RSS

Tofu! Oder auch „Der schmale Grat zwischen lecker und gruselig..“

03 Mrz

Einige haben mich gefragt, was man aus Tofu alles machen kann.. tja.. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch nie ein riesiger Tofufreund war und schon immer Seitan (Weizeneiweiß) als Eiweißquelle bevorzugt habe, weil ich genau wie viele schlechte Erfahrungen mit gummiartigem Tofu gemacht habe.

Heute, vor allem aber seitdem ich Dukan mache, esse ich wieder mehr Tofu. Einfach auch deshalb, weil mein Speiseplan wegen Dukan sowieso nicht sooooo vielfältig ist..

Räuchertofu schneide ich ganz klein und brate ich in einer Pfanne mit etwas Öl an, würze ihn mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprikapulver.. und streue ihn zum Beispiel über den Salat (siehe oben). Oder ich verfahre wie gerade beschrieben und packe ihn dann zu Wirsing.. dadurch bekommt man einen tollen „Rauchgeschmack“ hin, der dem Geschmack von Speck etwas ähnelt (meine ich mich zu erinnern.. :D).
Oder ich mache eine „Carbonara“sauce.. also Räuchertofu kleingeschnitten mit einer Zwiebel anbraten, mit etwas Sojajoghurt und Sojamilch abschmecken, bis eine schöne „cremige“ Sauce entstanden ist. Dann halt nochmal nach Belieben würzen und zu Shirataki – geht sogar in P1 oder an P-Tagen.

Aus Seidentofu mache ich meinen schon oftmals erwähnten Tofupudding – unglaublich lecker und durch „Monin Sirups“ jetzt noch vielfältiger.. oder halt mit gemahlener Vanille, Espresso.. kann man also immer wieder etwas anders machen.
Außerdem kann man Seidentofu in eine (thailändisch gewürzte) Suppe tun.. also zu kleinen Würfeln schneiden (achtung, ist sehr wabbelig) und dann vorsichtig in die Suppe geben. Oder halt Misosuppe..

Normaler Tofu und ich stehen ein bisschen auf Kriegsfuß.. irgendwie finde ich die Konsistenz oftmals seltsam (eben gummiartig.. sämig.. ich kanns nicht beschreiben..). Attila Hildmann, seines Zeichen ja veganer Starkoch, verarbeitet ihn gerne zu einer Art „Tofu-Hack“, also z.B. für Bolognesesauce. Dazu brät er eine Zwiebel an und nimmt den Tofu dann in die Hände und „krümelt“ ihn dann, bis eben so hackfleischähnliche kleine Krümel entstanden sind. Ich selbst nehme dafür lieber Sojagranulat, das schmeckt mir deutlich besser. Ansonsten kann man den Tofu auch mit Kräutern usw. in Alufolie in den Backofen packen – so ähnlich wie Backofenfeta. Finde ich ganz in Ordnung.
Joah.. wie gesagt, mit normalem Tofu kommt ich selbst nicht so perfekt klar, aber man muss einfach bisschen rumprobieren, was einem schmeckt. Auf jeden Fall immer guuuuut braten, ganz wichtig.

Was auf jeden Fall hilft, ist den Tofu über Nacht „auszupressen“. Dadurch verliert er sein Wasser und lässt sich besser braten. Dazu auf einen etwas tieferen Teller Küchenkrepp, Tofu, Küchenkrepp und etwas Schweres (z.B. zwei Dosen) legen.

Ich hoffe, ich konnte bisschen Licht ins „Tofudunkel“ bringen 😉

Habe übrigens noch ein tolles verspätetes Geburtstagsgeschenk abgestaubt.. Bzw. noch nicht, weil es noch beim Zoll fest hängt, aber bald bekomme ich es 🙂 Und zwar ganz tollen Flüssigstevia.. Von NuNaturals, Pure Liquid Vanilla Alcohol Free.. Den gibt es leider nur in den USA, aber der ist richtig lecker und so super konzentriert, dass man nur ein paar Tropfen braucht. Noch dazu mit einer total leckeren Vanillenote.. Hach – ich freue mich schon total drauf! 🙂

Advertisements
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 3. März 2014 in Allgemein, Rezepte

 

Schlagwörter: , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: