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Archiv für den Monat April 2014

Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel..

..denn man weiß nie, was man bekommt!

Dieser zugegebenermaßen ziemlich abgedroschene Spruch enthält aus meiner Sicht dennoch sehr viel Wahrheit. Denn egal wie gut man plant, egal wie detailliert und genau man sich die Zukunft vorstellt – eine Garantie gibt es nicht. Jeden Tag muss man sich den Herausforderungen des Lebens stellen, ins kalte Wasser springen, wieder und wieder. Doch macht nicht genau das, das Ungewisse, den Reiz des Lebens aus?

Doch genug der tiefschürfenden Existenzgedanken, ich möchte heute gerne etwas anderes mit euch teilen, das mit dem heutigen Titel zu tun hat: Pralinen!

Ihr denkt euch jetzt bestimmt: Dukan? Diät? Pralinen? NEIN?!? Genau so habe ich auch gedacht. Als mir aber eine liebe Userin des Victu-Forums davon erzählte, dass sie dukantaugliche Pralinen selbst hergestellt hat, hüpfte mein Herz direkt mal einen Schlag schneller. Ich LIEBE Pralinen! Dann der harte Schlag, der mich auf dem Boden der Realität aufklatschen ließ: Natürlich sind diese Pralinen nicht vegan. Klar! *disch* Ich ertappe mich zugegebenermaßen immer wieder dabei, wie ich einfach davon ausgehe, dass automatisch alles vegan ist und der omnivore Lebensstil der außergewöhnliche ist, nicht meiner.

Aber ein dukaner Veganer lässt sich von sowas ja bekanntlich nicht unterkriegen. Also habe ich das Rezept (nochmals vielen Dank dafür, Prinzessin!) einfach veganisiert und mich gleich ans Werk gemacht. Was dabei heraus gekommen ist, ist BESSER als alles, was ich mir vorgestellt habe. Ganz ehrlich! Selbst meinen bekanntermaßen nicht veganen Freund haben die Schokopralinen zumindest in puncto Aussehen und Konsistenz überzeugt. Geschmacklich sind sie ihm einen kleinen Tick zu süß, aber das kann man ja prima anpassen.

Mir schmecken sie jedenfalls ganz wunderbar und das Beste daran ist: Ihr könnt sie an PP-Tagen, also reinen Eiweißtagen, genießen, wenn ihr die Menge der Toleranzprodukte bedenkt. Ist das nicht traumhaft?!

Hier kommt also für euch das herrlich einfache und definitiv gelingsichere Rezept!

Schokopralinen (ergibt ca. acht Stück)

– 2-3 EL Flüssigsüße (ich habe Flüssigstevia verwendet)

– 5 Tropfen Vanillearoma

– Ersatz für zwei Eigelb, ich habe 3 EL „The Vegg“ verwendet (ein Eigelbersatz auf Hefeflockenbasis, Näheres unter http://thevegg.com)

– 5 EL Sojaeiweißpulver (z.B. Vitality Soja Eiweiß „Vanille“, „Neutral“ geht sicher auch)

– 1 EL Sojajoghurt natur (z.B. von Sojade)

– 4 EL stark entöltes Kakaopulver (z.B. von Rapunzel)

 Alle Zutaten miteinander vermischen und die Masse im Kühlschrank mindestens sechs Stunden erkalten lassen. Anschließend ca. acht gleich große Kugeln formen und in etwas Kakaopulver wälzen, bis die Pralinen vollständig bedeckt sind.

Die Schokopralinen halten sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank einige Tage lang – wenn sie so lange „überleben“ sollten 😉

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Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen schönen Sonntagabend! 🙂

 
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Verfasst von - 27. April 2014 in Allgemein, Gedanken, Rezepte

 

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Burger? Burger!

Zwei Beiträge an einem Tag – was ist denn mit R. los, fragt ihr euch? 😀

Ich verrate es euch: Ich hatte heute den leckersten Burger, den ich JEMALS gegessen habe. Als Ort für die dieswöchige Schlemmermahlzeit hat mein Freund das „Hans im Glück“ vorgeschlagen – eine Burgerrestaurantkette, die ich aus München kenne und die es seit einigen Monaten auch in Heilbronn gibt. Hier gibt es weitere Infos: http://hansimglueck-burgergrill.de

Im Vorfeld habe ich mich auf der Internetseite über die Optionen, die ich als Veganer dort habe, informiert und bin sogar auf einen komplett veganen Burger gestoßen – das hat natürlich mein Veganerherz direkt mal höher schlagen lassen! Für mich ist das mal wieder ein Signal, dass der vegane Lebensstil langsam aber sicher in der Mitte der Gesellschaft anzukommen scheint – Glück für alle vegan lebenden Menschen und die, die es noch werden möchten. Im Vergleich zu meinen Anfängen vor fast genau drei Jahren ist heute veganes Essen wesentlich besser verfügbar. Sehr schön!

