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Archiv für den Monat Mai 2014

Die diebische Elster..

..klaut zumindest mir Jahr für Jahr massig wertvolle Lebenszeit. Geht es euch auch so?

In meinem Fall liegt das daran, dass ich ein leidenschaftlicher Prokrastinierer (oder Prokrastinator?) bin. Prokrastination ist nichts anderes als das Fremdwort für das „Aufschieben einer Sache“. Und darin bin ich leider viiiiiiiel zu gut!

Deshalb ist auch Jahr für Jahr die Überraschung groß, wenn die Abgabefrist der Steuererklärung Tag für Tag immer näher rückt. Mit einer Mischung aus Verdrängen und Vergessen versuche ich, das lästige „Elstern“ immer weiter hinaus zu schieben. Diese Zeit, in der ich mich natürlich nicht gemütlich auf die Terrasse lege, sondern ständig diesen lästigen Papierkrieg im Hinterkopf habe, gepaart mit einem extrem schlechten Gewissen, ist also demzufolge total vergeudete Lebenszeit.

Und was lerne ich daraus? Wie ihr seht: Leider rein gar nichts 😉 Allerdings bin ich extrem stolz darauf, dass das diesjährige Meisterwerk am 25.05.2014 das Licht der Welt erblickt hat – ganze SECHS TAGE vor der Abgabefrist. So früh dran war ich noch nie!

Was gibt es sonst Neues?

Um ehrlich zu sein, nicht viel. Aber bedeutet das etwas Schlechtes? 😀
Wobei – eine klitzekleine Neuigkeit gibt es schon: Ich bin, ganz heimlich, still und leise, eine „Fünferin“ geworden. Am 05.05.2014 war nämlich das erste Mal die „Fünf“ bei mir zu Besuch – an diesem Tag wog ich das erste Mal seit bestimmt zehn Jahren unter 60kg; 59,5kg, um genau zu sein 🙂
Seitdem ist die Fünf wieder verschwunden, zurückgekehrt, verschwunden.. sie ist auch mal zwei Tage in Folge geblieben, aber nie länger. Seit letzten Freitag ist sie nun (hoffentlich) endgültig eingezogen und ich bin mehr als glücklich darüber!

Fit wie nie hüpfe ich leicht wie nie durch’s Leben? Ganz so einfach ist es natürlich nicht.. aber ich muss schon sagen, dass es mir tatsächlich so gut geht wie seit Langem nicht mehr. Und ich denke, dass die Dukandiät schon einen großen Anteil daran hat.

An dieser Stelle möchte ich übrigens auch mal wieder ein paar Dankesworte an meine lieben Mitstreiter aus dem Victu-Forum richten. Ihr seid wirklich toll!
Ohne euch wäre das Experiment „Dukan + vegan“ mit Sicherheit nicht so toll gelaufen, wie es gelaufen ist.. ihr wart und seid immer für mich da, steht mir mit Rat und Tat zur Seite.. in den viereinhalb Monaten seit meinem Dukanstart (und somit auch seit meinem Forenstart) habe ich euch wirklich ins Herz geschlossen!
Danke!

Wie geht es jetzt weiter?

Mein neues Ziel heißt: Eine U60erin bis NYC bleiben. Keine Sorge: Ich verfalle nicht dem allgemeinen Magerwahn. Aber die Idee der Sechs als „magische Grenze“ gefällt mir immer besser..

Dieses Bild habe ich am Samstag gemacht. Wir waren auf einem Berg in der Nähe meiner Heimatstadt, von welchem aus man einen wunderschönen Blick hat 🙂

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Bis bald, habt einen schönen Abend!

 
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Verfasst von - 27. Mai 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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Der Preis der Freiheit

Die Zeit rast!

