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Dunkle Stunden..

28 Feb

Liebe Leser, das, was jetzt kommt, ist nichts für schwache Nerven!

Quatsch, halb so schlimm.. aber ich kann es manchmal gar nicht glauben, dass ich früher (also noch vor sieben Wochen..) diese riesigen Mengen gegessen habe.

Habe heute morgen bei der Fahrt zur Arbeit mal Revue passieren lassen, was ich in meinem „alten Leben“ alles so gefuttert habe.. echt schlimm. Vorneweg: Ihr werdet oft „KH-Bombe“ lesen, aber ich brauche das grade einfach, um mir das so richtig klar zu machen.

Morgens hatte ich einen riiiiiesigen Berg an Knuspermüsli, CiniMinis, Nüssen, Trockenfrüchten mit Sojamilch und schon um 10:00 schrecklichen Hunger. KH-Bombe!

Zu Mittag gab es dann entweder eine extra große Portion Kartoffeln aus der Kantine oder einen Salat mit zwei Brötchen und veganem Aufstrich. KH-Bombe! Natürlich noch als Nachtisch Schokolade..

Um ca. 17Uhr habe ich mir dann fast täglich eine „Portion“ Sushi gemacht.. als „Snack“. Unfassbar. Ca. 30 Avocadomakis, um genau zu sein.. KH-Bombe!
Das gemeinsame Abendessen mit meinem Freund bestand hauptsächlich aus Nudeln mit unterschiedlichen Saucen.. KH-Bombe! Oder es gab Dampfnudeln, Schupfnudeln, Reis mit Pilzen.. alles KH-Bomben! Oder Nudelsalat. Oder wir waren essen.. Pizza (ohne Käse.. trotzdem!), Asiatisch (immer mit Reis), Subway „Veggie Delight“, zwar ohne Käse, aber trotzdem.. oh mann..

Ganz davon abgesehen gibt es da ja noch meine große Leidenschaft: Das Kuchenbacken! Ich liebe das absolut und könnte ungelogen jeden Tag eine neue Kreation zaubern.. nunja, wie das halt so ist, muss man sein Werk natürlich probieren.. Pro Woche habe ich durchschnittlich auf jeden Fall einen Kuchen gebacken. Den habe ich zwar größtenteils an meine lieben Kollegen „verfüttert“, aber mir selbst trotzdem immer drei, vier Stückchen abgezweigt, die ich über zwei Tage verteilt gegessen habe.

Bei dieser ganzen Aufzählung sind jetzt noch keine Asianudelsnacks am späten Abend dabei.. kein Stück dunkle Schoki zwischendurch.. keinen selbstgekochten Pudding, keine leckeren Brötchen am Wochenende (drei an der Zahl.. mit Bergen von leckerer Marmelade..).

Früher waren o.g. Mengen absolut kein Problem – ich hatte nen total krassen Stoffwechsel. Dann kam der „Hormoneinbruch“ und das ganze Zeug ist direkt auf die Hüften gewandert.. nunja. Immer auf die bösen Hormone schieben macht die ganze Sache halt leider auch nicht besser, das weiß ich jetzt. Man soll ja bekanntlich ändern, was man ändern kann, und das habe ich jetzt vor.

Ich finde es einfach jedenfalls herrlich, wenn man sich wieder gerne im Spiegel anschauen kann. Von meinen Patienten bekomme ich viele nette Komplimente, das hätte ich gar nicht gedacht. Aber ich glaube, dass man eine Abnahme bei sich selbst sowieso nicht so gut sieht wie bei anderen.. man sieht sich ja schließlich jeden Tag 😀

So, jetzt wisst ihr Bescheid. Und jetzt, wenn ich das so lese, finde ich es selbst unglaublich krass. Aber ich finde, dass es echt gut tut, wenn man das alles mal niederschreibt. Wie wenn eine große Last von einem abfällt. Nie mehr möchte ich mich so verhalten, ganz im Ernst.
Ich mag mein neues Ich viel zu gerne, als das alles nochmal für Essen zu riskieren. Man kann auch in kleineren Mengen genießen. Das habe ich jetzt gelernt.

Danke, Dukan! 🙂

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Verfasst von - 28. Februar 2014 in Allgemein, Gedanken

 

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