Das Restaurant hat auf mich direkt einen positiven Eindruck gemacht – schön eingerichtet mit einer Stil-Mischung aus modern und gemütlich, freundliche Bedienung – und dann der Burger! Man muss vielleicht wissen, dass ich mich was „klassische“ Fleischburger angeht ab-so-lut nicht auskenne. Ich habe seit ich acht Jahre alt bin kein Fleisch mehr gegessen (das ist jetzt also schlappe 17 Jahre her..) und vorher definitiv noch nie einen Burger. Mit vegetarischen und veganen Burgern hingegen kenne ich mich bestens aus – und da habe ich wirklich schon die volle Bandbreite erlebt. Von einem ungenießbaren, pappmachéartigen Bratling-Klumpen über einen ganz annehmbaren Fleischersatz aus Soja bis hin zu einem unfassbar guten Seitanburger aus Weizeneiweiß im „Cafe Blossom“ in New York City. Auch was die Burgerbrötchenqualität angeht war schon alles dabei.

Was diesen veganen Burger angeht muss ich allerdings sagen: Fünf Sterne! Sowohl das wirklich leckere Brötchen (ich habe mich für die Weizenbrötchenvariante entschieden, man kann auch noch eine Vollkornvariante wählen) als auch der Weizenbratling waren richtig gut. Die „Grünzeugkomponente“ (also Rucola, Tomate, Zwiebeln und co.) war absolut frisch und die Sauce hat auch sehr gut geschmeckt. Zu meinem Burger habe ich einen Salat bestellt, man kann auch Pommes dazu wählen; die hatte mein Freund mit einem Käse-Speck-Burger – war seinen Angaben zufolge ebenfalls absolut lecker.

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Dieser Burger kann es also allemal mit den leckeren veganen Burgern aufnehmen, die ich in den USA gegessen habe – und das will wirklich was heißen, denn zumindest die New Yorker sind wirklich voll auf Pflanzenfresser eingestellt und halten eine große Auswahl für uns bereit. Es war also eine durchweg tolle Schlemmermahlzeit – und das „Hans im Glück“ wird auf jeden Fall noch das ein oder andere Mal eine Rolle spielen bei der Genießermahlzeit der Woche.

Als Nachtisch habe ich mir ein Stückchen Mini-Donauwelle mitgenommen und somit war das kulinarische Glück dann wirklich perfekt!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Samstag – und bin gespannt, was die Waage morgen spricht! 😀

 
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Verfasst von - 26. April 2014 in Allgemein

 

DANKE!

Wie ihr in meinem letzten Beitrag erfahren habt, ist Anfang der Woche eine neue Waage eingezogen – ein absolut lohnenswerter Kauf!

Zum Einen geht diese Waage absolut genau; habe mich nämlich gemeinsam mit Dingen gewogen, von denen ich 100%ig weiß, wie viel sie wiegen – ihr dürft jetzt an dieser Stelle gerne lachen! 😀 Zum Anderen anderen gibt sie keine nervtötenden Piepstöne von sich und springt IMMER an und nicht nur dann, wenn man sie lieb darum bittet.

Diese neue, schicke Teil hat mir heute Morgen jedenfalls die MAGISCHE Zahl angezeigt: 60,0kg (!), in Worten: Sechzig komma null!

Unfassbar, oder? Damit habe ich mein Zielgewicht erreicht und mein Diätticker-Elefant durfte seine letzte Reise an den rechten Rand antreten. Er ist jetzt am Ziel angekommen, wo es ihm hoffentlich so gut gefällt, dass er für immer bleiben möchte.

So sieht das Ganze jetzt aus:

An dieser Stelle VIELEN DANK an alle lieben Menschen, die mich bei meinem Vorhaben DukanVegan 75kg -> 60kg – Das Experiment ab 15.01.14 in vielerlei Hinsicht unterstützt haben.

Da wäre zum Einen mein Freund, der mittlerweile dreieinhalb Monate „dukanieren“ hautnah miterlebt hat – oder miterleben musste?! Es ist wohl eine Mischung aus Beidem. Ich habe zwar eine Diätform gewählt, die mir das Durchhalten leicht gemacht hat. Trotzdem gab es natürlich den ein oder anderen Tag, an dem es mit mir bestimmt nicht leicht auszuhalten war. VIELEN DANK!

