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Endlich ein Sechser – leider nicht im Lotto.. ;-)

05 Feb

So ihr Lieben, es ist so weit – 69,4 *freu* Bin jetzt seit genau drei Wochen dabei und habe 5,5kg verloren – bin so unglaublich froh, dass ich angefangen haben mit dem Start ins neue Leben 🙂 Trotz vieler Skeptiker habe ich mit DukanVegan begonnen und bereue es keine Sekunde lang.

Mir geht es immer noch gut, werde experimentierfreudiger beim Kochen und ja – alles super. Hoffe es geht so weiter, auch wenn ich weiß, dass man nach ca. vier Wochen mit ner Stagnation rechnen muss.

Es ist auf jeden Fall total spannend, was mit dem Körper so passiert.. fühle mich so fit wie noch nie, brauche nur noch 1/2 Dosis meiner Hormone und sogar mein Zyklus ist zumindest einigermaßen auf dem Weg zur Normalität. Meine Gyn war total begeistert!
Ich habe jetzt echt gecheckt, dass mich die Masse an Kohlenhydraten, die ich ständig gefuttert habe, fast schon „vergiftet“ hat. Denn nichts anderes ist es ja, wenn man sich ständig schlapp fühlt, schlecht gelaunt ist und stetig zunimmt.
Bekomme von Kollegin und Patienten viele Komplimente (nach nur drei Wochen – Wahnsinn!).

Leider hat mich gerade eine fiese Erkältung erwischt, aber ich muss sagen – auch wenn das jetzt vielleicht komisch klingt -, dass ich die viel besser wegstecke als sonst. Ob das mit der Dukandiät zu tun hat oder nicht, kann ich natürlich nicht mit Sicherheit sagen – aber es ist gut und freut mich.

Hier mal ein kleiner Einblick für euch in einen DukanVegan-Tag 🙂

In den Tag starte ich immer mit 500g Sojajoghurt mit 2EL Haferkleie und 1EL Gojibeeren. Leider bekomme ich den fettreduzierten Sojajoghurt nicht mehr, weil mein Lieblingsasialaden Lieferschwierigkeiten damit hat.. also nehme ich notgedrungen den Alpro Soja natur, der ist zwar nährwerttechnisch nicht so toll und deshalb im Grunde nicht dukangeeignet, aber für mich ein akzeptabler Kompromiss und so lange die Abnahme voran geht, kanns so übel für mich nicht sein.
Morgens nehme ich auch immer eine Kautablette Veg1 „Blackcurrant“ wegen des Vitamin-B12 (sicherheitshalber) und seit Neuestem noch Vantastic Foods „Supplural Kalzium, Magnesium, Eisen + Zink“ (habe ich geschenkt bekommen).

Mittagessen gibt es dann um ca. 12-12:30 (so lange hält der Joghurt locker vor – perfekt!).

An PP-Arbeitstagen nehme ich mir dann von zu Hause meist ca. 250g Edamame in Schale mit, die ich dann pelle – lecker!. Meist gibt es dann noch gebratenen Seitan, ggf. mit Shiratakinudeln, den ich unterschiedlich würze. Entweder ich mache das so „carbonaramäßig“ mit ner Sauce aus Zwiebeln, Joghurt und Räuchertofu oder einfach so scharf anbraten oder „chinalike“ mit Sojasauce. Das Ganze in die Mikro und fertig ist das Mittagessen.
Ab und zu nehme ich mir auch Rührtofu mit, den ich aus normalem Tofu, Seidentofu und Räuchertofu mache.

Pudding gibt es bei mir als Nachtisch viel und oft – ich liebe das! Entweder „normaler“ Vanillepudding (das teile ich dann auf zwei Tage auf (20g Maisstärke sind pro Tag ja okay und die ganze Packung Puddingpulver hat 37g), lässt sich super im Kühlschrank aufbewahren), den ich mit 1EL Flüssigstevia süße oder mein geliebter Seidentofu-Schokopudding.

