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Avocado trifft Reis – Sushi, ich liebe Dich!

03 Mai

Ich gebe es offen zu: Mein Name ist R. und ich bin süchtig. Nach Sushi.

Es wäre eine Lüge, diese Tatsache zu leugnen, denn sie ist die Wahrheit. Seitdem ich das erste Mal in meinem Leben Sushi gekostet habe (es war lustigerweise sogar ein Avocado-Maki!), war es um mich geschehen. Das war vor etwas mehr als zehn Jahren und die Liebe zu Sushi hat sich bis heute kein einziges bisschen verändert. In der Zwischenzeit wurde ich vegan, doch Sushi blieb. Gurke, Avocado, Karotte, Paprika ersetzten Lachs, Surimi und Thunfisch, aber Sushi und ich haben diese Zeit ohne weitere Blessuren überstanden.

Doch dann kam Dukan und Sushi musste das erste Mal in meinem Leben radikal vom Speiseplan weichen. Komplett gestrichen. KEIN Sushi mehr, für mehrere MONATE. Diese Tatsache war aus der Retrospektive definiitiv die härteste Prüfung, die Herr Doktor mir auferlegt hat. Direkt dahinter auf Platz zwei haben sich natürlich die Kartoffeln eingefunden, aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass Sushi der gebührende Sieger meines ewigen Essensrankings ist. Verdient.

Nun bin ich ja zum Glück trotz teilweise ganz schön fieser Entzugserscheinungen ohne größere Blessuren in Phase drei gelandet und seitdem ich in dieser Phase bin, habe ich schon zwei Mal meiner Sucht frönen können. Doch ich sage es euch ganz ehrlich, auch wenn das jetzt vielleicht eitel klingt: Am Besten schmeckt mir definitiv mein selbstgemachtes Sushi. Das hat verschiedene Gründe: Zum Einen kann ich den Reis so würzen, wie er mir am Besten schmeckt (nämlich einen Tick säuerlicher als er in den meisten Sushirestaurants ist) und zum Anderen schaut mich niemand komisch an, wenn ich NUR Avocadomakis esse. 😉

Heute war jedenfalls wieder die sehnsüchtig erwartete „Schlemmermahlzeit“ angesagt und ich habe mich für selbstgemachtes Sushi entschieden. Das ist das Ergebnis – 18 Avocadomakis 🙂

2014-05-03 14.11.12

Es war unfassbar gut und ich habe es gaaaaaanz langsam gegessen und jedes einzelne Maki genossen. Das hat mir unser Herr Doktor definitiv beigebracht: Langsam und genussvoll zu essen, nicht zu schlingen! Das macht wirklich viel aus und man kann sein Essen definitiv viel mehr genießen. Als positiver Nebeneffekt vermeidet man auch, dass man zu viel isst – zumindest mir geht es so.

Heute Abend wird es Pilzpfanne (aus Kräuterseitlingen, Austernpilzen und Champignons) mit Sojaschnetzeln und Shiratakinudeln geben – ich freue mich! Dazu gibt es meinen derzeitigen Lieblingssalat aus grünem Spargel und Radieschen und als Nachtisch die letzten zwei Pralinen.

Ich wünsche euch einen schönen Tag mit vielen kulinarischen Leckereien 🙂

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Verfasst von - 3. Mai 2014 in Allgemein

 

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