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Weltbester Erdbeerkuchen!

03 Jun

Wie ihr wisst, verbindet die kleine rote Frucht und mich eine langjährige, intensive Liebe.. Noch mehr als Erdbeeren pur liebe ich eigentlich nur eins: Erdbeerkuchen!

Seitdem ich im Mai 2011 vegan wurde, habe ich viel herumexperimentiert. Ich habe leckere Kuchen gebacken und absolut ungenießbares Backwerk produziert – wie das eben so ist beim Experimentieren. Meine Nussmuffins sind mittlerweile echte Klassiker, genau wie meine Vanilla Cupcakes oder der unfassbar leckere Karottenkuchen von totallyveg. Überall, wohin mich diese süßen Köstlichkeiten bisher begleitet haben, waren sie die großen Stars und haben sogar die Alteingesessenen namens Linzertorte, Mamorkuchen und Schwarzwälderkirsch auf die Plätze verwiesen.

Eins ist mir bisher allerdings noch nicht so wirklich, richtig gut gelungen, seit ich tierleidfrei lebe: Mein geliebter Erdbeerkuchen. Das fing schonmal damit an, dass der Boden nie auch nur in der Nähe von einem „echten“ Bisquit kam.. ganz zu schweigen vom Pudding, der meist zu dünn wurde und der Tatsache, dass das Ganze dann meist in einer durchgeweichten Masse geendet hat – inklusive „glibberigem“ Guss.

Also was tun? Rettung kam von einer Seite, von der ich es gar nicht erwartet habe.. Einer lieben Patientin von mir habe ich nämlich von den vielen misslungen Versuchen erzählt, leckeren veganen Erdbeerkuchen zu machen. Sie hat netterweise ihr „perfektes“ Rezept für mich veganisiert, selbst getestet und für gut befunden und deshalb kann ich euch heute ein wirklich tolles Rezept präsentieren, das nicht nur gelingsicher ist, sondern auch vegankritische Menschen zu überzeugen weiß.

Ich hatte gestern morgen zum Frühstück ein Stück und kann nur sagen: Super lecker!

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Weltbester Erdbeerkuchen

– 225g Weizenmehl
– 175g Zucker
– 150ml Wasser
– 100ml Mineralwasser mit Kohlensäure
– 6 El geschmacksneutrales Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl)
– 1 Pck. Backpulver
– 1 Pck. Vanillezucker
– 1 Msp Kurkuma
– 1/2 Pck. Puddingpulver + 200ml Pflanzenmilch (z.B. Sojamilch)
– Ca. 500g frische Erdbeeren
– „Saftstopp“
– Vegane Sahne, z.B. von LeHa Schlagfix oder Soyatoo

Zuerst die trockenen Zutaten vermischen. Dann die feuchten Zutaten nach und nach dazugeben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht (am besten in einer Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät).
Eine Obstkuchenboden-Backform mit veganer Margarine einfetten und mehlen und den Teig gleichmäßig darin verteilen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen (Zahnstocher) testen, ob der Kuchen gar ist.
Vollständig auskühlen lassen und vorsichtig stürzen.

Aus 1/2 Pck. Puddingpulver und 200ml Pflanzenmilch einen Pudding kochen (wird etwas dicker als gewohnt), sofort in ein kalt ausgespültes Gefäß füllen und mit Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine „Haut“ bildet. Vollständig erkalten lassen.

Nun den Obstboden großzügig mit „Saftstopp“ bestreuen – optional funktioniert auch eine 50/50-Mischung aus Mehl und Speisestärke – damit der Boden nicht durchweicht. Jetzt den Pudding mit einem Messer auf dem Boden verstreichen und die Erdbeeren nach Wunsch verteilen. Ich nehme gerne ganz kleine Erdbeeren und „stelle“ sie auf den Boden, man kann die Erdbeeren aber natürlich auch halbieren, schichten etc.

Wer mag, kann noch einen Tortenguss aus Agar-Agar herstellen – ich mochte allerdings noch nie Guss auf Obstkuchen und habe ihn deshalb weggelassen. Das funktioniert durch den Pudding auch wunderbar, da die Erdbeeren dadurch schön fixiert werden.

Und nun: Genießen!

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Eigentlich ist Kuchen ja ein Nachtisch an einem KH- oder SM-Tag, aber ich wollte ihn gerne zum Frühstück essen. Deshalb habe ich den gestrigen Tag zum KH-Tag erklärt, obwohl es abgesehen vom Kuchen ein PG-Tag war (hatte zum Mittagessen Spargelsalat und zum Abendessen Shirataki mit Bolognesesauce) – aber ich möchte ungern „schummeln“ und deshalb ist es so für mich in Ordnung.
Leider ist mir gestern mein geliebter Sojade-Sojajoghurt ausgegangen, weshalb ich mir dann gestern Abend in der Not ersatzweise einen Vitality-Soja-Eiweiß-Shake gemacht habe. Meine Waage war davon nicht sonderlich begeistert (oder ob es doch der Kuchen war..?) und hat mir heute morgen gezeigt, was sie davon hält: 59,9kg! Haarscharf an der Sechs vorbei gerauscht und nochmal Glück gehabt.
Heute ist deshalb also PG und im Zuge dessen werde ich heute Mittag Shirataki mit Tuna-Tomatensauce essen, dazu einen Chiapudding. Heute Abend gibt es nochmal Spargelsalat mit Tomaten, Avocado und Radieschen. Morgen ist dann vorraussichtlich KH, also Kartoffeltag.

Habt einen schönen Dienstag – hier scheint die Sonne, die ich auf der Terrasse sitzend genieße 🙂

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Verfasst von - 3. Juni 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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