An PG Arbeitstagen habe ich oft gebratenes Gemüse dabei, z.B. Wirsing, Blumenkohl, Broccoli etc. Dazu gibts dann o.g. gebratenen Seitan oder ähnliches. Muss aber sagen, dass ich mich an die 2/3 – 1/3 Regel nicht total sklavisch halte. Ab und zu nehme ich mir auch einfach rohes Gemüse mit, z.B. zwei Tomaten oder eine Paprika und schnibble mir die dann direkt.
Als Dip gibts dann Tofudip, da püriere ich mir Tofu mit Zitronensaft, Kräutern und Gewürzen nach Geschmack. Hat dann eine frischkäseartige Konsistenz.

Sowohl an PP- als auch an PG-Tagen habe ich auch oft eine Misosuppe dabei. Die ist schnell am Vortag zubereitet, schmeckt mir total gut (und erinnert mich an Sushi.. wenigstens ein wenig..), lässt sich gut wärmen.. Dazu einfach 1EL Miso mit ca. 500ml Gemüsebrühwasser aufkochen, Seidentofu, Noriblätter und Frühlingszwiebeln reinschnibbeln und genießen.

Abendessen gibt es um ca. 18:30, wenn mein Freund nach Hause kommt.

An PP-Tagen koche ich mir „mein eigenes Süppchen“, d.h. wir essen zwar gleichzeitig, aber nicht das Gleiche. Manchmal brate ich mir da ein Tofu- oder Seitansteak, dazu o.g. Tofudip, verzehre evtl. übrige Misosuppe, esse Shiratakinudeln „Carbonara“ oder ähnliches.

An PG-Tagen essen wir häufig gemeinsam „Nudeln“, d.h. ich Shirataki, er Buitoni. Beispielweise mit Sojabolognese, als Spinatnudeln, Pilzpfanne mit Nudeln etc.
Um bei den letzten beiden genannten Gerichten auf mein Eiweiß zu kommen, esse ich dann noch den Rest vom Seidentofu-Schokopudding (oder mache mir gleich nen großen Berg ganz frisch), brate mir Seitan dazu oder trinke auch mal nen leckeren Shake, den ich mit 3EL Vitality Sojaeiweißpulver, 1EL Kakaopulver, 1EL Flüssigstevia und Zimt und Vanille zubereite. Ich weiß, dass viele total gegen Eiweißshakes sind, aber ich mag das schon immer sehr gerne und finde das als Ergänzung für mich (!) in Ordnung.

Am Wochenende verschieben sich die Essenszeiten manchmal sehr.. wenn wir an PP-Tagen unterwegs sind, nehme ich mir Edamame mit, die kann man super unterwegs essen und ich falle in kein „Hungerloch“. Oder halt Pudding.. an PG-Tagen ist es etwas leichter, da gehen wir auch mal zum Asiamann und ich esse da gebratenen Tofu mit Gemüse (sage extra dazu 1EL Öl) ohne Reis. An diesen Tagen nehme ich mir auch gerne nen Salat mit, den ich vorher geschnibbelt habe (aus Tomaten, Gurken, Paprika,..).

Das war jetzt hoffentlich ein kleiner Einblick in meine Essensgewohnheiten.. es kommen praktisch jeden Tag neue Sachen dazu, die ich auf meinen Streifzügen im Internet und durch Supermärkte entdecke.

Also verhungern muss ich nicht, ganz im Gegenteil 😀 Ich esse wirklich sehr abwechslungsreich, lecker und gesund – optimal!

Habe ich euch eigentlich schon von meiner Sushi-Sucht erzählt? Für Sushi würde ich echt töten.. also insbesondere Avocadomakis sind meine schlimmste Kohlenhydrat-Sünde. Noch schlimmer als Kartoffeln.. Davon könnte ich locker 50 essen ohne zu platzen.

Aber der Plan ist, durch Dukan zu „normalen“ Essgewohnheiten zurück zu finden. Also dass ich dann irgendwann an dem Punkt bin, wo ich mit 2-3 Rollen (10- 15 Makis) zufrieden bin. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg. Aber die Hauptsache ist ja, dass man überhaupt mal los geht 😉

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Verfasst von - 5. Februar 2014 in Allgemein

 

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