Denn seit dem 12.05. befinde ich mich nun in Phase 3.2 meiner Dukandiät. Was bedeutet das genau? Auf vielfache Empfehlung hin habe ich die dritte Phase (P3) in zwei Teile geteilt. Da P3 bei mir vom 22.03. – 08.07.14 dauert, habe ich die Phase P.3.1 bis zum 12.05. durchgeführt, also dieses Datum als P3.2-Startdatum gewählt.
Nochmals zur Erinnerung: In P3.1. war jeder Tag bis auf einen PP-Tag (Eiweißtag) pro Woche ein PG-Tag (Eiweiß + Gemüse). Zusätzlich war täglich eine Portion Obst und 1x pro Woche eine stärkehaltige Mahlzeit erlaubt (ich habe mich – natürlich – für Kartoffeln entschieden :D); 1x pro Woche durfte eine Mahlzeit lang geschlemmt werden, also alles was das Herz begehrt inkl. Vor- und Nachspeise! In meinem Fall waren die Objekte der Begierde – treue Leser ahnen es bereits – in erster Linie Sushi, Dampfnudeln, Burger, Donauwellen und einiges mehr 😀
In P3.2 ändert sich an o.g. Plan fast nichts – außer der Tatsache, dass der Genuss verdoppelt wird! Soll heißen: 2x pro Woche Kartoffeln und 2x pro Woche schlemmen – bleiben zwei normale PG-Tage und der Proteiendonnerstag.

Ansich klingt das erstmal nach einem Grund zur Freude – ist es natürlich eigentlich auch. Aber ich sage es euch ganz ehrlich: Ich hatte am Anfang wirklich kein gutes Gefühl dabei. Kein gutes Gefühl?, fragt ihr euch jetzt bestimmt. P3.2 bedeutet doch viel weniger Einschränkungen? Ich will euch erklären warum.
Die Dukandiät fußt ja in erster Linie darauf, dass strikt vorgegeben ist, wie man sich zu verhalten hat. Das mag manchen Menschen direkt abschrecken; mir hat es in den ersten Wochen ENORM geholfen. Man bekommt quasi einen Plan in die Hand und Herr Doktor verspricht Erfolge, wenn man sich daran hält. Für mich war das wirklich perfekt! Natürlich gab es Tage, die ich als sehr einschränkend empfunden habe; ich würde definitiv lügen, würde ich das bestreiten. Aber im Großen und Ganzen war – im Nachhinein betrachtet – die Dukandiät in P1 und P2 absolut perfekt für mich. Durch die klaren Regeln kam ich gar nicht in Versuchung, da ich ein Mensch bin, dem Totalverzicht viel leichter fällt als Genuß im richtigen Maß.

In P3 kamen dann viele Freiheiten dazu – mit denen ich erst einmal umzugehen lernen musste. Alte Gewohnheiten (Kartoffelmenge..) wollten aufgebrochen und durch neue, bessere ersetzt werden. Am Anfang hatte ich wirklich Angst, wieder zuzunehmen; wenn alles umsonst gewesen wäre.. ohje, nicht auszudenken. Die Angst vor P3.1 war im Nachhinein natürlich unbegründet, denn auch hier gilt: Wenn man sich an die Spielregeln hält, darf man sich auch weiterhin an seinem neuen Ich erfreuen 🙂 Ich habe wie ihr wisst in P3.1 sogar nochmals 3kg verloren und bin somit beim Ziel von 60kg angelangt – also wirklich kein Grund, dem Frieden nicht zu trauen.

Trotzdem ging es mir am Sonntag Abend, dem Tag vor P3.2-Start, ähnlich wie damals kurz vor P3.1 – mir war ehrlich gesagt ziemlich mulmig zu mute. Ich habe mir erneut die Fragen gestellt: Werde ich mit den neuen Freiheiten umzugehen wissen? Wie verhalte ich mich, wenn die Waage in die falsche Richtung marschiert? Mit 60,1kg bin ich also mitten rein gesprungen in das Abenteuer „Dritte Phase, zweiter Teil“ und habe den Montag erstmal – safety first! – zu einem PG-Tag erklärt.