Außerdem hat meine beste Freundin, die mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat und es mir somit leicht gemacht hat, eisern zu bleiben, einen großen Anteil am Erfolg. ICH DANKE DIR!

Erwähnen möchte ich auch noch die vielen tollen Mitglieder des Victu.net-Forums – die zahlreichen User dieses Diätforums (die übrigens auch viele andere Diätformen erfolgreich praktizieren) haben mir ebenfalls immer moralischen Beistand geleistet, mich mit vielen tollen Tipps rund um Dukan versorgt und sich mit mir über meine Erfolge gefreut, und wenn sie noch so klein waren – DANKE und auf eine weiterhin schöne Zeit mit euch!

Außerdem geht ein großes DANKESCHÖN auch noch an alle Anderen, die in der Zeit für mich da waren – liebe Freunde, tolle Kollegen.. ich kann wirklich nicht klagen über so viel Unterstützung und auch den ein oder anderen (notwendigen) „Tritt“.

Aber keine Sorge, das ist natürlich nicht das Ende von DukanVegan.. Ich befinde mich ja mitten in Phase drei und lasse euch gerne weiterhin daran teilhaben. Und auch wenn dieser Teil dann geschafft ist und die Phase vier, also die lebenslage Phase, startet, werde ich euch weiterhin mit Informationen rund um DukanVegan versorgen.

Nochmals also vielen Dank! 🙂

 

 
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Verfasst von - 26. April 2014 in Allgemein, Gedanken

 

In Nullkommanix im „Grünen-Spargel-Himmel“!

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es zwar keine großen, weltbewegenden Neuigkeiten – dafür aber viele kleine schöne Dinge, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Was mich echt gefreut hat: Eine Freundin möchte jetzt auch mit Dukan starten.. sie schleppt 20 überflüssige Kilos mit sich herum und ist auch Physiotherapeutin. Und gerade in unserem Beruf wird besonders drauf geschaut, dass wir gut aussehen.. Das klingt jetzt blöd und oberflächlich, aber es ist leider die Realität. Zumindest habe ich den Eindruck. Und klar, wem würde man die Aufforderung, sich mehr zu bewegen, eher abkaufen – einem Normal- oder einem Übergewichtigen? Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten, aber ich muss ehrlich zugeben, dass auch ich so denke. Jedenfalls hat sie sich jetzt komplett durch meinen Blog geackert und sich das Buch gekauft. Ich drücke ihr die Daumen – das neue Lebensgefühl ist soooo toll, einfach unbezahlbar!

Am Sonntag hatte ich zwei lecker duftende gefüllte Paprika im Backofen. Für meinen Freund gab es dazu Reis, für mich Shiratakinudeln. War wirklich gespannt, wie sie werden würden. Gefüllt habe ich sie mit selbstgemachter Sojabolognese. Und ich sage euch: Wirklich SEHR gut! War definitiv eine willkommene Abwechslung. Ich liebe ja Shirataki mit Sojabolognese mittlerweile heiß und innig (und vermisse meine Hartweizengrieß-Buitoni auch kaum noch), aber ab und zu mal was anderes ist ja nie verkehrt 🙂 Abends wurde dann geschlemmt: Wir waren Sushi essen. Ich war ganz brav – sechs Avocadomakis und zwei Avocadonigiris plus Seetangsalat, Misosuppe und ein Mini-Mochi (=Reiskuchen) gab es für mich. Habe ganz langsam und bewusst gegessen und danach war ich überraschenderweise sogar wirklich satt. Normal sind für mich die dreifache Menge! Aber das war vor Dukan.. bevor ich das Maß für mich entdeckt habe.

Herr Doktor wäre stolz auf mich!

Der Ostermontagnachmittag war hier ab mittags vor allem eins – grau in grau. Also habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie es die nächste Zeit so weiter geht mit Dukan. Zwölf Wochen Phase drei liegen noch vor mir und ich blicke dieser auf den ersten Blick sehr langen Zeit ganz entspannt entgegen. In dreieinhalb Wochen startet dann auch die zweite Hälfte von P3. Was heißt das genau? Es kommt dann jeweils eine Schlemmermahlzeit und eine KH-Mahlzeit pro Woche hinzu. Macht also 2x pro Woche schlemmen und 2x pro Woche kohlenhydrathaltig speisen (= zwei Kartoffeltage pro Woche). Dann bin ich wirklich, wirklich auf der Zielgeraden. Ich freue mich darauf!

