mich dabei war. Abends wieder im Hotel einen Joghurt und so ging dann auch der Samstag zu Ende.

Am Sonntag haben wir lang geschlafen und wieder im Hotel gefrühstückt. Statt Hummus gab es für mich an diesem Tag „Baba Ganoush“ – eine Artischockenpaste mit Sesammus. Ebenfalls seeeehr lecker! Ansonsten hatte ich wieder das gleiche wie am Vortag.
Wir sind dann in die Berge gefahren und haben das herrliche Wetter bei einer Passfahrt genossen – traumhaft, wirklich! Es hatte in der Stadt ca. 34°C und in den Bergen dann angenehme 23°C.

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Habe mir eine Avocado und Chiapudding eingepackt sowie ein Schälchen Erdbeeren. Als wir wieder daheim waren, hatten wir noch einen Snack im Hotel – für mich gab es Falafel (Kichererbenbällchen) mit Hummus.

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Das als „vegan“ angekündigte Restaurant Hiltl, in dem wir zu Abend gegessen haben, erwies sich zwar bei genauerer Betrachtung als vegetarisches Restaurant – war aber nicht schlimm, denn die Gerichte auf der Karte waren praktischerweise mit „vegetarisch“ und „vegan“ gekennzeichnet – so entfiel lästiges nachfragen. Wunderbar!
Ich hatte rotes Thai-Curry, was wirklich sehr lecker war.

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Dieses Mal gab es sogar einen Nachtisch für mich – Schoko-„Sahne“-Mousse. Mmmmmmh! Es war eine winzige Portion, aber mehr hätte ich auch definitiv nicht geschafft.

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Im Hotel gab es dann nochmal den obligatorischen Joghurt und so endete dann auch unser letzter Abend.

Gestern morgen haben wir dann nochmal im Hotel gefrühstückt und ich bekam dieses Mal einen Ebly-Salat (Weizen mit Tomaten und Gurken).

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Gut gestärkt haben wir also dann den Rückweg angetreten. Wir wollten eigentlich noch irgendwo einen Zwischenstopp einlegen, aber als unser Autothermometer 37°C angezeigt hat, konnte ich meinen Freund definitiv nicht mehr motivieren, irgendwo zu halten. Also sind wir in meine Heimatstadt gedüst, haben uns einen Döner geholt (für mich einen vegetarischen Yufka ohne Sauce und ohne Käse) und haben noch in einem Café bei kühlen Getränken die Seele baumeln lassen. Dann gab es noch ein Eis – für mich die zwei obligatorischen Kugeln Erdbeer und Zitrone – und anschließend haben wir noch Erdbeeren, grünen Spargel und Radieschen bei meinem Lieblingsspargelhof geholt.
Abends habe ich dann Spargel-Radieschen-Salat gemacht und wir haben die Erdbeeren gegessen. Der gestrige Tag war also ein klassicher KH-Tag (wegen des Döners).

Heute ist demzufolge PG. Für heute Mittag ist deshalb Shirataki Bolognese und als Nachtisch Chiapudding geplant, heute Abend gibt es nochmal Spargelsalat. Außerdem muss ich heute mal wieder Glutenbrot backen, habe heute morgen die letzten paar Scheiben mit Erdnussmus vertilgt.

Zum Abschluss noch das Fazit meiner Waage:

60,2kg.

Finde ich völlig okay in Anbetracht der Tatsache, dass es mir nicht immer möglich war, komplett dukantauglich zu essen (vor allem was das Frühstück angeht). Ich hätte ehrlich gesagt mit Schlimmerem gerechnet und bin einfach nach wie vor immer noch super happy, dass ich mit der Dukandiät begonnen habe. Vor allem wenn ich sehe, wie ich auf den Urlaubsbildern aussehe.. kein Vergleich zu den gruseligen Afrikabildern.

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Habt einen schönen Wochenstart! 🙂

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Verfasst von - 10. Juni 2014 in Allgemein

 

Fünf Tipps für eine erfolgreiche (vegane) Dukandiät!

Ganz oft werde ich gefragt, wie man die Dukandiät als Veganer möglichst effizient und gleichzeitig genussvoll beginnt, durchführt und sein Zielgewicht anschließend auch erfolgreich hält.
Nachfolgend habe ich also fünf wichtige Punkte zusammengestellt, die aus meiner Sicht essentiell sind, um als vegan lebender Mensch erfolgreich mit der Dukandiät abzunehmen. Natürlich könnte man diese Liste noch um zahlreiche Punkte ergänzen – aber damit seid ihr schonmal bestens gerüstet, um den Start gut zu meistern.

1. Leidensdruck vorhanden?

Jeder Wunsch nach einer Veränderung rührt daher, dass man mit dem aktuellen Status unzufrieden ist. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so sein.. Damit will ich sagen: Ohne „Not“ kein Antrieb, etwas zu verändern. Das kann ein richtig fieses Urlaubsfoto sein (wie in meinem Fall), ein schnippischer Kommentar eines geliebten Menschen (und vor allem die eigene emotionale Reaktion darauf!) oder einfach die Erkenntnis, dass die Person, die einem morgens im Spiegel entgegenblickt nur noch grob etwas mit der Person zu tun hat, die man gerne wäre. Und das sind nur einige wenige Möglichkeiten..