Einige von euch wünschen sich, dass ich etwas genauer aufschreibe, was ich so esse – bitteschön: Am Starttag gab es Frühstück wie immer, zum Mittag nochmal wie am Sonntag Thunfischpasta und abends waren wir beim lokalen Asiamann. Am Dienstag kam also, was kommen musste – 60,8kg! Ich weiß, dass ich durch salziges Essen Wasser einlagere und war dementsprechend darauf vorbereitet.. trotzdem doof. Habe mich davon aber zum Glück nicht allzu sehr beunruhigen lassen. Am Dienstag gab es dann zum Mittag Spargel-Radieschen-Salat und als Schlemmerkomponente habe ich mir eine Avocado reingeschnibbelt. Leider habe ich kein Bild gemacht, aber es war wirklich SEHR lecker. Das Abendessen fiel deshalb dann auch eher sparsam aus – Joghurt und Smoothie. Gestern morgen war wieder alles im Lot – 60,2kg zeigte mir mein Messinstrument. Den Mittwoch als Kartoffeltag habe ich in P.3.2 beibehalten – deshalb gab es gestern Mittag Shirataki mit Pilzen und abends dann Kartoffeln mit Radieschensalat. Lecker wie immer – natürlich 😀
Heute Morgen hat mich dann total überraschend mal wieder die fünf besucht – 59,7kg um genau zu sein. Habe nach einem Kartoffeltag mit diesem Ergebnis absolut nicht gerechnet – umso mehr habe ich mich allerdings darüber gefreut.
Ebenfalls gleich geblieben ist der Donnerstag als PP-Tag. Ganz standardmäßig durften heute also mal wieder Edamame mit zur Arbeit, außerdem Schoko-Chiapudding und zwei Pralinen. Wirklich gut! Als PP-Tag-Ausklang gibt es heute ebenfalls traditionsgemäßig Sojageschnetzeltes mit Shirataki und als Nachtisch einen Joghurt mit Xucker-Schokodrops.

Ihr seht also: Ich schlage mich bisher recht tapfer. Aber so ganz wohl ist mir immer noch nicht; zu groß ist die Angst meinen „Schatz“ , also mein Traumgewicht, wieder zu verlieren. Natürlich ist es toll, dass ich jetzt deutlich flexibler bin. Ich muss allerdings auch um einiges mehr aufpassen, dass ich nicht vom Weg abkomme. Aber das ist er eben – der Preis der Freiheit.

Zum Schluss noch eine wirklich schöne Sache: Auf unserem Klinikgelände wird aktuell gebaut.. als ich also heute ohne groß darüber nachzudenken um 12:40 zu meinem 20-minütigen Mittagspausenspaziergang aufgebrochen bin, hätte ich nicht erwartet, dass ich durch diese Umstände heute einen wirklich hübschen Ort entdecken würde.
Ihr kennt das bestimmt: Routinehandlungen. Man spult sie ab, Tag für Tag. Anziehen, Zähne putzen, zur Arbeit fahren. Meinen Spaziergang habe ich ebenfalls schon so verinnerlicht, dass ich ihn als Routine bezeichnen würde. Ich bin also losmarschiert und plötzlich fast gegen ein „BAUSTELLE! BETRETEN VERBOTEN“-Schild geknallt. Im ersten Moment war ich total perplex.. und in leichter Panik: Hilfe, wo laufe ich jetzt lang? Kurzerhand bin ich umgedreht und wollte ein kurzes Stück durch den nahegelegenen Wald laufen, in der Hoffnung, nach einigen Metern wieder auf meinen angestammten Weg zu gelangen.
Es ist wie so oft mit Routinehandlungen: Man hinterfragt sie nicht. Niemals. Warum eigentlich nicht? Ohne diese Baustelle wäre ich also niemals auf die Idee gekommen, mal einen anderen Weg zu nehmen.
Schaut mal, was ich bisher verpasst habe und auch weiterhin verpassen würde 🙂 Vogelgezwitscher inklusive!

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In Zukunft werde ich das Waldstück also auf jeden Fall mit in meine Strecke einbauen.