A propos Zielgeraden – da fällt mir etwas ein. Wir haben uns am Karfreitag mit ner Freundin getroffen. Es gab für sie und meinen Freund ein Eis und Kaffee und Coke Zero für mich. Natürlich ist das hart.. ganz klar. Meine Freundin hat eigentlich viel Verständnis für meine Diät und so, aber hat trotzdem gefragt, ob ich denn wirklich kein Eis will, es wäre doch eine Ausnahme und Ostern usw.

Da ist mir spontan der „Osterthread“ in meinem Abnehmforum eingefallen und ich habe mich erinnert, warum das Ganze bei mir bisher vermutlich so prima funktioniert hat: So gut wie gar keine Ausnahmen. Kein „dieses eine Mal“ und kein „Weil heute xy ist..“. Keine kleinen und großen Sǘnden. Keine Ausreden. Einfach nur knallhart Dukan mit allen Konsequenzen bis hin zur sozialen Ächtung.. Okay, ganz so krass war es nicht. Aber man stößt schon sehr viele Leute vor den Kopf, wenn man eine doch recht „radikale“ Diät wie Dukan beginnt, das muss einem klar sein. Andere etwas liberalere Diäten wie Weight Watchers oder Schlank im Schlaf sind unter Umständen deutlich sozialkompatibler. Aber diese Diätformen würden mich persönlich bestimmt eher zum Sündigen verleiten. Bei Dukan ist ganz klar definitiert, dass man im Grunde auf alle herkömmlichen Leckereien verzichten muss. Punkt.
Natürlich habe ich in Phase zwei auch mal einen Protein-Tag geschoben zugunsten eines PG-Tags, aber richtig wissentlich mit „nicht-dukantauglichen“ Produkten gesündigt habe ich nicht, worüber ich wirklich froh bin. Letzte Woche habe ich in P3 sogar komplett meinen P-Donnerstag verpennt – auch doof, aber passiert und war nicht mit Absicht.
In diesem Sinne: Ich kann nur von mir berichten, dass Durchhalten sich wirklich lohnt und zumindest in meinem Fall mit Sicherheit den Abnehmerfolg beschleunigt hat.

Und um zum heutigen Thema „Nullkommanix“ zu kommen: Die Nachfolgerin meiner „geerbten“ Uraltwaage ist seit gestern da – und ich bin aus zwei Grünen suuuuuuper happy!
Zum Einen ist das Teil absolut toll, weil es direkt anspringt, wenn man drauf steigt – kein nerviges „Antippen, ist sie an?“ mehr. Uuuuuund: Sie zeigt 600g weniger an! 🙂 Ich sehe jetzt also die 60 in Zukunft öfters – habe ich mir zumindest vorgenommen.
Heute Morgen zeigte die Waage also 60,8kg. Bin gespannt, was die Woche noch so bringt..

Ansonsten habe ich diesen Kuchen als Nachtisch für die Schlemmermahlzeit (=Sushi am Samstag) gebacken: Healthy Deep Dish Cookie Pie Extreeeeeem lecker, wenn man auf alles steht was „Fudge, Dough und co“. heißt – soll heißen: Kompakt, cremig.. mein Freund mag diese Sorte Kuchen absolut nicht, der bevorzugt eher einen lockeren Marmorkuchen. Bei der Arbeit hat der Kuchen auch polarisiert: Die einen fanden ihn genau so lecker wie ich, die anderen waren nicht so begeistert.
Ich hingegen werde diesen Kuchen definitiv wieder backen.

Desweiteren experimentiere ich immer noch mit grünen Smoothies – nach wie vor mein täglicher Begleiter in Phase drei. Soooo gut und so lecker!

Heute wäre eigentlich Kartoffeltag, aber den habe ich – unfassbar, aber wahr – VERGESSEN! Könnt ihr euch das vorstellen? Ich, als absoluter Kartoffeljunkie, lasse eine Chance aus, die geliebten Knollen zu verzehren?
Bisher sieht es ganz so aus – vielleicht fahre ich aber nachher noch Einkaufen mit meinem Freund und hole mir doch noch ein paar leckere „Drillinge“.

Mein Salat-Hit ist derzeit Grüner-Spargel-Radieschen-Salat – da könnte ich mich absolut reinlegen. Leider ist ja die Spargelzeit immer so kurz, deshalb nutze ich sie jedes Jahr intensiv und esse fast täglich grünen Spargel – weißen mag ich nämlich absolut nicht.