Was für euch der entscheidende Motiviationsgrund ist, das Vorhaben „Endlich normalgewichtig!“ letztendlich umzusetzen, ist im Grunde egal. Die Hauptsache ist, dass der Leidensdruck hoch genug ist – also dass ihr mit der Situation nicht nur „ein bisschen unzufrieden“ seid, sondern wirklich, WIRKLICH etwas ändern wollt.
Das kann einem übrigens niemand abnehmen – ein aus meiner Sicht sehr wichtiger Punkt! Wenn man es nicht tief in seinem Inneren wirklich will, ist jeder Vorsatz, eine Diät zu beginnen, von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

2. Gesundheit in Ordnung?

Jede Diät – egal, für welche Diätform man sich entscheidet – ist ein einschneidendes Erlebnis für den Körper. Ob es eine „sanfte“ Methode oder eine recht radikale Form ist, spielt aber aus meiner Sicht eine untergeordnete Rolle. Gewichtsreduktion verlangt dem Körper IMMER viel ab und finde ich es wichtig, dass man zu Beginn einer Diät gesund ist.
Was genau heißt gesund?
Viele Menschen leiden unter chronischen Erkrankungen und würde man streng nach diesem Punkt handeln, dürften diese Menschen keine Diät machen. Allerdings ist es natürlich so, dass sich Übergewicht bekanntermaßen nicht gerade positiv auf die Gesundheit auswirkt.. soll also heißen: Es ist und bleibt immer eine individuelle Sache und Pauschalisierungen finde ich persönlich (!) nicht nur unverantwortlich, sondern auch schlichtweg sinnlos. Denn nicht jede Diät ist für jeden Menschen gleichermaßen geeignet und deshalb empfehle ich euch, euch vor dem Beginn einer Diät IMMER ärztlich „durchchecken“ zu lassen. Ob euer Arzt eure geplante Diät grundsätzlich für gut befindet, sei dahingestellt.. wichtig ist aus meiner Sicht, dass eure Organe einwandfrei funktionieren. Bei mir lief es so ab, dass mein Arzt mir geraten hat, „einfach ein bisschen mehr Sport zu machen“ – aber „eigentlich müsste ich ja gar nichts abnehmen, ich wäre ja schlank“. Allerdings war mir das de-fi-nitiv zu schwammig und ich wollte wirklich, richtig und vor allem langfristig abnehmen. Also habe ich mich informiert und bin durch eine positive Erfahrung zur Dukandiät gekommen.

3. Informationen sammeln!

Als ich begonnen habe, mich über die Dukandiät zu informieren, war ich ehrlich gesagt ziemlich gefrustet, da in Verbindung mit veganer Lebensweise kaum Informationen vorhanden waren – so entstand im Übrigen auch die Idee zum Blog 😉
Eine gute Basis für jede Diät ist aber aus meiner Sicht eine intensive Auseinandersetzung mit der geplanten Methode. Wie funktioniert sie, was ist wichtig, was muss man beachten,..? Ich habe mir also meine Informationen „zusammengeschustert“ – soll heißen: Hier etwas, da etwas, und daraus habe ich mir dann meinen Plan für „Dukan und vegan – das Experiment ab 15.01.14“ gebastelt.
Wie schon oft erwähnt, hat mir das Victu-Forum diesbezüglich sehr geholfen!
Ihr habt es da schon etwas leichter, da ihr meine Erfahrungen nachlesen könnt – die Guten wie die Schlechten, versteht sich!

4. Planung ist alles!

Habt ihr euch entschieden, etwas gegen die überflüssigen Pfunde zu tun, hat euch euer Arzt das OK dazu gegeben und habt ihr euch eingehend informiert? Dann folgt die genaue Planung.
Mir war es eine große Hilfe, mir mein Zielgewicht auf der offiziellen deutschen Dukanseite kostenlos berechnen zu lassen.
Dieser Rechner spuckt dann einen genauen Überblick über die einzelnen Phasen aus – inklusive genauer Daten! Mir hat der Rechner beispielweise errechnet, dass – wenn ich am 15.01.14 starte – ich fünf Tage Angriffsphase einplanen muss, anschließend mich durch 105 Tage Aufbauphase kämpfen soll und am 06.05.14 mein Zielgewicht von 60,0kg erreichen kann.
Außerdem soll ich 150 Tage lang in der Stabilisierungsphase bleiben, um mein Gewicht dauerhaft zu halten.
Ihr seht also: Man bekommt einen genauen „Fahrplan“ in die Hand – für mich persönlich absolut goldwert!

Außerdem gehört zur genauen Planung auch noch das Bereithalten dukantauglicher Lebensmittel. Ich habe relativ spontan begonnen und hatte deshalb an Tag Eins nur sehr wenige dukantaugliche Produkte im Haus. Das würde ich euch definitiv nicht empfehlen! Denn die Angriffsphase ist ohne Zweifel eine Phase, in der viele Entbehrungen von einem verlangt werden (als Veganer nochmal deutlich mehr als für Fleischesser!) und man sollte perfekt vorbereitet sein, um nicht gleich zu Beginn in eine Diätfalle zu tappen.

