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Die Zielgerade – oder: Total normal?!

11 Mrz

Meine Waage war gestern und heute lieb zu mir – 65,5kg! Ist das nicht toll?!
Ich freue mich wie ein Schneekönig, ganz im Ernst. Dass es wirklich soooo gut läuft und in knapp acht Wochen wirklich 9,5kg schmelzen, hätte ich NIEMALS gedacht! Klar, ich war wirklich so diszipliniert wie noch nie in meinem Leben (abgesehen vom veganen Lebensstil, aber das ist ja – finde ich – ne Überzeugungssache) – kein einziger wirklicher Ausrutscher bisher, nur meine böse Frutiviamarmelade als kleiner geplanter „Ausreißer“. Trotzdem habe ich nicht damit gerechnet.. trotz aller positiver Erfahrungsberichte online und offline.. die Frage „Kann ICH das auch schaffen?!“ war immer allgegenwärtig.

Bekomme von meinen Patienten weiterhin ganz viele Komplimente, das ist echt schön.

Mein Freund fragt jetzt natürlich immer häufiger, wann denn endlich die Phase drei anfängt, in der dann ja auch wieder ein Kohlenhydrate-Tag in der Woche erlaubt ist und jeden Tag eine Portion Obst gegessen werden kann. Einerseits will ich dran bleiben, denn so wahrscheinlich war die 60 noch nie wie jetzt, wo ich schon total drin bin in der ganzen Dukansache.. andererseits bin ich mit meiner Figur so wie sie jetzt ist schon extrem zufrieden und frage mich, wo da noch was weg soll..
Fragen über Fragen.. aber bevor ich vorschnell irgend eine Entscheidung treffe, mache ich jetzt erstmal weiter wie gehabt und versuche, meinen Freund noch etwas zu vertrösten.

Essenstechnisch gibt es nicht viel Neues.. Im Ofen backt gerade wieder ein Glutenbrot – lecker! Mittlerweile habe ich mein Frühstück komplett auf zwei Scheiben Glutenbrot plus winzige Mengen Frutivia umgestellt, weil ich den Sojajoghurt „natur“ von Alpro immer schlechter vertragen habe. Ich habe da ehrlich gesagt den Zucker im Verdacht.. heute war ich dann im Bioladen und habe mir den „Sojade natur“ gekauft. Der besteht wirklich nur aus Sojabohnen und Wasser und hat keinen zugesetzten Zucker – ist mir ja grad recht. Jedenfalls habe ich gerade den Praxistest gemacht und 200g davon mit Gojibeeren und Haferkleie gegessen – bin gespannt, ob ich das gut vertrage. Geschmacklich mag ich ihn gerne, die Konsistenz ist allerdings bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber das nehme ich für einen zuckerfreien Joghurt gerne in Kauf.

Ansonsten wartet im Kühlschrank ein Chiapudding darauf (die 250g-Nussmus-Gläschen von Rapunzel sind dafür übrigens, wie ich finde, perfekt!), morgen mit zur Arbeit genommen zu werden und zum Abendessen gab es Wirsing mit Räuchertofu. Zucchinibandnudeln sind weiterhin mein Nudelfavorit, dicht gefolgt von Shirataki, an die ich mich mittlerweile wirklich gewöhnt habe.

Man glaubt es also kaum, aber wenn ich genauer darüber nachdenke, ist Dukan für mich mittlerweile fast schon normal.. ähnlich wie mit der veganen Lebensweise muss man am Anfang die ein oder andere Hürde meisten, aber dann läuft die Sache irgendwann wie von selbst.
Ich muss gar nicht nachdenken, ob ein P- oder PG-Tag ist – totaler Automatismus. Ich greife im Supermarkt schon automatisch nach Gemüse und lasse meine geliebten Avocados links liegen – gebongt. Für Patienten und andere Interessierte habe ich schon meine kleine Geschichte zurecht gelegt, wie ich zur Dukandiät gekommen bin, wie man sie veganisieren kann und wie toll sie ist – klingt komisch, aber ist wirklich so.
Mein Freund und meine lieben Kollegen durften sich gestern/heute wieder freuen – und zwar über leckere Nussmuffins! Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht gerne einen probieren würde – aber ganz ehrlich, es ist weitaus weniger tragisch als am Anfang. Ich backe für andere und freue mich über ihre positiven Reaktionen und Komplimente – das ist auch einen Form von Genuss. Musste ich zwar erst lernen, aber jetzt ist es quasi schon Normalität geworden.
Natürlich freue ich mich trotzdem auf den Moment, an dem auch ich wieder genussvoll in einen leckeren Nussmuffin beißen werde – keine Frage. Aber den werde ich mit deutlich mehr Genuss essen als das vor der Diät der Fall war – dessen bin ich mir sicher.

 

Trotz allem bin ich manchmal immer noch überrascht, wenn ich auf die Waage steige – so richtig glauben kann ich es nicht, dass ich wirklich fast 10kg verloren habe.

„Der Start in ein neues Leben“ trifft es ganz gut – dank Dukan.

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Verfasst von - 11. März 2014 in Allgemein

 

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