Hier das kleine aber feine Rezept dazu:

Grüner-Spargel-Radieschen-Salat (für einen hungrigen Spargelfan)

– 500g Grüner Spargel

– 1/2 Bund Radieschen

– 1/2 Zwiebel

Den grünen Spargel waschen, von seinen holzigen Enden befreien und in ca. 3cm lange Stücke schneiden. Kurz (ca. fünf Minuten lang) in kochendem Salzwasser, dem 1 EL Zitronensaft hinzugefügt wurde, bissfest garen. Abgießen.

Die Radieschen vom Grün befreien, die „Zipfel“ abschneiden und waschen. Anschließend in dünne Scheiben schneiden.

Die Zwiebel fein würfeln und aus 1EL Öl, 1EL Essig, Salz, Pfeffer, Kräutern und ggf. etwas Senf eine Marinade herstellen. Alles gut miteinander vermengen und wenn möglich ca. eine Stunde durchziehen lassen.

Guten Appetit!

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In diesem Sinne: Einen schönen Rest-Mittwoch und auf viele Nuller in den kommenden Tagen!

 
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Verfasst von - 23. April 2014 in Allgemein, Rezepte

 

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Überraschender Besuch

Ihr fragt euch jetzt bestimmt: Überraschender Besuch? Von wem denn?

Ich verrate es euch: Von der Null! Das allererste Mal hatte ich diese Woche auf meiner Waage die 60 stehen – gut, es waren 60,7kg, um genau zu sein 😉 – aber trotzdem hat mich diese Tatsache total gefreut. Wie ihr wisst, war mein Dukanziel ja bei (optimistischen) 60kg angesiedelt. Allerdings habe ich ehrlich gesagt nie im Ernst erwartet, dieses Gewicht jemals zu erreichen. Ganz bewusst habe ich mir damals, am 15. Januar, ein Ziel ausgesucht, dass in weiter Ferne lag. Warum? Einfach um für mich persönlich die Motivation hoch zu halten, möglichst lange dran zu bleiben. Ganz zu Beginn habe ich mir ja auf der offiziellen deutschen Dukanseite ausrechnen lassen, was laut unserem Herr Doktor mein persönliches Idealgewicht ist – lustigerweise genau 60,0kg. Da dieses Programm ja aber auch nur mit Algorithmen arbeitet und ich seit ich denken kann ein Gewicht von 63kg hatte, habe ich also wie gesagt wirklich nicht daran geglaubt. Dementsprechend bin ich dann auch mit 63kg in die Phase drei gewechselt – total zufriedem mit dem bisher Erreichten.

Und jetzt, knapp vier Wochen später? Freue ich mich trotzdem wie ein Schneekönig über nochmals -2kg, sogar mit Tendenz nach unten 🙂 Mit dauerhaft 61kg +-1kg kann ich absolut leben und bin weiterhin wirklich stolz auf meinen Abnehmerfolg. Und vielleicht schleicht sich die 60 ja doch noch an und möchte gerne bleiben – ich sage nicht nein! 😀

Knapp zwölf Wochen Phase drei liegen noch vor mir und ich blicke dieser auf den ersten Blick sehr langen Zeit ganz entspannt entgegen. In vier Wochen startet dann auch die zweite Hälfte von P3. Was heißt das genau? Es kommt dann jeweils eine Schlemmermahlzeit und eine KH-Mahlzeit pro Woche hinzu. Macht also 2x pro Woche schlemmen und 2x pro Woche kohlenhydrathaltig speisen (= zwei Kartoffeltage pro Woche :D). Dann bin ich wirklich, wirklich auf der Zielgeraden. Ich freue mich darauf!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Osterfest!

 
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Verfasst von - 18. April 2014 in Allgemein, Gedanken

 

87 Tage „Dukanvegan“ – Rückblick und Ausblick

Warum genau 87 Tage? Keine Ahnung warum – mir war heute einfach spontan nach einem Rückblick und genau heute vor 87 Tagen habe ich eben mit der Dukandiät begonnen. Ich möchte mit euch heute gemeinsam zurückschauen auf zwölf aufregende, spannende, teilweise auch harte und entbehrungsreiche Wochen voller Hochs und auch mancher Tiefs. Wer von Anfang an meinen Werdegang verfolgt hat, wird heute nicht viel Neues erfahren – trotzdem will ich euch gerne daran teilhaben lassen; vielleicht ist der heutige Beitrag auch interessant für diejenigen unter euch, die nicht die Muße oder die Zeit haben, meinen ganzen Blog „durchzuarbeiten“. 😉