Das war heute ganz viel Text, aber das muss ab und zu auch mal sein – außerdem war es ja gewünscht 😉

Wünsche euch noch einen schönen Donnerstag!

 
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Verfasst von - 15. Mai 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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Vorher-Nachher-Bilder!

Viele Anfragen nach Vorher-Nachher-Bildern erreichen mich.. und ich kann es verstehen! Man verfolgt einen Blog, in dem es ums Abnehmen geht, über eine lange Zeit und natürlich will man wissen: Wie schaut’s denn nun aus, das Ergebnis?
Mir geht es wie euch. Ich habe im Laufe der knapp vier Monate, in denen ich die Dukandiät jetzt mache, zahlreiche Erfahrungsberichte gelesen und eigentlich wollte ich immer nur eins: BILDER SEHEN!
Und ja: Je drastischer, desto besser..

Lange habe ich also überlegt, hin und her, und mit mir gerungen und gehadert.. denn ich sage es euch ehrlich: Ich gefalle mir auf keinem der Vorher-Bilder, die ich in die engere Auswahl genommen habe. Ganz und gar nicht! Und ich habe größten Respekt vor all den lieben Dukanern, die den Mumm hatten und gruselige Vorher-Bilder von sich auf zahlreichen Blogs, Dukanseiten etc. eingestellt haben. Mich hat das ungemein motiviert, vor allem in der Anfangszeit. Frei nach dem Motto „Das schaffe ich auch!“.
Natürlich habe ich einige schmeichelhafte Bilder aus der Zeit, in der ich noch 75kg gewogen habe; Bilder, auf denen ich sogar dem Umständen entsprechend ziemlich annehmbar aussehe. Aber das würde das Ganze verfälschen und den Sinn von Vorher-Nachher-Bildern ad absurdum führen, oder?!

Also was tun?

Meine Lieben, hier kommt also für euch das Schlimmste Vorher-Bild, das ich gefunden habe (es wurde im Afrika-Urlaub Ende Dezember aufgenommen) – ACHTUNG, nichts für schwache Nerven!

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Und hier zwei Nachher-Bilder vom Freitag, den 09.05.. Es sind die aktuellsten Ganzkörperbilder, die ich habe. Vielleicht werden sie mal noch durch Schönere ersetzt – für jetzt müssen sie allerdings reichen. Der aufmerksame Leser bemerkt sofort: Sogar ausnahmsweise mit einer Hose (aber da sieht mans besser!) 😀 Die Bilder sind nicht perfekt scharf, aber ich denke man sieht trotzdem die wesentlichen Unterschiede zum ersten Bild..

Einmal von vorne:

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Und einmal die Rückansicht:

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So, jetzt kennt ihr die grausame Wahrheit. Aber das Schöne ist: Es ist für mich ein unglaublicher Ansporn, dranzubleiben, wenn ich die schrecklichen Urlaubsbilder ansehe – denn SO möchte ich wirklich nie mehr aussehen.

Und um noch zu etwas schöneren Dingen zu kommen: Bei mir gab es heute „Thunfischpasta“ – also VeggieTuna in Tomatensauce mit Shiratakinudeln 🙂 Unglaublich lecker! Aber seht selbst:

Noch in der Pfanne…

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..und auf dem Teller!

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Ich wünsche euch einen schönen Sonntag – und wenn ihr mögt, schickt mir doch auch eure Vorher-Nachher-Bilder oder teilt sie mit euren Lieben! Ich kann nur von mir sprechen: Mich motivieren Bilder um ein Vielfaches mehr, als tausend Worte es tun könnten. 🙂

 
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Verfasst von - 11. Mai 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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Chiapudding – das ultimative Rezept!

Gääääääääähn – ich weiß, in den Weiten des Internets tummeln sich hunderte, tausende, zehntausende.. Chiapuddingrezepte. Die kleinen Samen sind nach wie vor schwer angesagt und deshalb sind Rezepte aus und mit ihnen auf fast jedem Foodblog zu finden. Die tollen Inhaltsstoffe hat bestimmt jeder von euch schon auf zig Seiten gelesen, deshalb erspare ich sie euch hier 😉

Warum also noch eins? Beziehungsweise warum schon das zweite Rezept für Chiapudding bei DukanVegan? Schließlich gibt es hier schon dieses Rezept zu finden. Nun, ich bin ja seit mittlerweile fast vier Monaten Dukanerin und im Laufe der Zeit kriegt man den Dreh immer mehr raus – soll heißen: Die Rezepte entwickeln sich stetig weiter und werden, na klar, BESSER! Ich lasse das alte Rezept trotzdem so stehen (und auch das scheußliche Bild), weil es mich an die Anfänge hier erinnert und natürlich immer noch ein gutes Rezept ist 🙂
Meine Chiasamen bestelle ich übrigens im Internet – ca. 16€/kg finde ich absolut okay (bei Interesse an der Bezugsquelle einfach Mail an mich). Haltet auf jeden Fall die Augen offen; ich habe auch schon Chiasamen für 14€/250g (!) gesehen. Da gibt es wirklich enorme Preisunterschiede.

Chiapudding hat jedenfalls mittlerweile einen festen Platz in meinem täglichen Speiseplan bekommen und sowohl an PP- als auch an PG-Tagen möchte ich mir einen Tag ohne ihn nicht mehr vorstellen. Warum? Er schmeckt natürlich unglaublich gut, macht lange satt und kann ganz vielfältig abgewandelt werden, damit es nie langweilig wird.

Hier also für euch das neue, verbesserte Chiapuddigrezept:

Chiapudding (für ein 250ml-Schraubglas – perfekt für Arbeit, Schule, Freizeit..)

– 2 gehäufte EL Chiasamen (ca. 25g)

– Ca. 200ml Sojamilch (ich nehme von Hofgut Storzeln die „natur“)

– Süße eurer Wahl (ich nehme Nunaturals Stevia Pulver, falls ihr Flüssigsüße verwendet, bitte die Sojamilch enstprechend reduzieren)

– Aromen/Sirups eurer Wahl (ich nutze beispielsweise gerne ca. 1Tl Monin Light „Haselnuss“, „Vanille“ oder „Caramel“, gemahlene Vanille, Espresso, ein Spritzer Kokosmilch, Minzöl.. – auch hier bei flüssigen Komponenten die Sojamilchmenge anpassen).
Bitte die Menge der Toleranzprodukte im Auge behalten! Einige von euch fragen sich beim Thema „Toleranzprodukte“ spätestens jetzt übrigens zu Recht: Chiasamen? Davon schreibt unser Herr Doktor doch überhaupt nichts? Im o.g. Rezept habe ich es schon kurz thematisiert. Eins vorweg: Ja, Chiasamen enthalten Fett (woher sie evtl. auch ihren Namen haben – genau weiß man’s nicht!), in o.g. Menge sind das ca. 8g. Der Eiweißgehalt liegt bei ca. 5,5g und der Gehalt an Kohlenhydraten beläuft sich auf ca. 1,5g. Für mich (!) sind das absolut vertretbare Mengen, da v.a. in Kombination mit der o.g. Sojamilch der Eiweißgehalt des Chiapuddings auf ca. 15g steigt.
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie er das alles handhabt und ich möchte auch definitiv niemanden dazu verleiten, die Grundsätze der Dukandiät in Frage zu stellen bzw. von den Vorgaben abzuweichen. Für MICH haben die positiven Eigenschaften (Geschmack, Sättigung, positive Inhaltsstoffe..) definitiv gegenüber den negativen Eigenschaften (Fett..) die Nase vorn – aber entscheidet selbst! 🙂

Wenn ihr einen Schoko-Chiapudding erhalten möchtet, einfach noch 1El start entöltes Kakaopulver hinzufügen.
Und wie immer: Seid kreativ, experimentiert mit den Mengen – Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Der Eine mag den Pudding vielleicht etwas fester, der Andere bevorzugt eine etwas flüssigere Konsistenz – lasst euch nicht abschrecken, wenn der erster Versuch noch kein Oberknaller wird. Dranbleiben! Ich habe auch einige Zeit gebraucht, um mit Chiasamen so richtig warm zu werden. Und jetzt liebe ich sie!