Soll heißen: Am Besten, mal deckt sich mit reichlich Sojajoghurt (ohne Zucker), Trockensoja, Seitan, Sojabohnen etc. ein. Außerdem Süße, z.B. in Form von Stevia etc. So schafft man die Angriffsphase ohne größere Pannen und kann dann ohne Sünden in die zweite Phase, die Aufbauphase, starten.
Es empfiehlt sich, sich schon vorher Gedanken zu machen, wie man die Aufbauphase gliedern möchte. Ich habe jeden Tag von PP-Tag zu PG-Tag gewechselt – manche machen auch fünf Tage PP, fünf Tage PG und so weiter.. das hängt sicherlich von den eigenen Vorlieben ab.
Egal, für welche Variante man sich entscheidet: Clever planen ist die Devise! Also clever einkaufen, clever kochen. Wie bei jeder dauerhaften Ernährungsumstellung steht man auch bei der Dukandiät viel in der Küche – allerdings finde ich, dass das genau der Schlüssel dazu ist, sein Gewicht dauerthaft zu halten. Denn oftmals ist es ja das auf die Schnelle heruntergeschlungene Junkfood, dass uns die überflüssigen Pfunde beschert hat – selbst als Veganer gibt es davon ja mittlerweile reichlich.

5. Durchhalten – aber richtig!

Der wichtigste Punkt – wie bei jeder anderen Diät auch – ist auch bei einer veganen Dukandiät das Durchhaltevermögen. Jeden Tag aufs Neue lauern nämlich zahlreiche Herausforderungen.. das beginnt bei einem Geschäftsessen, bei dem man nicht negativ auffallen will, geht weiter bei einer Einladung zum Geburtstag (an das Veganertum haben sich eure Freunde und Familie langsam gewöhnt, okay, aber DUKANVEGAN? Gehts noch?) und endet noch lange nicht beim Gang durch den Supermarkt, wo euch zahlreiche Möglichkeiten zu Sündigen förmlich ANSPRINGEN.

Wie hält man also durch? Mir hat enorm geholfen, immer dukantaugliche Leckereien bereit zu halten. Seien es meine Dukanpralinen, ein Chiapudding, meine Dukancookies oder ein Seidentofuschokopudding – JEDEN Mittag habe ich einen Nachtisch gegessen 🙂 Und auch jeden Abend habe ich mir meinen Sojajoghurt, mit etwas Stevia gesüßt, schmecken lassen. Das hat viele Vorteile: Zum Einen kommt man gar nicht in sog. „Heißhungersituationen“, weil man konstant süße Leckerein zu sich nimmt. Zum Anderen – zumindest war es bei mir so – ist es auch eine Art „Belohnung“ für einen selbst, dass man super durchhält. Doppelt gut also!

Hier kann ich nur sagen: Seid kreativ, belohnt euch (dukantauglich)! Und zwar regelmäßig! Der Eine ist vielleicht schon glücklich, wenn er etwas Caramel-Light-Sirup in seinen Kaffee kippen kann, der andere motzt seinen Joghurt mit etwas Kakaopulver auf, der Dritte.. ihr versteht, worauf ich hinaus will: Macht die Dukandiät zu einer schönen Zeit! Verknüpft sie mit vielen kulinarischen Leckereien, traut euch, zu experimentieren – viele dukantaugliche Rezepte kann man veganisieren, viele vegane Rezepte kann man dukanisieren. Einen Versuch ist es allemal wert!

Und jetzt viel Spaß beim Start in ein leichteres Leben – falls ihr noch Fragen habt, bitte immer her damit! Ich freue mich über Feedback jeglicher Art, über eure besten Rezepte, Kritik, Lob, Anregungen oder einfach ein paar nette Worte.

Nun noch ein paar Worte zum aktuellen Stand:

Gestern Morgen hat mir meine Waage einen kleinen Denkzettel verpasst – 60,0kg! Am Montag hatte ich bekanntermaßen morgens ein Stück Kuchen (=KH-Tag) und am Dienstag war dann ganz ungeplant statt PG-Tag Kartoffeltag. Seit Ewigkeiten hat sich also die Fünf verabschiedet.. allerdings habe ich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auch sehr schlecht geschlafen und einen Liter Mineralwasser vernichtet.
Heute Morgen war dann alles wieder in bester Ordnung – 59,0kg zeigte mein Messinstrument an, optimal! Heute ist Donnerstag, also mein Eiweißtag (PP-Tag). Deshalb bin ich frohen Mutes, dass auch morgen früh meine Waage wieder lieb zu mir ist 🙂

Das kommende Pfingstwochende werde ich in Zürich verbringen – war noch nie dort und bin gespannt auf die Stadt.
Ich blöde Kuh hätte allerdings auch einfach mal frühzeitig planen können.. dann hätte ich nämlich morgen einen KH-Tag und sowohl am Samstag als auch am Sonntag je einen Schlemmertag machen können. Weil ich aber unbedingt am Montag morgen das Stück Kuchen essen musste.. nunja.
Macht aber nix! Morgen ist dann also PG-Tag, und ich habe ja die Möglichkeit, mir was mitzunehmen. Ich werde also morgen früh ganz normal Glutenbrot frühstücken, mir für unterwegs Edamame und einen Chiapudding mitnehmen und abends dann einen Salat essen; da sind wir nämlich in einem „Fleischtempel“ zum Essen und da wird es für mich sowieso nichts anderes geben, fürchte ich. Außerdem nehme ich mir nen Sojajoghurt und Eiweiß-Pulver für abends mit.