Am 14. Januar 2014 fiel jedenfalls die Entscheidung, einen Tag später wurde der Plan dann in die Tat umgesetzt: Dukan und Vegan – das Experiment startete. Als tägliche Bewegung habe ich mich dafür entschieden, in der Mittagspause ca. 20 Minuten spazieren zu gehen. Als „moralischen Beistand“ habe ich mich im Victu-Forum, einem Abnehmforum, angemeldet. Sowohl mein Freund, als auch meine Freunde und Kollegen waren einigermaßen schockiert über meine Idee, 15kg Gewichtsabnahme ausgerechnet mit der Dukandiät zu erreichen. Wer – auf welchem Wege auch immer – schon einmal was über die Dukandiät gehört oder gelesen hat, wird bestimmt bestätigen können, dass diese Diät hauptsächlich mit tierischen Komponenten arbeitet; vor allem in der Angriffsphase eins.

Diese war zugegebenermaßen als vegan lebender Mensch für mich extrem hart. Aber ich sage es euch ehrlich: Diese fünf Tage (maximal zehn, es können auch weniger als fünf Tage sein – je nachdem, wie viel Gewicht man verlieren will) steht man durch. Habe mich in dieser Phase hauptsächlich von Sojaprodukten ernährt. Außerdem standen Weizeneiweißprodukte (sog. Seitanprodukte) auf dem Speiseplan und kohlenhydratfreie Nudeln (Shirataki) haben mich gerettet. Mir ging es schon nach wenigen Tagen merklich besser – weniger Müdigkeit, weniger Antriebslosigkeit. Natürlich bleiben in dieser Phasr der Dukandiät die Abwechslung und auch der Genuss ein wenig auf der Strecke, aber ehe man sichs versieht, ist man in der Aufbauphase zwei angekommen, in die ich mit einem Minus von 2,5kg gestartet bin – also mit 72,5kg. Sie dauert so lange an, bis man sein Zielgewicht erreicht hat.

In dieser Phase kommen jetzt jeden zweiten Tag verschiedene Gemüsesorten hinzu, die ein deutliches Plus an Abwechslung mit sich bringen. Anfangs war ich ehrlich gesagt nicht besonders kreativ, aber mit der Zeit habe ich immer mehr Experimentierfreude entwickelt, gelernt, dass ich nicht komplett auf Süßes verzichten muss und die Dukandiät sogar wirklich lieb gewonnen. Die Erfolge stellten sich alsbald ein und die U70-Marke wurde geknackt – immer mehr Menschen in meinem Umfeld bemerkten jetzt auch die Veränderungen und haben mich vorsichtig darauf angesprochen. Auch in schweren Phasen bin ich dran geblieben, worauf ich schon ein bisschen stolz bin. Mein Blog hat mir durch diese Tiefs hindurch geholfen – die Möglichkeit, mir meinen Weg noch einmal komplett durchzulesen und ihn somit noch einmal zu durchleben, hat mich durchhalten lassen. Außerdem habe die lieben Mit-Abnehmer des Victu-Forums mit immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden – an dieser Stelle vielen Dank dafür.

Am 22. März bin ich dann mit 63kg überraschend in Phase drei, die Stabilisierungsphase, gewechselt – 3kg vor meinem Wunschgewicht von 60kg. Die Entscheidung kam einfach „von innen heraus“ und ich bin immer noch sehr glücklich darüber. An diesem Punkt war ich mit meinem erreichten Ergebnis absolut zufrieden und mir auch im Klaren darüber, dass in Phase drei keine weiteren Abnehmerfolge mehr zu erwarten sind. Im Nachhinein war es definitiv die richtige Entscheidung; denn die tägliche Obst- und Gemüseration ist absolut toll! Ein Eiweißtag in der Woche (bei mir ist es der Donnerstag) sichert das Ergebnis. Ansonsten sind zwei Extramahlzeiten pro Woche erlaubt – eine Kohlenhydratemahlzeit (ich esse meistens Kartoffeln als KH-Mahlzeit, es sind auch Nudeln etc. möglich) und eine Schlemmermahlzeit, bei der dann wirklich alles gegessen werden darf, worauf man Lust hat. Wichtig dabei ist: Maßvoll essen! Das Schöne bei Dukan finde ich persönlich vor allem, dass man durch die extrem lange Dauer ganz viel Zeit hat, sich nach und nach darauf einzustellen, dass man seine alten Essgewohnheiten überdenken soll. Anders als bei anderen Diäten, die aprupt enden (hohe „Rückfallgefahr“), wird man ganz langsam an die „einfachen“ Kohlenhydrate herangeführt. Mir geht es wirklich so: Wenn ich jetzt Kartoffeln esse, sind das meistens um die 400g. Das mag einigen von euch sehr viel erscheinen – für mich ist es im Vergleich zu meinen früheren Essgewohnheiten wirklich wenig. Diese Portion esse ich jedenfalls ganz langsam und genieße es richtig.