Also: Zuerst die flüssigen, dann die trockenen Zutaten in ein Schraubglas geben und seeeeeeehr gut verrühren. Also mindestens eine Minute lang. Kurz stehen lassen, nochmals rühren. Kurz stehen lassen, nochmals rühren.. und so weiter. Man kann währenddessen prima andere Dinge in der Küche erledigen wie Kochen, Spülmaschine ausräumen etc. – Multitasking also 😀

So lange wiederholen, bis sich alle Zutaten gut miteinander vermischt haben und bis die Chiasamen beginnen zu quellen. Dann den Deckel aufschrauben und gut schütteln. Den Chiapudding kalt stellen und vor Verzehr nochmals umrühren. Falls ihr keine Möglichkeit habt, ihn kalt zu stellen, geht das auch – er braucht nur etwas länger und schmeckt gekühlt einfach etwas besser.
Wenn ihr in P3 seid, könnt ihr außer am PP-Tag den Chiapudding auch mit frischem oder gefrorenem Obst garnieren (z.B. TK-Beeren, Apfel, Birne..). Auch hier: Bitte die Mengenangabe pro Tag beachten!

Hier seht ihr einen Schoko-Chiapudding, verfeinert mit etwas Minzöl, 1Tl Kokosmilch, 1Tl Monin Light „Haselnuss“ und etwas gemahlener Vanille.

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Viel Spaß beim Nachmachen, aber Achtung: SUCHTGEFAHR! 🙂

 
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Verfasst von - 8. Mai 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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Oat bran Chocolate Cookies – Naschen ohne Reue!

Hallo ihr Lieben,

heute kommt wieder ein neues, leckeres Rezept für euch – vegane Dukan-Cookies.

Die Idee mit den Cookies kam mir ganz spontan, denn: Ich wollte mir gerade wieder leckeren Pralinennachschub machen (und hatte sie vor meinem geistigen Auge natürlich auch schon verspeist!) und siehe da – mir ist das „The Vegg“, also mein Eigelb-Ersatz, ausgegangen. In leichter Panik habe ich die Speisekammer durchsucht, alle Schränke durchwühlt – nichts. Aber da Not bekanntlich erfinderisch macht und zumindest mir die besten Sachen meist unter enormem Zeit- oder Leistungsdruck gelingen, kommt hier ein wirklich einfaches und gleichzeitig super schmackhaftes Rezept für Schokokekse, die vegan und dukantauglich sind.

Ich liiiiiiebe typisch amerikanische Cookies (außen knusprig, innen saftig) und da die meisten, die man so kaufen kann, nicht vegan sind, habe ich vor meinem Dukanstart seeeeehr oft welche gebacken. Seit Mitte Januar war ich also auf Cookieentzug und bin wirklich froh, dass ich mich jetzt endlich an das Experiment gewagt habe.
Schön an dem Rezept ist auf jeden Fall die Tatsache, dass Haferkleie enthalten ist. Denn da als man Dukaner Haferkleie sowieso zu sich nehmen muss (und ich zugegebenermaßen bisher kein riesiger Fan davon war..), kann man sie ja auch einfach zu Süßigkeiten verarbeiten – los geht’s! 😀

Oat bran Chocolate Cookies (ergibt ca. vier bis sechs Kekse)
– 6 El Haferkleie

– 2 El stark entöltes Kakaopulver
– 3 El Sojamilch
– 3 El Sojajoghurt Natur
– Süße (falls ihr Flüssigsüße verwendet, bei der Sojamilch die Menge einfach abziehen, da die Masse sonst zu flüssig wird – glaubt mir, ich habe es ausprobiert ;))
– Optional: 1El Sojamilch durch 1El Espresso oder 1 El Sirup ersetzen, Aromen hinzufügen (z.B. Vanillearoma) – wie immer: Kreativ sein! Werde beim nächsten Mal ein paar Xucker-Schokodrops in den Teig einarbeiten – dann sind es Chocolate Chip Cookies!
Und ebenfalls wie immer: Die Menge der Toleranzprodukte im Auge behalten!