Am Samstagabend werden wir vorraussichtlich ein veganes Restaurant besuchen. Bin gespannt! Tagsüber werde ich nochmal Chiapudding und Edamame essen (die halten sich glücklichweise im Kühlschrank einen Tag, perfekt!). Am Sonntag lasse ich es dann einfach mal auf mich zukommen, aber da an diesem Tag ja sowieso Schlemmermahlzeit-Tag ist, werde ich schon was finden.
Am Montag fahren wir dann zurück, da entscheide ich einfach spontan, ob ich einen KH- oder SM-Tag mache, je nachdem, was es für mich zu Beißen gibt 🙂

Habt also einen schönen Donnerstag – ich werde mich jetzt raus ins Grüne begeben, mein täglicher Spaziergang wartet!

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Verfasst von - 5. Juni 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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Weltbester Erdbeerkuchen!

Wie ihr wisst, verbindet die kleine rote Frucht und mich eine langjährige, intensive Liebe.. Noch mehr als Erdbeeren pur liebe ich eigentlich nur eins: Erdbeerkuchen!

Seitdem ich im Mai 2011 vegan wurde, habe ich viel herumexperimentiert. Ich habe leckere Kuchen gebacken und absolut ungenießbares Backwerk produziert – wie das eben so ist beim Experimentieren. Meine Nussmuffins sind mittlerweile echte Klassiker, genau wie meine Vanilla Cupcakes oder der unfassbar leckere Karottenkuchen von totallyveg. Überall, wohin mich diese süßen Köstlichkeiten bisher begleitet haben, waren sie die großen Stars und haben sogar die Alteingesessenen namens Linzertorte, Mamorkuchen und Schwarzwälderkirsch auf die Plätze verwiesen.

Eins ist mir bisher allerdings noch nicht so wirklich, richtig gut gelungen, seit ich tierleidfrei lebe: Mein geliebter Erdbeerkuchen. Das fing schonmal damit an, dass der Boden nie auch nur in der Nähe von einem „echten“ Bisquit kam.. ganz zu schweigen vom Pudding, der meist zu dünn wurde und der Tatsache, dass das Ganze dann meist in einer durchgeweichten Masse geendet hat – inklusive „glibberigem“ Guss.

Also was tun? Rettung kam von einer Seite, von der ich es gar nicht erwartet habe.. Einer lieben Patientin von mir habe ich nämlich von den vielen misslungen Versuchen erzählt, leckeren veganen Erdbeerkuchen zu machen. Sie hat netterweise ihr „perfektes“ Rezept für mich veganisiert, selbst getestet und für gut befunden und deshalb kann ich euch heute ein wirklich tolles Rezept präsentieren, das nicht nur gelingsicher ist, sondern auch vegankritische Menschen zu überzeugen weiß.

Ich hatte gestern morgen zum Frühstück ein Stück und kann nur sagen: Super lecker!

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Weltbester Erdbeerkuchen

– 225g Weizenmehl
– 175g Zucker
– 150ml Wasser
– 100ml Mineralwasser mit Kohlensäure
– 6 El geschmacksneutrales Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl)
– 1 Pck. Backpulver
– 1 Pck. Vanillezucker
– 1 Msp Kurkuma
– 1/2 Pck. Puddingpulver + 200ml Pflanzenmilch (z.B. Sojamilch)
– Ca. 500g frische Erdbeeren
– „Saftstopp“
– Vegane Sahne, z.B. von LeHa Schlagfix oder Soyatoo

Zuerst die trockenen Zutaten vermischen. Dann die feuchten Zutaten nach und nach dazugeben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht (am besten in einer Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät).
Eine Obstkuchenboden-Backform mit veganer Margarine einfetten und mehlen und den Teig gleichmäßig darin verteilen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen (Zahnstocher) testen, ob der Kuchen gar ist.
Vollständig auskühlen lassen und vorsichtig stürzen.

Aus 1/2 Pck. Puddingpulver und 200ml Pflanzenmilch einen Pudding kochen (wird etwas dicker als gewohnt), sofort in ein kalt ausgespültes Gefäß füllen und mit Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine „Haut“ bildet. Vollständig erkalten lassen.

Nun den Obstboden großzügig mit „Saftstopp“ bestreuen – optional funktioniert auch eine 50/50-Mischung aus Mehl und Speisestärke – damit der Boden nicht durchweicht. Jetzt den Pudding mit einem Messer auf dem Boden verstreichen und die Erdbeeren nach Wunsch verteilen. Ich nehme gerne ganz kleine Erdbeeren und „stelle“ sie auf den Boden, man kann die Erdbeeren aber natürlich auch halbieren, schichten etc.

Wer mag, kann noch einen Tortenguss aus Agar-Agar herstellen – ich mochte allerdings noch nie Guss auf Obstkuchen und habe ihn deshalb weggelassen. Das funktioniert durch den Pudding auch wunderbar, da die Erdbeeren dadurch schön fixiert werden.