Und was soll ich sagen? Heute bin ich seit genau drei Wochen in Phase drei, habe nochmals 2kg verloren und bin einfach rundum zufrieden! Normalerweise ist in der Phase drei wie gesagt kein zusätzlicher Gewichtsverlust angedacht (sie heißt ja auch Stabilisierungsphase), aber ich bin natürlich nicht traurig darüber. Vielleicht schaffe ich sogar in dieser Phase mein ursprüngliches Zielgewicht von 60kg – wer weiß?!

Das war jetzt nur ein kleiner Rückblick, doch für alle „Neuen“ vielleicht eine kleine Zusammenfassung der bisherigen Eckpfeiler.

Und nun? Wie geht es weiter mit Dukan + vegan?

Bis zum 08. Juli 2014 bin ich noch in Phase drei und dann starte ich in Phase vier. In dieser Phase heißt es dann: Lebenslange Erhaltung des erreichten Gewichts. Laut Dukan kann man in dieser Phase an sechs Tagen die Woche wieder alles esssen, was man möchte – allerdings in Maßen, nicht in Massen. Weiterhin sollte ein Proteintag eingehalten werden. Ich werde allerdings definitiv nicht wieder sechs Tage die Woche essen, was ich möchte – das weiß ich schon jetzt. Warum?, fragt ihr euch vielleicht. Lebenslange Selbstgeißelung?! Ganz einfach: Weil ich mittlerweile erkannt habe, dass mir eine eiweißreiche, pflanzliche Ernährung wesentlich besser bekommt als meine frühere kohlenhydratlastige Ernährungsweise. Ich fühle mich fit wie nie, habe eine richtig tolle Haut bekommen, brauche kaum mehr Hormone und ja – einfach alles wunderbar. Zehn-Uhr-morgens-Löcher? Geschichte. 13-Uhr-Tiefs? Gibt es nicht mehr. Meine Spaziergänge in der Mittagspause sind zu einem festen Bestandteil meines Tages geworden und ich möchte sie wirklich nicht mehr missen.

Wie es der Zufall so will, fällt der 08. Juli genau auf den Tag unseres Abflugs nach New York City! 🙂 Wir waren im vergangenen Jahr schon dort und haben uns geschworen: Wir kommen wieder! Dort werde ich dann also in Phase vier theoreteisch wieder alles essen können, was das Veganerherz höher schlagen lässt – wirklich wahr, New York ist für vegan lebende Menschen kulinarisch das ab-so-lute Eldorado. Es gibt zahlreiche rein vegane Cafés und Restaurants, Cupcake-Bäckereien, in sämtlichen Supermärkten kann man den Kennzeichnungen immer gleich entnehmen, ob etwas tierleidfrei ist.. und es gibt „Whole Foods“. In diesem herrlichen Supermarkt könnte ich STUNDEN verbringen – ganz im Ernst.

In diesem Sinne freue ich mich auf unseren Urlaub (mein Handyticker sagt „noch 87 Tage“), hoffe, dass ich bis dorthin ohne kleinere und größere Zwischenfälle die Phase drei gut überstehe und wünsche euch allen einen schönes, sonniges Wochenende!

Dieses Bild habe ich in unserem Klinikpark gemacht – ist es nicht schön?!

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Verfasst von - 12. April 2014 in Allgemein, Gedanken

 

…und weiter geht’s!

So ihr Lieben – heute gibt es schon wieder Neuigkeiten! 🙂

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Wo soll ich anfangen? Nunja, auch mich hat es gepackt – das Grüne-Smoothies-Fieber! Ganz ehrlich, ich bin fest davon ausgegangen, um diesen Hype drum herum zu kommen. Schon allein optisch fand ich die grüne Gemüse-Obst-Mischung schon immer ganz scheußlich und demzufolge hatte ich auch absolut kein Interesse daran, mich vom Geschmack beeindrucken zu lassen. Außerdem zählen zu meinem Küchengeräte-Friedhof zwar viele große und kleine mehr oder weniger nützliche Küchengeräte, aber ein Mixer war bis dato nicht darunter.