Zuerst die trocknen Zutaten mischen, dann die anderen Zutaten nach und nach hinzugeben und gut verrühren.
Einen Gitterrost mit Backpapier auslegen und mit zwei Löffeln aus dem Teig Kekse formen und etwas platt drücken. Je nachdem, wie groß ihr die Kekse macht, erhaltet ihr ca. vier bis sechs Kekse – bei mir wurden es vier. Wer es ganz akkurat mag, kann entweder mit einem runden Gefäß die Kekse in Form bringen oder ihr stecht einfach mit Plätzchenausstechern schöne Motive aus?!

Bei 170°C Umluft (falls nicht vorhanden Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten backen. Hier kommt es auf den Backofen an – ich habe immer mal wieder mit einer Gabel getestet, ob die Kekse schon schön knusprig sind.

Etwas abkühlen lassen und genießen 🙂

Und so sieht das Ganze dann aus:

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Und was ist mit euch? Seid ihr insgeheim, tief in euch drinnen, auch Krümelmonster? Ich bin es in jedem Fall und kann nun trotz Dukan endlich wieder meiner Sucht frönen – herrlich. Der erste Keks ist natürlich schon verschwunden – Vorkosten muss sein 😀 Ich bin gespannt auf eure Kreationen!

Habt einen schönen Abend!

 
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Verfasst von - 7. Mai 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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Endlich wieder Erdbeerzeit!

Schon wieder ein Lobhudelei-Beitrag über Essen. Schlimm, ich weiß! 😀 Aber Erdbeeren und ich haben eine wirklich laaaaange Geschichte.. schon seit ich ein kleines Kind war, bin ich ein großer Fan der roten Früchtchen. Als ich noch nicht mal wusste, wie man das Wort ERDBEERE überhaupt schreibt, wusste ich dennoch, wann ERDBEERZEIT war – kein Scherz!

Meinen Konsum habe ich dann allmählich Jahr für Jahr gesteigert – je mehr Geld ich zur Verfügung hatte, desto mehr davon habe ich für Erdbeeren ausgegeben. Als man mir dann auch noch das Autofahren erlaubt hat und ich ganz allein zu unserem örtlichen Erdbeer- und Spargelhof fahren konnte, war ich dort quasi Dauergast. Wie ihr euch schon denken könnt, war natürlich das kleine Wörtchen „Maß“ auch beim Thema Erdbeeren nicht unbedingt meine große Stärke. 1kg Erdbeeren (ja, auf einmal!)? Für mich absolut kein Problem!

Als ich mit der Dukandiät begonnen habe, war es Januar, also tiefster Winter. Aus heutiger Sicht weiß ich: Perfekt! Zumindest für meine geplante Abnahme von 15kg. Denn rechtzeitig zur Erdbeerzeit bin ich wieder unter die Obstesser gegangen – und ich LIEBE es! Heute war es dann soweit und der erste Auslfug zum Erdbeerhof stand an. Vorher habe ich mir genau überlegt, wie viele Schälchen ich kaufe. Auch so etwas, das ich gelernt habe: Einkauf planen. Klingt lapidar und simpel, war es für mich aber mitnichten. Ungeplante Spontankäufe in höchster Hungersnot waren geradezu meine Spezialität! Also habe ich vorher brav gegessen (Edamame und Chiapudding) und mich dann für drei Schälchen á 500g entschieden – eins für heute, eins für morgen und eins für die Eltern meines Freundes. Auch noch eine neue Fähigkeit: TEILEN! Ich war was Essen angeht leider ein typisches Einzelkind.. alles MEINS und teilen kam gar nicht in die Tüte. Heute fällt es mir zwar immer noch nicht superleicht, aber ich kann es schon deutlich besser als früher und darauf bin ich ziemlich stolz 🙂

Habe also gerade ein Schälchen Erdbeeren vom Grün befreit und es mir mit meinem Freund geteilt – also 250g Erdbeeren für mich! Herrlich!