Und nun: Genießen!

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Eigentlich ist Kuchen ja ein Nachtisch an einem KH- oder SM-Tag, aber ich wollte ihn gerne zum Frühstück essen. Deshalb habe ich den gestrigen Tag zum KH-Tag erklärt, obwohl es abgesehen vom Kuchen ein PG-Tag war (hatte zum Mittagessen Spargelsalat und zum Abendessen Shirataki mit Bolognesesauce) – aber ich möchte ungern „schummeln“ und deshalb ist es so für mich in Ordnung.
Leider ist mir gestern mein geliebter Sojade-Sojajoghurt ausgegangen, weshalb ich mir dann gestern Abend in der Not ersatzweise einen Vitality-Soja-Eiweiß-Shake gemacht habe. Meine Waage war davon nicht sonderlich begeistert (oder ob es doch der Kuchen war..?) und hat mir heute morgen gezeigt, was sie davon hält: 59,9kg! Haarscharf an der Sechs vorbei gerauscht und nochmal Glück gehabt.
Heute ist deshalb also PG und im Zuge dessen werde ich heute Mittag Shirataki mit Tuna-Tomatensauce essen, dazu einen Chiapudding. Heute Abend gibt es nochmal Spargelsalat mit Tomaten, Avocado und Radieschen. Morgen ist dann vorraussichtlich KH, also Kartoffeltag.

Habt einen schönen Dienstag – hier scheint die Sonne, die ich auf der Terrasse sitzend genieße 🙂

 
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Verfasst von - 3. Juni 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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Kulinarische Highlights der letzten Wochen

Diesen Beitrag widme ich all den leckeren Phase-drei-(P3)-Gerichten, die in den letzten Wochen den Weg auf meinen Teller gefunden haben. 🙂
Bei manchen Gerichten handelt es sich um „normale“ PG-Gerichte (also Mahlzeiten, die hauptsächlich aus Eiweiß und Gemüse bestehen), bei anderen um KH-Gerichte (stärkehaltige Mahlzeiten) und andere sind sog. SM-Gerichte (Schlemmermahlzeitgerichte).

Den Anfang macht eine Pizza Vegetariana ohne Käse von unserem Stammitaliener – unglaublich lecker und für mich ein stärkehaltiges Gericht.

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Weiter geht’s mit einer leckeren Karottensuppe in unserem Lieblingscafé – vegan durch den Einsatz von einem Schuss Sojasahne 🙂 Und absolut dukantauglich!

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Auch ein absolutes Hightlight: Chili sin carne / con tofu (je nachdem, wie rum man es betrachten möchte..)! Durch den Mais, die Kidneybohnen und das Baguette ist es entweder ein KH- oder ein SM-Gericht. Das ist sicher Ansichtssache.. das Rezept folgt jedenfalls!

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„Asiachappi“ von unserem Stammasiaten 😀 – gebratenes Gemüse mit Tofu in etwas Kokosmilch, extra ohne Reis. Mmmmmh! Für mich ein PG-Gericht, da ich Kokosmilch als Toleranzprodukt betrachte. Wenn man ganz genau ist, ist es aber wohl ein SM-Gericht.

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(Noch) ohne Bild, aber dafür trotzdem lecker: Vegetarischer Yufka (Dürum.. gerollter Döner.. da gibt es wohl regionale Unterschiede in der Bezeichnung) ohne Sauce und ohne Käse. Klingt fad, aber schmeckt wirklich gut und da ich Bulgur liebe, passt das perfekt. Für mich ist das ein stärkehaltiges Gericht durch den gerollten Fladen und den Bulgur.

Außerdem natürlich noch Burger – immer wieder gut und mittlerweile ca. 1x Wöchentlich auf dem Speiseplan. Ich betrachte es als SM-Mahlzeit, da ich meistens Pommes dazu esse.

Nachtisch gab es natürlich auch! Was darf nicht fehlen? Richtig: EIS! 🙂 Meine Standardkombination „Erdbeer und Zitrone“ ist bei unserer Lieblingseisdiele vegan, da alle Fruchteissorten ohne Milchbestandteile auskommen (abgesehen von Bananeneis, aber da ich sowieso eine ausgeprägte Antipathie gegenüber Bananen hege, macht mir das rein gar nichts aus!).
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Abgesehen davon esse ich weiterhin gerne meine dukanveganen Klassiker – Chiapudding, Cookies, Pralinen in verschiedenen Variationen und und und..

Ihr seht also: Die dritte Phase ist unglaublich vielseitig und man kann sogar wieder problemlos auswärts essen gehen.. sehr zur Freude meiner Lieben 🙂

Zum Schluss auf vielfachen Wunsch noch ein aktuelles Nachher-Bild von mir – aufgenommen am letzten Sonntag in einem nahelegenen Schlosspark. Mittlerweile bin ich nämlich nicht mehr fotoscheu – ganz im Gegensatz zu früher 😀

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Was sind eure kulinarischen Highlights? Worauf freut ihr euch besonders, wenn ihr euch aktuell noch in Phase eins oder zwei der Dukandiät befindet?

Habt einen schönen Sonntag!