Wie kam es also trotzdem dazu, dass die leckeren grünen Getränke nun nicht mehr von meinem Speiseplan wegzudenken sind? Wie ihr ja wisst, bin ich im Victu-Forum aktiv. Viele tolle Menschen haben mich dort nämlich von Anfang an bis heute tatkräftig mit lieben Worten, vielen Tipps und Tricks und nützlichen Links versorgt – an dieser Stelle nochmals danke dafür! Dort bekam ich jedenfalls den Tipp mit den grünen Smoothies und habe mir dann einfach kurzerhand aus Neugierde einen Mini-Mixer bestellt. Leider war das Teil verarbeitungstechnisch ab-so-lut unterirdisch. Ernsthaft, ich habe diesem Gerät auf keinen Fall einen Waschgang in der Spülmaschine zugetraut. Ganz davon abgesehen, dass es schon bei der ersten Smoothie-Zubereitung begann, sich in seine Einzelteile aufzulösen.

Ersatz musste also her sowie der Wille, etwas tiefer in die Tasche zu greifen – was sich definiitiv gelohnt hat. Mit meinem jetzigen Mixer (der sogar eine eigene Smoothiefunktion hat) bin ich bisher sehr zufrieden, auch wenn er kein klassischer „Hochleistungsmixer“ ist, der für die Smoothiezubereitung normalerweise empfohlen wird.

Aus einer Handvoll Spinat, einem Apfel, etwas Zitronensaft und etwas Wasser habe ich also gestern meinen ersten Grünen Smoothie gezaubert und bin restlos begeistert. Bilder folgen! Sogar mein Freund hat sich zu einem „Kann man trinken“ hinreißen lassen – das höchste Lob! 😉 Heute habe ich dann demzufolge die doppelte Menge gemacht und mit zwei Handvoll Spinat, einem Apfel und einer Birne plus der üblichen Kombi Zitronensaft + Wasser gearbeitet. War ebenfalls sehr gut. Morgen werde ich dann mal Feldsalat statt Spinat probieren und mich so einfach jeden Tag an einer neuen Variation versuchen.

Noch toller als diese neue Entdeckung ist nur die Entwicklung des Gewichts – unglaubliche 61,1kg (!) fand ich heute morgen als Ergebnis auf meiner Waage vor! Damit hätte ich NIEMALS gerechnet. Nach zweieinhalb Wochen Phase drei sind jetzt nochmals 2kg geschmolzen. Ganz ohne hungern (der geneigte Leser hätte an dieser Stelle auch nichts anderes erwartet – ich weiß!) und trotz einer Schlemmermahlzeit und einer „normalen“ Kohlenhydratemahlzeit pro Woche. Zusätzlich darf natürlich auch das endlich wieder erlaubte tägliche Obst nicht fehlen. Wunderbar!

Zu den „technischen Details“: Meine Blutwerte sind mehr als gut und ich fühle mich fit wie nie. Ich weiß, die immer gleiche Leier, aber aufgrund vieler kritischer Kommentare komme ich nicht umhin, das immer wieder zu betonen. Natürlich hätte sich die ganze Sache auch anders entwickeln können.. Aber das Experiment Dukan + vegan ist bisher gut gelaufen. Mehr als gut. Perfekt! Also traut euch, wenn ihr jetzt noch zögert. Ich kann es wirklich nur empfehlen und einen Versuch ist es doch wert, oder etwa nicht? Ich jedenfalls kann nur von mir sprechen: Es ist ein völlig neues Lebensgefühl. Mir fällt praktisch alles leichter. Arbeiten, Freizeitaktivitäten, Einkaufstüten schleppen und so weiter.

Und passend dazu habe ich vorgestern meine ersten beiden Kleidungsstücke, die ich JEMALS in Größe 36 besessen habe, gekauft: Eine graue Bluse von H&M und einen schwarzen schicken Blazer von Esprit! Routinemäßig habe ich erstmal zur 38 gegriffen, die definitiv nicht gut saß. Mein Freund hat mich dann ermutigt, doch mal in die 36er-Variante zu schlüpfen und was soll ich sagen? Passt perfekt! Und dieses Gefühl ist definiitv unbezahlbar! Normalerweise bin ich nämlich gar keine typische Frau – Klamotten kaufen und ich stehen seit jeher auf Kriegsfuß. Jetzt nicht mehr 😉

Damit verabschiede ich mich für heute mit einem fröhlichen „FC Bayern – Stern des Südens“ 😀 Diese Leidenschaft habe ich euch bisher verschwiegen.. aber nach knapp drei Monaten kann man ja auch mal das ein oder andere Geheimnis teilen, oder? 😉

 
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Verfasst von - 9. April 2014 in Allgemein