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Einen schönen Sonntag wünsche ich euch – und berichtet mir doch von euren kulinarischen Leidenschaften. Seid ihr auch große Erdbeerfans? 🙂

 

 
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Verfasst von - 4. Mai 2014 in Allgemein

 

Avocado trifft Reis – Sushi, ich liebe Dich!

Ich gebe es offen zu: Mein Name ist R. und ich bin süchtig. Nach Sushi.

Es wäre eine Lüge, diese Tatsache zu leugnen, denn sie ist die Wahrheit. Seitdem ich das erste Mal in meinem Leben Sushi gekostet habe (es war lustigerweise sogar ein Avocado-Maki!), war es um mich geschehen. Das war vor etwas mehr als zehn Jahren und die Liebe zu Sushi hat sich bis heute kein einziges bisschen verändert. In der Zwischenzeit wurde ich vegan, doch Sushi blieb. Gurke, Avocado, Karotte, Paprika ersetzten Lachs, Surimi und Thunfisch, aber Sushi und ich haben diese Zeit ohne weitere Blessuren überstanden.

Doch dann kam Dukan und Sushi musste das erste Mal in meinem Leben radikal vom Speiseplan weichen. Komplett gestrichen. KEIN Sushi mehr, für mehrere MONATE. Diese Tatsache war aus der Retrospektive definiitiv die härteste Prüfung, die Herr Doktor mir auferlegt hat. Direkt dahinter auf Platz zwei haben sich natürlich die Kartoffeln eingefunden, aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass Sushi der gebührende Sieger meines ewigen Essensrankings ist. Verdient.

Nun bin ich ja zum Glück trotz teilweise ganz schön fieser Entzugserscheinungen ohne größere Blessuren in Phase drei gelandet und seitdem ich in dieser Phase bin, habe ich schon zwei Mal meiner Sucht frönen können. Doch ich sage es euch ganz ehrlich, auch wenn das jetzt vielleicht eitel klingt: Am Besten schmeckt mir definitiv mein selbstgemachtes Sushi. Das hat verschiedene Gründe: Zum Einen kann ich den Reis so würzen, wie er mir am Besten schmeckt (nämlich einen Tick säuerlicher als er in den meisten Sushirestaurants ist) und zum Anderen schaut mich niemand komisch an, wenn ich NUR Avocadomakis esse. 😉

Heute war jedenfalls wieder die sehnsüchtig erwartete „Schlemmermahlzeit“ angesagt und ich habe mich für selbstgemachtes Sushi entschieden. Das ist das Ergebnis – 18 Avocadomakis 🙂

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Es war unfassbar gut und ich habe es gaaaaaanz langsam gegessen und jedes einzelne Maki genossen. Das hat mir unser Herr Doktor definitiv beigebracht: Langsam und genussvoll zu essen, nicht zu schlingen! Das macht wirklich viel aus und man kann sein Essen definitiv viel mehr genießen. Als positiver Nebeneffekt vermeidet man auch, dass man zu viel isst – zumindest mir geht es so.

Heute Abend wird es Pilzpfanne (aus Kräuterseitlingen, Austernpilzen und Champignons) mit Sojaschnetzeln und Shiratakinudeln geben – ich freue mich! Dazu gibt es meinen derzeitigen Lieblingssalat aus grünem Spargel und Radieschen und als Nachtisch die letzten zwei Pralinen.

Ich wünsche euch einen schönen Tag mit vielen kulinarischen Leckereien 🙂

 
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Verfasst von - 3. Mai 2014 in Allgemein