 
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Verfasst von - 1. Juni 2014 in Allgemein

 

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Die diebische Elster..

..klaut zumindest mir Jahr für Jahr massig wertvolle Lebenszeit. Geht es euch auch so?

In meinem Fall liegt das daran, dass ich ein leidenschaftlicher Prokrastinierer (oder Prokrastinator?) bin. Prokrastination ist nichts anderes als das Fremdwort für das „Aufschieben einer Sache“. Und darin bin ich leider viiiiiiiel zu gut!

Deshalb ist auch Jahr für Jahr die Überraschung groß, wenn die Abgabefrist der Steuererklärung Tag für Tag immer näher rückt. Mit einer Mischung aus Verdrängen und Vergessen versuche ich, das lästige „Elstern“ immer weiter hinaus zu schieben. Diese Zeit, in der ich mich natürlich nicht gemütlich auf die Terrasse lege, sondern ständig diesen lästigen Papierkrieg im Hinterkopf habe, gepaart mit einem extrem schlechten Gewissen, ist also demzufolge total vergeudete Lebenszeit.

Und was lerne ich daraus? Wie ihr seht: Leider rein gar nichts 😉 Allerdings bin ich extrem stolz darauf, dass das diesjährige Meisterwerk am 25.05.2014 das Licht der Welt erblickt hat – ganze SECHS TAGE vor der Abgabefrist. So früh dran war ich noch nie!

Was gibt es sonst Neues?

Um ehrlich zu sein, nicht viel. Aber bedeutet das etwas Schlechtes? 😀
Wobei – eine klitzekleine Neuigkeit gibt es schon: Ich bin, ganz heimlich, still und leise, eine „Fünferin“ geworden. Am 05.05.2014 war nämlich das erste Mal die „Fünf“ bei mir zu Besuch – an diesem Tag wog ich das erste Mal seit bestimmt zehn Jahren unter 60kg; 59,5kg, um genau zu sein 🙂
Seitdem ist die Fünf wieder verschwunden, zurückgekehrt, verschwunden.. sie ist auch mal zwei Tage in Folge geblieben, aber nie länger. Seit letzten Freitag ist sie nun (hoffentlich) endgültig eingezogen und ich bin mehr als glücklich darüber!

Fit wie nie hüpfe ich leicht wie nie durch’s Leben? Ganz so einfach ist es natürlich nicht.. aber ich muss schon sagen, dass es mir tatsächlich so gut geht wie seit Langem nicht mehr. Und ich denke, dass die Dukandiät schon einen großen Anteil daran hat.

An dieser Stelle möchte ich übrigens auch mal wieder ein paar Dankesworte an meine lieben Mitstreiter aus dem Victu-Forum richten. Ihr seid wirklich toll!
Ohne euch wäre das Experiment „Dukan + vegan“ mit Sicherheit nicht so toll gelaufen, wie es gelaufen ist.. ihr wart und seid immer für mich da, steht mir mit Rat und Tat zur Seite.. in den viereinhalb Monaten seit meinem Dukanstart (und somit auch seit meinem Forenstart) habe ich euch wirklich ins Herz geschlossen!
Danke!

Wie geht es jetzt weiter?

Mein neues Ziel heißt: Eine U60erin bis NYC bleiben. Keine Sorge: Ich verfalle nicht dem allgemeinen Magerwahn. Aber die Idee der Sechs als „magische Grenze“ gefällt mir immer besser..

Dieses Bild habe ich am Samstag gemacht. Wir waren auf einem Berg in der Nähe meiner Heimatstadt, von welchem aus man einen wunderschönen Blick hat 🙂

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Bis bald, habt einen schönen Abend!

 
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Verfasst von - 27. Mai 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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Der Preis der Freiheit

Die Zeit rast!

Denn seit dem 12.05. befinde ich mich nun in Phase 3.2 meiner Dukandiät. Was bedeutet das genau? Auf vielfache Empfehlung hin habe ich die dritte Phase (P3) in zwei Teile geteilt. Da P3 bei mir vom 22.03. – 08.07.14 dauert, habe ich die Phase P.3.1 bis zum 12.05. durchgeführt, also dieses Datum als P3.2-Startdatum gewählt.
Nochmals zur Erinnerung: In P3.1. war jeder Tag bis auf einen PP-Tag (Eiweißtag) pro Woche ein PG-Tag (Eiweiß + Gemüse). Zusätzlich war täglich eine Portion Obst und 1x pro Woche eine stärkehaltige Mahlzeit erlaubt (ich habe mich – natürlich – für Kartoffeln entschieden :D); 1x pro Woche durfte eine Mahlzeit lang geschlemmt werden, also alles was das Herz begehrt inkl. Vor- und Nachspeise! In meinem Fall waren die Objekte der Begierde – treue Leser ahnen es bereits – in erster Linie Sushi, Dampfnudeln, Burger, Donauwellen und einiges mehr 😀
In P3.2 ändert sich an o.g. Plan fast nichts – außer der Tatsache, dass der Genuss verdoppelt wird! Soll heißen: 2x pro Woche Kartoffeln und 2x pro Woche schlemmen – bleiben zwei normale PG-Tage und der Proteiendonnerstag.

Ansich klingt das erstmal nach einem Grund zur Freude – ist es natürlich eigentlich auch. Aber ich sage es euch ganz ehrlich: Ich hatte am Anfang wirklich kein gutes Gefühl dabei. Kein gutes Gefühl?, fragt ihr euch jetzt bestimmt. P3.2 bedeutet doch viel weniger Einschränkungen? Ich will euch erklären warum.
Die Dukandiät fußt ja in erster Linie darauf, dass strikt vorgegeben ist, wie man sich zu verhalten hat. Das mag manchen Menschen direkt abschrecken; mir hat es in den ersten Wochen ENORM geholfen. Man bekommt quasi einen Plan in die Hand und Herr Doktor verspricht Erfolge, wenn man sich daran hält. Für mich war das wirklich perfekt! Natürlich gab es Tage, die ich als sehr einschränkend empfunden habe; ich würde definitiv lügen, würde ich das bestreiten. Aber im Großen und Ganzen war – im Nachhinein betrachtet – die Dukandiät in P1 und P2 absolut perfekt für mich. Durch die klaren Regeln kam ich gar nicht in Versuchung, da ich ein Mensch bin, dem Totalverzicht viel leichter fällt als Genuß im richtigen Maß.

In P3 kamen dann viele Freiheiten dazu – mit denen ich erst einmal umzugehen lernen musste. Alte Gewohnheiten (Kartoffelmenge..) wollten aufgebrochen und durch neue, bessere ersetzt werden. Am Anfang hatte ich wirklich Angst, wieder zuzunehmen; wenn alles umsonst gewesen wäre.. ohje, nicht auszudenken. Die Angst vor P3.1 war im Nachhinein natürlich unbegründet, denn auch hier gilt: Wenn man sich an die Spielregeln hält, darf man sich auch weiterhin an seinem neuen Ich erfreuen 🙂 Ich habe wie ihr wisst in P3.1 sogar nochmals 3kg verloren und bin somit beim Ziel von 60kg angelangt – also wirklich kein Grund, dem Frieden nicht zu trauen.

Trotzdem ging es mir am Sonntag Abend, dem Tag vor P3.2-Start, ähnlich wie damals kurz vor P3.1 – mir war ehrlich gesagt ziemlich mulmig zu mute. Ich habe mir erneut die Fragen gestellt: Werde ich mit den neuen Freiheiten umzugehen wissen? Wie verhalte ich mich, wenn die Waage in die falsche Richtung marschiert? Mit 60,1kg bin ich also mitten rein gesprungen in das Abenteuer „Dritte Phase, zweiter Teil“ und habe den Montag erstmal – safety first! – zu einem PG-Tag erklärt.

Einige von euch wünschen sich, dass ich etwas genauer aufschreibe, was ich so esse – bitteschön: Am Starttag gab es Frühstück wie immer, zum Mittag nochmal wie am Sonntag Thunfischpasta und abends waren wir beim lokalen Asiamann. Am Dienstag kam also, was kommen musste – 60,8kg! Ich weiß, dass ich durch salziges Essen Wasser einlagere und war dementsprechend darauf vorbereitet.. trotzdem doof. Habe mich davon aber zum Glück nicht allzu sehr beunruhigen lassen. Am Dienstag gab es dann zum Mittag Spargel-Radieschen-Salat und als Schlemmerkomponente habe ich mir eine Avocado reingeschnibbelt. Leider habe ich kein Bild gemacht, aber es war wirklich SEHR lecker. Das Abendessen fiel deshalb dann auch eher sparsam aus – Joghurt und Smoothie. Gestern morgen war wieder alles im Lot – 60,2kg zeigte mir mein Messinstrument. Den Mittwoch als Kartoffeltag habe ich in P.3.2 beibehalten – deshalb gab es gestern Mittag Shirataki mit Pilzen und abends dann Kartoffeln mit Radieschensalat. Lecker wie immer – natürlich 😀
Heute Morgen hat mich dann total überraschend mal wieder die fünf besucht – 59,7kg um genau zu sein. Habe nach einem Kartoffeltag mit diesem Ergebnis absolut nicht gerechnet – umso mehr habe ich mich allerdings darüber gefreut.
Ebenfalls gleich geblieben ist der Donnerstag als PP-Tag. Ganz standardmäßig durften heute also mal wieder Edamame mit zur Arbeit, außerdem Schoko-Chiapudding und zwei Pralinen. Wirklich gut! Als PP-Tag-Ausklang gibt es heute ebenfalls traditionsgemäßig Sojageschnetzeltes mit Shirataki und als Nachtisch einen Joghurt mit Xucker-Schokodrops.

Ihr seht also: Ich schlage mich bisher recht tapfer. Aber so ganz wohl ist mir immer noch nicht; zu groß ist die Angst meinen „Schatz“ , also mein Traumgewicht, wieder zu verlieren. Natürlich ist es toll, dass ich jetzt deutlich flexibler bin. Ich muss allerdings auch um einiges mehr aufpassen, dass ich nicht vom Weg abkomme. Aber das ist er eben – der Preis der Freiheit.

Zum Schluss noch eine wirklich schöne Sache: Auf unserem Klinikgelände wird aktuell gebaut.. als ich also heute ohne groß darüber nachzudenken um 12:40 zu meinem 20-minütigen Mittagspausenspaziergang aufgebrochen bin, hätte ich nicht erwartet, dass ich durch diese Umstände heute einen wirklich hübschen Ort entdecken würde.
Ihr kennt das bestimmt: Routinehandlungen. Man spult sie ab, Tag für Tag. Anziehen, Zähne putzen, zur Arbeit fahren. Meinen Spaziergang habe ich ebenfalls schon so verinnerlicht, dass ich ihn als Routine bezeichnen würde. Ich bin also losmarschiert und plötzlich fast gegen ein „BAUSTELLE! BETRETEN VERBOTEN“-Schild geknallt. Im ersten Moment war ich total perplex.. und in leichter Panik: Hilfe, wo laufe ich jetzt lang? Kurzerhand bin ich umgedreht und wollte ein kurzes Stück durch den nahegelegenen Wald laufen, in der Hoffnung, nach einigen Metern wieder auf meinen angestammten Weg zu gelangen.
Es ist wie so oft mit Routinehandlungen: Man hinterfragt sie nicht. Niemals. Warum eigentlich nicht? Ohne diese Baustelle wäre ich also niemals auf die Idee gekommen, mal einen anderen Weg zu nehmen.
Schaut mal, was ich bisher verpasst habe und auch weiterhin verpassen würde 🙂 Vogelgezwitscher inklusive!

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In Zukunft werde ich das Waldstück also auf jeden Fall mit in meine Strecke einbauen.

Das war heute ganz viel Text, aber das muss ab und zu auch mal sein – außerdem war es ja gewünscht 😉

Wünsche euch noch einen schönen Donnerstag!

 
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Verfasst von - 15. Mai 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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Vorher-Nachher-Bilder!

Viele Anfragen nach Vorher-Nachher-Bildern erreichen mich.. und ich kann es verstehen! Man verfolgt einen Blog, in dem es ums Abnehmen geht, über eine lange Zeit und natürlich will man wissen: Wie schaut’s denn nun aus, das Ergebnis?
Mir geht es wie euch. Ich habe im Laufe der knapp vier Monate, in denen ich die Dukandiät jetzt mache, zahlreiche Erfahrungsberichte gelesen und eigentlich wollte ich immer nur eins: BILDER SEHEN!
Und ja: Je drastischer, desto besser..

Lange habe ich also überlegt, hin und her, und mit mir gerungen und gehadert.. denn ich sage es euch ehrlich: Ich gefalle mir auf keinem der Vorher-Bilder, die ich in die engere Auswahl genommen habe. Ganz und gar nicht! Und ich habe größten Respekt vor all den lieben Dukanern, die den Mumm hatten und gruselige Vorher-Bilder von sich auf zahlreichen Blogs, Dukanseiten etc. eingestellt haben. Mich hat das ungemein motiviert, vor allem in der Anfangszeit. Frei nach dem Motto „Das schaffe ich auch!“.
Natürlich habe ich einige schmeichelhafte Bilder aus der Zeit, in der ich noch 75kg gewogen habe; Bilder, auf denen ich sogar dem Umständen entsprechend ziemlich annehmbar aussehe. Aber das würde das Ganze verfälschen und den Sinn von Vorher-Nachher-Bildern ad absurdum führen, oder?!

Also was tun?

Meine Lieben, hier kommt also für euch das Schlimmste Vorher-Bild, das ich gefunden habe (es wurde im Afrika-Urlaub Ende Dezember aufgenommen) – ACHTUNG, nichts für schwache Nerven!

DSC02240

Und hier zwei Nachher-Bilder vom Freitag, den 09.05.. Es sind die aktuellsten Ganzkörperbilder, die ich habe. Vielleicht werden sie mal noch durch Schönere ersetzt – für jetzt müssen sie allerdings reichen. Der aufmerksame Leser bemerkt sofort: Sogar ausnahmsweise mit einer Hose (aber da sieht mans besser!) 😀 Die Bilder sind nicht perfekt scharf, aber ich denke man sieht trotzdem die wesentlichen Unterschiede zum ersten Bild..

Einmal von vorne:

2014-05-09 17.43.04

Und einmal die Rückansicht:

2014-05-09 17.43.14

So, jetzt kennt ihr die grausame Wahrheit. Aber das Schöne ist: Es ist für mich ein unglaublicher Ansporn, dranzubleiben, wenn ich die schrecklichen Urlaubsbilder ansehe – denn SO möchte ich wirklich nie mehr aussehen.

Und um noch zu etwas schöneren Dingen zu kommen: Bei mir gab es heute „Thunfischpasta“ – also VeggieTuna in Tomatensauce mit Shiratakinudeln 🙂 Unglaublich lecker! Aber seht selbst:

Noch in der Pfanne…

2014-05-11 14.49.14

..und auf dem Teller!

2014-05-11 14.50.52

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag – und wenn ihr mögt, schickt mir doch auch eure Vorher-Nachher-Bilder oder teilt sie mit euren Lieben! Ich kann nur von mir sprechen: Mich motivieren Bilder um ein Vielfaches mehr, als tausend Worte es tun könnten. 🙂

 
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Verfasst von - 11. Mai 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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